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Aprilwetter

Sicher durchs Leben | Artikel | 01. April 2022

„April, April, der weiß nicht, was er will. Mal Regen und mal Sonnenschein …“ Der April kann regnerisch, sonnig, windig, kalt oder warm sein und nicht selten gibt es Gewitter, kurze Schauer und Schnee. Wie entstehen eigentlich diese für den April typischen Wetterphänomene?

Im Frühjahr erwärmt sich die Luft über Südeuropa und Afrika schneller als über Nordeuropa und dem Meer. Dadurch entsteht ein großer Temperaturunterschied zwischen Nord und Süd. Dazu kommt, dass die warme Luft aus dem Süden relativ trocken ist, während die kalte aus dem Norden viel Feuchtigkeit enthält. Die Grenze zwischen den beiden Luftschichten befindet sich über Mitteleuropa. Dort „raufen“ die beiden Luftströmungen miteinander, es kommt zum Ausgleich von warmer und kalter Luft, Wolken entstehen, lösen sich wieder auf usw.

So viel zur Theorie. Die praktische Frage lautet meistens: Was ziehe ich an? In der Früh schätzt man vielleicht noch den warmen Wintermantel, um die Mittagszeit könnte man an einem windgeschützten Plätzchen die Frühlingssonne bereits im T-Shirt genießen. Wie beim Wandern und beim Sport bewährt sich auch im April das Zwiebelprinzip, d. h. die Kombination aus mehreren Kleidungsschichten, die unterschiedlich dick sind und aus unterschiedlichen Materialen bestehen.

Wie schütze ich mich am besten gegen Regen bzw. wie bleibe ich möglichst lange trocken? Ein Taschenschirm in der Handtasche, Aktentasche oder im Rucksack hat viele Vorteile. Vor allem, wenn es nur leicht regnet und man nur ein paar hundert Meter im Freien zurücklegen muss. Mehr Schutz bieten Stockschirme, die den Nachteil haben, dass sie sich nicht auf ein Miniformat zusammenlegen lassen. Durch ihr größeres Dach schützen sie aber besser vor starkem Regen. Sie sind auch deutlich windstabiler und klappen nicht so leicht um oder in sich zusammen wie ein Taschenschirm. Sie sind ein stilvoller Begleiter und können bei Bedarf auch unauffällig als Gehstock eingesetzt werden. Stockschirme gibt es auch als extra große Partnerschirme – für den romantischen Spaziergang mit der oder dem Liebsten im Regen.

Wer sich durch Schirme zu stark eingeschränkt fühlt, wird lieber Regenkleidung tragen. Regenjacke, hose, -mantel, -poncho, -cape oder -pelerine in unterschiedlichen Qualitäten, Schnitten und Farben stehen zur Wahl. Wofür man sich letztendlich entscheidet, hängt von mehreren Faktoren ab: von der Stärke des Regens, vom Wind, von der Tätigkeit etc. Ein Poncho ist schneller angezogen als eine Kombination aus Jacke und Hose, man schwitzt weniger darin, ist aber beispielsweise beim Radfahren nicht so gut geschützt. Auch bei starkem Wind, wenn einem der Poncho um den Kopf geblasen wird und die Regentropfen von allen Seiten kommen, wird man nicht trocken bleiben. Damit auch der Kopf gut geschützt ist, sollte die Regenkleidung über eine gutsitzende Kapuze verfügen. Eine Alternative wäre ein Regenhut in Kombination mit einer Jacke mit hohem Kragen, denn auch der Nacken sollte nicht nass werden.

Bei Aprilwetter denken viele automatisch an Gummistiefel. Mittlerweile gibt es auch für Erwachsene schicke Modelle, die nicht nach Feld- und Gartenarbeit aussehen. Auf jeden Fall sollte man bei stärkerem Regen wasserdichte Schuhe wählen – als Schutz vor der Bodenfeuchtigkeit aber auch vor Wasser, das vom eigenen Regenschirm oder der Regenkleidung abläuft. Wenn man nasse, kalte Füße hat, haben nämlich Schnupfenviren ein leichtes Spiel. Nur mit trockenen Füßen macht „Singing in the Rain“ wirklich Spaß. Und mit einer wetterfesten Hülle für den Rucksack bzw. die Kamera bleiben auch die persönlichen Sachen trocken.

Häuser sind dafür gebaut, Wind und Regen zu trotzen. Sollte aber doch einmal etwas passieren, ist es beruhigend, sein Zuhause mit einer Haushalts- bzw. Eigenheimversicherung von Zurich gut geschützt zu wissen.