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Muttertag

Eltern & Kinder | Artikel | 01. Mai 2022

Am 2. Sonntag im Mai feiern wir in Österreich Muttertag – heuer zum frühestmöglichen Termin am 8. Mai. Wie schrieb Friedrich Wilhelm Kaulisch so schön: „Wenn du noch eine Mutter hast, so danke Gott und sei zufrieden.“

Gerade der Muttertag ist eine gute Gelegenheit, seiner Dankbarkeit auch seiner Mutter gegenüber Ausdruck zu verleihen. Nur allzu oft wird übersehen, was unsere Mütter tagein, tagaus leisten, vieles wird als selbstverständlich betrachtet. Und ihr „Job“ endet auch nicht, wenn die Kinder aus dem Gröbsten raus sind, flügge werden und aus dem „Hotel Mama“ ausziehen. Die erwachsenen „Kinder“ nehmen die Mama gerne in Anspruch, wenn sie einen Babysitter brauchen, wenn der Hund nicht in den Urlaub mitgenommen werden kann, wenn die Lieblingshose geflickt werden muss („Du kannst das so gut!“) oder wenn sie Trost und Zuspruch brauchen. Im Idealfall haben Mütter immer Zeit für ihre Kinder – und umgekehrt sollten sich auch die Kinder Zeit für die Mutter nehmen. Wie lässt sich heutzutage Zuneigung und Wertschätzung besser ausdrücken, als Zeit zu schenken? Wenn die Distanz zu groß für regelmäßige Besuche ist, so kann man zumindest virtuell in Verbindung bleiben.

Wenn Sie Muttertag mit Ihrer Mutter oder Schwiegermutter verbringen werden, suchen Sie vielleicht noch nach Anregungen für den Tag oder für ein kleines Geschenk. Wie wäre es, die Mutter zu sich nach Hause einzuladen und ihr Lieblingsessen zu kochen? Die Lokale sind an diesem Tag ohnehin meist überfüllt. Investieren Sie etwas Zeit, decken Sie den Tisch mit Liebe – und wenn Sie Kinder haben, beziehen Sie sie in die Vorbereitungen mit ein. Die Mama/Oma freut sich ganz sicher auch über nicht ganz perfekt ausgeschnittene Herzen oder selbstgemalte Tischkärtchen. Klassische Nachspeise wäre dann ein Kuchen oder eine Torte in Herzform. Und Blumen sollten nicht fehlen – natürlich nicht der gestohlene Flieder aus dem Park ;-). Hübsch und zugleich nachhaltig sind mehrjährige Frühlingsblumen als Arrangement in einem Topf. Ein Gedicht dazu wäre super. Nicht die Sprüchlein, die man in der Volksschule lernt, nein, ein ganz persönliches Gedicht. Notieren Sie sich ein paar Gedanken und Erinnerungen und versuchen Sie dann – vielleicht mit anderen Familienmitgliedern – daraus etwas in Reimform zu machen. Sie werden sehen, wie viel Spaß Sie dabei haben – und das Ergebnis muss kein perfekter Reim à la Goethe sein, es darf ruhig ein wenig holpern, denn der Wille zählt fürs Werk. Das Gedicht wird dann in schöner Schrift in eine selbst gebastelte Karte geschrieben und der Mutter als Erinnerung mitgegeben.

Am besten kommen immer persönliche Geschenke an. Mit einem oder ein paar guten Fotos lässt sich hier viel machen. Ob Sie ein Fotobuch gestalten oder ganz klassisch eine Collage oder ein Album, ob T-Shirt, Mousepad, Schlüsselanhänger, Polster oder Kaffeetasse mit Foto – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Gutscheine als Geschenk sind eine zweischneidige Angelegenheit – entweder der Beschenkte legt sie in eine Lade und vergisst dann darauf, oder er löst den Gutschein bewusst nicht ein, weil er gar nicht Fallschirmspringen, in die Therme fahren oder japanisch essen möchte. Daher die Empfehlung, statt eines Gutscheines gleich eine gemeinsame Aktion zu fixieren: Wir holen dich nächsten Samstag zu einer Wanderung und anschließendem Picknick ab.

Wer noch Zeit und Muße hat, selbst ein kleines Geschenk zu basteln, findet im Internet sicher viele Anregungen. Folgende Ideen fanden wir originell: selbstgemachtes Badesalz mit getrockneten Rosenblättern oder Lavendel (gibt es zu kaufen), Teebeutel in Herzform gefüllt mit dem Lieblingstee, hausgemachter Eierlikör in einer hübschen Flasche, Kräuter-Badekugeln, Fruchtsirup, Lippenbalsam usw. Zum Abschluss noch eine Idee für eine Überraschung, die ganz bestimmt gut ankommt: Man nehme Mamas Lieblingsnascherei und umwickle jedes Stück mit einem bunten Papierstreifen, auf dessen Innenseite steht, warum sie die beste Mama der Welt ist …