Zurich Versicherung Österreich
Pensionsvorsorge. Mal ehrlich, träumen Sie nicht auch gelegentlich davon, was Sie alles in der Pension machen möchten? Auch wenn vielleicht noch viele Berufsjahre vor Ihnen liegen, es lohnt sich schon jetzt, darüber nachzudenken.
Pensionsvorsorge

Ihre Vorteile, wenn Sie jetzt vorsorgen:

  • Sie bauen stetig und sicher Kapital für die Pension auf.

  • Sie sind in der Pension nicht allein auf die staatliche Vorsorge angewiesen.

  • Sie werden Ihre Pension in vollen Zügen genießen.

Wie funktioniert das österreichische Pensionssystem?

Das wichtigste vorab: Das staatliche Pensionssystem beruht auf einem so genannten Umlageverfahren. Kurz gesagt: Die „Jugend“ finanziert die „Alten“. D.h. das Geld, das monatlich von meinem Lohn oder Gehalt an Pensionsversicherungsbeiträgen abgezweigt wird, kommt nicht in eine „Spardose“, damit es mir dann beim Pensionsantritt zur Verfügung gestellt werden kann. Sondern damit wird die Pension der sich derzeitig in Ruhestand befindlichen PensionistInnen ausbezahlt.

Dieses Konzept wurde nach dem Zweiten Weltkrieg eingeführt und war damals eine kluge Lösung, da die Bevölkerungspyramide in etwa so wie in der ersten Skizze aussah:

Die Bevölkerungspyramide im Laufe der Zeit Dieses Konzept wurde nach dem Zweiten Weltkrieg eingeführt und war damals eine kluge Lösung, da die Bevölkerungspyramide in etwa so wie in der ersten Skizze aussah: Die Bevölkerungspyramide im Laufe der Zeit

Was hat die Bevölkerungspyramide mit meiner Pension zu tun?

Damals hatte mehr als die dreifache Menge an Erwerbstätigen die PensionistInnen „finanziert“. Ging sich rein rechnerisch super aus. Leider wusste man damals nicht, dass sich die Bevölkerungspyramide drastisch verändern wird. Mittlerweile können wir fast nicht mehr von einer Pyramide sprechen, sondern man hört schon öfters das Wort „Atompilz“. Warum?

Pensionssystem heute

Aktuell müssen immer weniger Erwerbstätige die Pension von immer mehr PensionistInnen finanzieren. Tendenz weiterhin steigend. Die „breite Masse“, die ursprünglich die „wenigen PensionistInnen“ unterstützte, rückt immer weiter nach oben und wird zukünftig von einer immer schmäler werdenden Basis finanziert.

Rein rechnerisch wären 2,1 Kinder pro Frau notwendig, um den derzeitigen Bevölkerungsstand zu halten. Tatsächlich beträgt die "Fruchtbarkeitsrate" (Kinder je Frau) in Österreich aber 1,4 und ist somit weltweit der viertniedrigste Wert.

Wie lange geht das noch gut?

Eine Frage, die sich immer mehr Menschen stellen. Experten raten schon seit längerem, sich nicht mehr ausschließlich auf das staatliche Pensionssystem zu verlassen, sondern empfehlen ein „3-Säulen-Vorsorgeprinzip“.

Das 3-Säulen-Vorsorgeprinzip

Das 3-Säulen-Vorsorgeprinzip Hierbei dient die staatliche Vorsorge als Basisvorsorge, um einen Grundstandard zu sichern. Wenn man die Pension mit dem gewohnten Lebensstandard verbringen möchte, dann gilt es, betrieblich und/oder privat vorzusorgen.

Der Vorteil der beiden letzteren Vorsorge-Modelle: Beide beruhen auf dem „Kapitaldeckungsverfahren“. Kurz gesagt: Was ich einbezahle, wird nur für mich angespart und ich bekomme es abzüglich Versicherungssteuer, Kosten und Risikoprämie auch wieder raus.

Und was ist mit dem neuen Pensionskonto?

Es sei nur so viel gesagt: Auch das Pensionskonto funktioniert nach dem Umlageverfahren …

Wie sieht ein intelligentes Pensionskonzept aus?

Da heutzutage einerseits nicht mehr so sicher ist wie es mit der staatlichen Pension tatsächlich aussehen wird, bzw. da wir die Pension in vollen Zügen genießen möchten und dafür einfach ausreichend Geld benötigen werden, macht eine dreifach-Vorsorge am meisten Sinn.

Staatliche Pension

Die staatliche Pension dient als Basisvorsorge. Sie soll zumindest die Grundversorgung sicherstellen. Sie wird nach dem Umlageverfahren* im Rahmen der Sozialversicherung durch den so genannten Generationenvertrag finanziert. Dieser besagt, dass die aktiv im Berufsleben Stehenden mit ihren Beiträgen für den Unterhalt (= Pensionen) der RentnerInnen sorgen. Sie tun dies im Vertrauen darauf, dass später in gleicher Weise für sie gesorgt wird. (Quelle: VVO)

Betriebliche Pension

Die Bereitstellung der Leistungen erfolgt über die ArbeitgeberInnen nach dem Kapitaldeckungsverfahren**.

Private Vorsorge

Persönliche und individuelle Vorsorgelösung eines Einzelnen, finanziert wird nach dem Kapitaldeckungsverfahren.

*Begriffserklärung Umlageverfahren: Beim so genannten Umlageverfahren handelt es sich um ein Finanzierungssystem, das im Bereich der Sozialversicherungen (Altersvorsorge, Kranken- und Arbeitslosenversicherung) Anwendung findet. Dabei werden die eingezahlten Beträge einerseits unmittelbar für die Finanzierung der erbrachten Leistungen aufgewendet, das heißt sie werden sofort wieder an die Leistungsberechtigten ausbezahlt. Andererseits erarbeiten sich die aktiven BeitragszahlerInnen so ihren eigenen Anspruch auf Leistung im Fall der Bedürftigkeit wie Arbeitslosigkeit, Krankheit und letztendlich Alter. (Quelle: OENB)

**Begriffserklärung Kapitaldeckungsverfahren: Beim so genannten Kapitaldeckungsverfahren handelt es sich um eine Finanzierungsform von Sozialleistungen. Durch Einzahlung der Beiträge spart die Versicherungsnehmerin/der Versicherungsnehmer die später fälligen Leistungen selbst an. (Quelle: OENB)

Woher weiß ich, wieviel Geld ich in der Pension benötigen werde?

Prinzipiell gibt es drei Methoden, wie man den gewünschten Lebensstandard in der Pension definieren kann:

  • Die rechnerische Methode: der Pensionslückenrechner.
  • Die rasche Methode: auf Basis der individuellen Einschätzung.
  • Die pragmatische Methode: auf Basis Ihrer Fixkosten.

Ihr Versicherungspartner oder Ihre Versicherungspartnerin berät Sie gerne.

Was ist die Pensionslücke?

Die Höhe Ihrer Pension wird nicht der Höhe Ihrer letzten Gehälter entsprechen. Ihr gesamter Lebensstandard ist jedoch auf das aktuelle Einkommen ausgerichtet. Die Differenz zwischen Ihrem Letzteinkommen und Ihrer voraussichtlichen Pension (die so genannte Pensionslücke) kann für Sie existenzgefährdend sein!

Wenn Sie plötzlich weniger Pension bekommen, laufen die Fixkosten (Miete, Auto, evtl. Kreditraten …) trotzdem in der vollen Höhe weiter. Zudem haben Sie in der Pension mehr Freizeit und dadurch auch mehr „Gelegenheit“, Geld auszugeben, da Sie vielleicht reisen möchten, ein neues Hobby erlernen oder einfach nur öfters in ein Restaurant gehen werden.

Damit Sie Ihre Pension in vollen Zügen genießen können, gilt es rechtzeitig vorzusorgen. Wir helfen Ihnen gerne mit individuellen Lösungen für Ihre finanziell gesicherte Zukunft.