Die Geschichte der Versicherung: Ein Blick in die Vergangenheit

AktuellesBlog6. April 2026

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Als im Jahr 1666 in London in einer Bäckerei in der Pudding Lane ein Feuer ausbrach, breitete es sich rasch aus. Wie viele bedeutende Handelsstädte dieser Zeit bestand London aus engen, verwinkelten Straßen mit dicht aneinandergereihten, mehrstöckigen Fachwerkhäusern. Holz, Pech und Stroh prägten das Stadtbild – Bedingungen, unter denen selbst ein kleiner Brand außer Kontrolle geraten kann. Ein starker Ostwind trieb die Flammen durch die Gassen und Löschversuche blieben weitgehend wirkungslos. Es gab damals keine organisierte Feuerwehr, kaum Wasserreserven, und die engen Straßen verhinderten ein gezieltes Eingreifen. Als das Feuer nach mehreren Tagen erlosch, waren rund 80 % der City of London zerstört. Zurück blieb eine Landschaft aus Ruinen, verkohlten Mauern und Schutt. 

 

Dieser Brand markiert einen entscheidenden Wendepunkt in der Geschichte der Versicherung. Er veränderte nicht nur das Stadtbild Londons, sondern auch das Denken über Risiko, Eigentum und Vorsorge. Schäden dieses Ausmaßes ließen sich nicht mehr als individuelles Unglück begreifen, sondern nur noch gemeinschaftlich bewältigen. Zwar existierten bereits solidarische Gemeinschaften, doch erst nach 1666 entstanden organisierte Feuerversicherungen, die Risiken systematisch absicherten. Von hier aus entwickelte sich das Versicherungswesen weiter und nahm jene Formen an, die bis heute unsere Gesellschaft prägen.

 

Von Seedarlehen zu Gilden: Die Anfänge der Versicherung in der Antike und im Mittelalter


In der Antike und im Mittelalter lebten die Menschen permanent mit Unsicherheiten. Krankheiten, Brände und Naturereignisse traten deutlich häufiger und unkontrollierter auf als heute. Das lag vor allem am damaligen Wissensstand: Naturphänomene ließen sich kaum erklären oder vorhersagen, medizinische Versorgung war rudimentär, finanzielle Rücklagen selten und staatliche Absicherungen existierten schlicht nicht.


Begräbnisvereine und Seedarlehen: Eine erste „versicherungsähnliche“ Reaktion darauf waren Begräbnisvereine im antiken Rom (collegia funeratica). Ihre Mitglieder zahlten regelmäßig Beiträge in eine gemeinsame Kasse ein. Starb ein Mitglied, übernahm die Gemeinschaft die Kosten für ein würdiges Begräbnis. Höhere finanzielle Sicherheit versprachen dagegen sogenannte Seedarlehen. Eine Schiffsreise konnte enorme Gewinne bedeuten, etwa durch den Handel mit Gewürzen, Seide oder Metallen. Genauso konnte sie durch Schiffbruch oder gar Piraterie zu Totalverlusten führen. Seedarlehen sollten diese Risiken abfedern. Das Prinzip:

  • Ein Kapitalgeber finanzierte die Reise.
  • Der Kaufmann zahlte das Darlehen nur zurück, wenn das Schiff heil zurückkehrte.
  • Ging das Schiff unter, entfiel die Rückzahlung.

Seedarlehen waren noch keine dauerhaft angelegten Versicherungen, stellen jedoch einen wichtigen Zwischenschritt dar.


Gilden und Zünfte: Im Hoch- und Spätmittelalter blühten die Gilden und Zünfte auf, die eine deutlich stabilere Form der gegenseitigen Absicherung darstellten. Sie waren vor allem berufsbezogen und dienten nicht nur der wirtschaftlichen Organisation einzelner Handwerke, sondern schützten die Mitglieder vor existenziellen Risiken. So griff die Gemeinschaft ein, wenn ein Mitglied arbeitsunfähig wurde oder keine Mittel mehr hatte.


Mit der Zeit öffneten sich viele dieser Gemeinschaften auch für Nicht-Mitglieder. Diese Formen der Organisation legten den Grundstein für spätere Versicherungsmodelle. Zwar konnten diese Vorformen noch keine Risiken berechnen, aber sie veränderten den Umgang mit unsicheren Situationen. 

15160703 - 1978_Maschinenversicherung2_d_ZAZ71104Historische Zurich‑Werbung: Sicherheit für Maschinen und technische Anlagen als zentrales Element der Industrialisierung.

Feuerkassen und Lebensversicherungen: Die Entstehung moderner Versicherungen

Aus gemeinschaftlicher Hilfe formt sich nun schrittweise ein funktionierendes System. Menschen begannen, Risiken zu berechnen, Beiträge festzulegen und Leistungen verbindlich zu regeln. Statistiken halfen dabei, Vorsorge planbar zu machen, staatliche Regeln sorgten für Verlässlichkeit. Die Versicherung wird so zu einem stabilen Instrument, das Menschen dauerhaft vor existenziellen Risiken schützt. So entstehen die ersten Versicherungen.


Die Geburt der Feuerversicherung: Der große Brand von London im Jahr 1666 markiert hierbei den tragischen, aber wichtigen Wendepunkt. Tausende Menschen verloren ihre Häuser, Werkstätten und wirtschaftlichen Grundlagen. Die Schäden waren so gewaltig, dass der Einzelne sie nicht mehr allein tragen konnte und der Wiederaufbau eine organisierte Finanzierung benötigte. Als Reaktion entstanden in England die ersten Feuerversicherungen. Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer zahlten regelmäßig Beiträge und erhielten im Brandfall eine Entschädigung. Erstmals wurde:

  • ein Schadenereignis vertraglich geregelt,
  • eine Leistung klar definiert,
  • Vorsorge von spontaner Hilfe entkoppelt und somit planbar gemacht.


Versicherungen in Deutschland und Österreich: Auch in Deutschland entstanden früh staatlich organisierte Feuerkassen, etwa die Hamburger Feuerkasse (1676). Die Feuerkassen waren in der Regel öffentlich-rechtlich organisiert und standen unter staatlicher oder städtischer Aufsicht. Ihr Zweck bestand darin, Städte und Gemeinden vor den verheerenden wirtschaftlichen Folgen großer Brände zu schützen. Zudem waren sie teilweise als Zwangsversicherung ausgestaltet: Hauseigentümerinnen und -eigentümer waren verpflichtet, ihre Gebäude bei der jeweiligen Feuerkasse zu versichern.


In Österreich dominierten ebenfalls zunächst Brand- und Gebäudeversicherungen, da sie dem Schutz von Städten, Gemeinden und dem Kreditwesen dienten. Mit wachsender Verwaltungstätigkeit und besserer statistischer Erfassung von Risiken weitete sich das Versicherungswesen schrittweise aus.

  • Transport- und Warenversicherungen: Ab dem 18. Jahrhundert gewann diese Versicherung für den überregionalen Handel innerhalb der Habsburgermonarchie an Bedeutung. Warenverlusten auf Land- und Wasserwegen wurden abgesichert, womit die Versicherung an die älteren Formen der Seeversicherung anknüpfen.
  • Hagel- und Ernteversicherungen: Im landwirtschaftlich geprägten Raum Österreichs entwickelten sich zudem Hagel- und Ernteversicherungen, die Ernteausfälle durch Witterungseinflüsse abfedern sollten.
  • Viehversicherungen: Hinzu kam die Absicherung von Nutztieren, da deren Verlust für bäuerliche Betriebe existenzbedrohend sein konnte.


Die Entwicklung von Lebensversicherungen: Ab dem 17. Jahrhundert begannen Versicherer, Risiken zunehmend systematisch zu erfassen und gezielt abzusichern. Während sich frühe Versicherungen vor allem auf den Schutz von Eigentum konzentrierten, verlagerte sich der Fokus nun schrittweise auf menschliche Lebensrisiken. Mit der Auswertung von Sterberegistern und der Entwicklung erster Sterbetafeln wurde es möglich, Tod, Alter und Erwerbsunfähigkeit statistisch zu erfassen und in Wahrscheinlichkeiten zu übersetzen.


Diese Fortschritte führten im 18. Jahrhundert zur Entstehung der ersten modernen Lebensversicherungen. Ein zentraler Meilenstein war die Gründung der Society for Equitable Assurances on Lives and Survivorships im Jahr 1762, die Beiträge erstmals konsequent nach Alter und Risiko berechnete. Lebensversicherungen ergänzten damit die bestehenden Sachversicherungen um eine langfristige, personenbezogene Vorsorge und legten den Grundstein für moderne Formen der Alters- und Hinterbliebenenabsicherung.

Dame mit Schutzschild – eine historische Werbung.150 Jahre Zurich: Ein historisches Motiv, das zeigt, wie lange Sicherheit und Verantwortung Teil unserer DNA sind

Sozialversicherung und Aufstieg der Versicherungsunternehmen im 20. Jahrhundert

Im 20. Jahrhundert rückt die Versicherung endgültig ins Zentrum gesellschaftlicher Organisation. Sie beschränkt sich nicht mehr auf einzelne Risiken, sondern umfasst sämtliche Bereiche im Leben. Moderne Industrie- und Wohlfahrtsgesellschaften sind ohne Versicherungen kaum funktionsfähig.


Soziale Versicherungen im Zuge der Industrialisierung: Im 19. Jahrhundert veränderte die Industrialisierung die Risikolandschaft maßgeblich. Arbeit verlagerte sich in Fabriken, in denen Maschinen, lange Arbeitszeiten und mangelnder Arbeitsschutz neue Gefahren mit sich brachten. Gleichzeitig wuchs die Abhängigkeit vom regelmäßigen Erwerbseinkommen. Wer nicht arbeiten konnte, verlor in vielen Fällen sofort seine Existenzgrundlage.


Als Reaktion darauf griff der Staat ein und erwirkte eine Absicherung sozialer Risiken. Mit der Einführung von Kranken-, Unfall- und Rentenversicherungen entstanden nicht nur neue Versicherungsformen, viel mehr bildete sich ein neues Verständnis der Rolle des Staats. Existenzielle Lebensrisiken galten nicht mehr als privates Schicksal, sondern als gesellschaftliche Aufgabe.


Der österreichische Weg, das ASVG: Bereits unter Kaiser Franz Joseph verankerte der österreichische Staat erste Formen der Sozialversicherung gesetzlich. Diese Regelungen wurden nach dem Zweiten Weltkrieg weiterentwickelt und 1955 im Allgemeinen Sozialversicherungsgesetz (ASVG) zusammengeführt. Das ASVG bildet bis heute die zentrale Grundlage des österreichischen Sozialversicherungssystems und folgt klaren Prinzipien:

  • der Pflichtversicherung für bestimmte Bevölkerungsgruppen,
  • der Solidarität zwischen Gesunden und Kranken sowie zwischen Generationen,
  • der Umlagefinanzierung, bei der laufende Beiträge direkt zur Finanzierung aktueller Leistungen verwendet werden.


Zusammenspiel von Staat und Privatversicherung: Während ab dem späten 19. Jahrhundert der Staat grundlegende Lebensrisiken absicherte, entwickelten ab dem 20. Jahrhundert private Versicherungsunternehmen ergänzende Angebote wie Zusatzversicherungen im Gesundheitsbereich, private Altersvorsorge oder Vermögens- und Einkommensabsicherung. Dieses daraus entstehende duale System greift auch heute noch: Pflichtversicherungen bilden die Basis, während private Versicherungen für den Einzelnen mehr Gestaltungsfreiheit bieten.


Aufstieg großer Versicherungsunternehmen: Parallel dazu wuchsen Versicherungsunternehmen im Laufe des 20. Jahrhunderts zu bedeutenden wirtschaftlichen Akteuren heran. Die Zahl der Versicherungsnehmenden stieg, die Verträge liefen langfristig und Beitragseinnahmen wurden planbar. Ihr wirtschaftlicher Aufstieg liegt vor allem in der Kapitalanlagefunktion der Versicherungen begründet. Beiträge flossen nicht kurzfristig ab, sondern wurden über viele Jahre oder Jahrzehnte hinweg verwaltet. Versicherungsunternehmen investierten mit langfristigen Anlagestrategien in staatliche Anleihen, Infrastrukturprojekte sowie Unternehmen und Immobilien. Somit agierten Versicherungen nicht nur als Sicherheit für den Einzelnen, sondern stiegen zum Finanzierungspartner für Staat und Wirtschaft auf.


In dieser Funktion wurden Versicherungsunternehmen:

  • Bedeutende Wirtschaftsfaktoren, die große Kapitalvolumina steuerten,
  • wichtige Investoren in Infrastruktur, Industrie und Wohnbau,
  • Stabilitätsanker ganzer Volkswirtschaften, da ihre langfristige Ausrichtung konjunkturelle Schwankungen abfedern konnte.


Der Aufstieg großer Versicherungsunternehmen zeigt damit, dass Versicherung im 20. Jahrhundert weit über die reine Absicherung hinauswuchs und zu einem festen Bestandteil moderner Wirtschafts- und Finanzsysteme wurde.

Werbung aus den 1960er JahrenHistorische Zurich‑Werbung aus den 60igern: Schon damals stand umfassender Schutz rund ums Auto im Mittelpunkt.

Die Digitalisierung und Zukunft der Versicherung


Der digitale Wandel verändert Versicherungen in Sachen Vertrieb und Flexibilität. Sie werden zugänglicher und passen sich schneller an individuelle Lebenssituationen an. Versicherungen reagieren damit nicht nur auf sich ändernde Erwartungen von Kundinnen und Kunden, sondern gestalten diese Entwicklung aktiv mit.


Wandel des Vertriebs: Digitale Vertriebswege übernehmen große Teile des Geschäfts. Interessenten können heute Versicherungen online abschließen, Vergleichsportale nutzen oder sich ganz bequem von zu Hause per Versicherungsrechner ihr individuelles Angebot berechnen lassen. Zudem sind Versicherungen heute zusätzlich in andere Produkte integriert, etwa beim Autokauf oder einer Reisebuchung.


Daten, KI und Prävention: Auch jenseits des Vertriebs verändert Technologie das Versicherungswesen. Durch große Datenmengen können Versicherungsunternehmen Risiken viel genauer bewerten. Künstliche Intelligenz unterstützt sie zudem bei automatischen Schadenmeldungen, Prüfungen von Ansprüchen oder erkennt Betrug. Der Zugang zu umfassenden Daten und Informationen verschiebt den Fokus von Versicherungen weg von der reinen Schadenregulierung hin zur Prävention.


Neue Versicherungsformen für neue Lebensmodelle: Moderne Lebens- und Arbeitsformen stellen andere Anforderungen an den Versicherungsschutz. So entwickeln Versicherungsunternehmen neue Angebote, die auf flexible Arbeitszeiten, projektbezogene Tätigkeiten, häufigere Ortswechsel und digitale Geschäftsmodelle zugeschnitten sind. Statt Langzeitverträgen entstehen neue Formen wie:

  • On-Demand-Versicherungen, die nur in einem bestimmten Zeitraum oder für einen Anlass greifen (beispielsweise Reisen oder Arbeitseinsätze).
  • Mikro- und Kurzzeitversicherungen, die zeitlich begrenzte Risiken absichern (etwa für selbstständige Tätigkeiten oder flexible Beschäftigungsformen).
  • Spezialisierte Versicherungen für Cyberrisiken und digitale Geschäftsmodelle, die auf neue Formen von Haftung, Datenverlust oder Betriebsunterbrechungen reagieren.


In Zukunft werden Versicherungen Risiken noch stärker datenbasiert einschätzen und frühzeitig dabei helfen, Schäden zu vermeiden. Digitale Technologien ermöglichen individuellere, flexiblere Lösungen, ohne den solidarischen Grundgedanken aus den Augen zu verlieren. Damit bleiben Versicherungen auch künftig ein großer Stabilitätsfaktor in einer sich wandelnden Gesellschaft.


Die Rolle von Zurich Österreich in der Versicherungsgeschichte


Seit nunmehr 150 Jahren begleitet Zurich Menschen und Unternehmen in Österreich. Zurich ist damit als Institution fest in der österreichischen Gesellschaft verankert.

Skulptur der Zahl 150 – zum Jubiläum von Zurich ÖsterreichMarkantes Jubiläumsmotiv: Die überdimensionale „150 Jahre“-Installation setzt ein sichtbares Zeichen für Sicherheit, Vertrauen und Fortschritt.

Markteintritt in einer Zeit des Umbruchs: Das späte 19. Jahrhundert war in Europa von Veränderungen geprägt, angetrieben von der Industrialisierung, Urbanisierung und Migration. Immer mehr Menschen zogen in Städte, um Arbeit zu finden, während neue Unternehmen entstanden und bestehende expandierten. Wien nahm dabei als wirtschaftlich und strategisch attraktive Metropole eine besondere Rolle ein.


Vor diesem Hintergrund erkannten die Managerinnen und Manager der 1872 in der Schweiz gegründeten Zurich Versicherung früh das Potenzial des österreichischen Marktes. Dieser reichte damals weit über das heutige Staatsgebiet hinaus und umfasste große Teile Mitteleuropas. Am 6. April 1876 gründete Zurich eine Generalrepräsentanz in Österreich und gehörte damit zu den ersten internationalen Versicherungsunternehmen, die hier dauerhaft präsent waren.


Wachstum, Markenbildung und Übernahme der Kosmos-Versicherung: Ein weiterer Meilenstein erreichte die österreichische Zurich Versicherung im Jahr 1928 mit der Übernahme der Kosmos-Versicherung . Der neue Name "Kosmos Allgemeine Versicherungs-Aktiengesellschaft" oder kurz „Zurich Kosmos“ etablierte sich rasch in der Öffentlichkeit, besonders mit dem Slogan „Zurich macht’s wieder gut“. So blieb Zurich den Menschen in Erinnerung, da sich die Versicherung als verlässlicher Begleiter mit klaren Werten positionierte.


Verankerung im Stadtbild mit dem Palais am Schwarzenbergplatz: Über viele Jahrzehnte war Zurich Österreich im historischen Palais Ofenheim am Schwarzenbergplatz im ersten Wiener Bezirk beheimatet. Die Wahl eines repräsentativen Standorts war dabei kein Zufall. Die Präsenz im Stadtbild unterstrich den Anspruch Zurichs, als fester Bestandteil des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens in Österreich zu agieren.


Moderne Arbeitswelt und Nachhaltigkeit: Im Jahr 2021 schlug Zurich Österreich ein neues Kapitel auf. Alle Wiener Standorte wurden im Bürogebäude „Square One“ im 19. Bezirk zusammengeführt. Das Gebäude zeichnet sich durch ein konsequent modernes Arbeitsplatzkonzept aus. Statt fixer Einzelbüros setzt Zurich auf Activity Based Working: Mitarbeitende wählen je nach Aufgabe den passenden Arbeitsbereich. Gleichzeitig steht das Gebäude für einen klaren Fokus auf Nachhaltigkeit. Es ist das erste Bürogebäude in Österreich mit Platin-Zertifizierung der ÖGNI und erfüllt hohe ökologische Standards.


Die Geschichte von Zurich in Österreich verdeutlicht exemplarisch, wie sich Versicherungen über mehr als ein Jahrhundert hinweg entwickelt haben: Vom Markteintritt in einer Phase wirtschaftlicher Expansion, über Markenbildung und Konsolidierung, bis hin zur modernen, nachhaltigen Unternehmensorganisation. Damit steht Zurich beispielhaft für die Fähigkeit von Versicherungen, Stabilität zu bieten und sich zugleich kontinuierlich weiterzuentwickeln.


Fazit: Versicherung als Antwort auf Unsicherheit


Die Geschichte der Versicherung ist die Geschichte des Umgangs mit Unsicherheiten: Versicherungen sind eine Antwort auf existenzielle Risiken. Wie sich zeigt, haben Gemeinschaften schon früh Wege gesucht, um solidarisch Verluste und wirtschaftliche Not abzufedern. Die Solidarität entwickelte sich über die Zeit zu einem verlässlichen System, indem Statistiken ausgewertet und Verträge klar geregelt wurden.


Auffällig ist dabei: Versicherungen passen sich dem gesellschaftlichen Wandel an und machen Risiken beherrschbar. Von den ersten Feuerversicherungen der Neuzeit über die Sozialversicherungen der Industrialisierung bis hin zu heutigen, individuell zugeschnittenen Angeboten. Auch in Zukunft werden sich Versicherungsangebote weiter ausdifferenzieren und noch gezielter auf konkrete Risiken eingehen.


Gerade darin liegt die Stärke moderner Versicherungen: Sie bieten keine starren Standardlösungen mehr, sondern flexible Angebote, die sich an den tatsächlichen Bedürfnissen der Versicherten orientieren. Bei der Zurich Versicherung zeigt sich dieser Anspruch besonders deutlich. Durch individuell gestaltbare Lösungen und persönliche Beratung kann Zurich flexibel auf neue Herausforderungen wie Digitalisierung, neue Arbeitsmodelle oder veränderte Lebensformen reagieren.
 

FAQs (häufig gestellte Fragen): 

Erste Vorformen der Versicherung entstanden im antiken Rom sowie in den Gilden und Zünften des Mittelalters. Hierbei ging es darum, aufwändige Begräbnisse und deren Kosten oder Berufsunfähigkeit gemeinschaftlich abzufedern. Ab dem 17. und 18. Jahrhundert entwickelte sich daraus ein systematisches Versicherungswesen: Risiken wurden berechnet, Beiträge festgelegt und Leistungen vertraglich geregelt. Mit der Industrialisierung, der Einführung von Sozialversicherungen und dem Aufstieg großer Versicherungsunternehmen wurde Versicherung schließlich zu einer tragenden Säule moderner Gesellschaften.

Als früheste versicherungsähnliche Formen gelten die Begräbnisvereine im antiken Rom (collegia funeratica), die bereits mehrere Jahrhunderte vor Christus existierten. Ihre Mitglieder zahlten regelmäßig Beiträge ein, um im Todesfall die Kosten für ein würdiges Begräbnis zu decken. Diese gemeinschaftliche Vorsorge kam dem Grundgedanken der Versicherung am nächsten.

Das Wort „Versicherung“ leitet sich vom mittelhochdeutschen Begriff „versichern“ ab, der ursprünglich so viel bedeutete wie zusichern, bekräftigen oder Gewissheit geben. Die heutige Bedeutung bezieht sich auf eine vertragliche Zusage, im Schadensfall finanziellen Ausgleich zu leisten.

Folgende fünf Versicherungen sind entweder Pflicht oder sollte jeder in Erwägung ziehen:

Wer ins Ausland reist, sollte zudem unbedingt eine Auslandsreisekrankenversicherung abschließen.

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