Zurich Versicherung Österreich
2006 verunglückten laut Statistik des "Kuratoriums für Verkehrssicherheit" rund 60.000 Skifahrer und Snowboarder auf Österreichs Skipisten. Viele so schwer, dass sie im Spital behandelt werden mussten. Oft wird bei Skiunfällen eine Hubschrauberbergung nötig.

Ohne private Versicherung ein teures Flugticket

Hubschrauberbergungen sind heute nichts Ungewöhnliches mehr und kosten in Österreich etwa 2.000 Euro. Die Entscheidung über die Bestellung des Hubschraubers trifft nicht der Betroffene selbst, sondern die zuständige Rettungsleitstelle vor Ort.

Nur sehr wenige Wintersportler sind sich darüber im Klaren, dass bei einem Unfall in alpinen Höhen die Sozialversicherung keine bzw. nur einen geringen Teil der Bergungskosten durch einen Hubschrauber übernimmt.

Gedeckt sind die Kosten für eine Hubschrauberbergung nur mit einer privat abgeschlossenen Unfallversicherung. Haben Sie diese nicht, müssen Sie die Bergung meist aus eigener Tasche zahlen.


Wer zahlt die Folgen eines Freizeitunfalls?

Die gesetzliche Unfallversicherung gilt nur bei Arbeitsunfällen bzw. auf dem Weg von und zur Arbeit. Ein Alpinunfall ist – sofern Sie nicht der beruflichen Bergrettung angehören - eindeutig ein Freizeitunfall. Bedenken Sie, dass Sie und Ihre Familie bei einem Freizeitunfall über die gesetzliche Unfallversicherung nicht ausreichend abgesichert sind. Finanzielle Einbußen können die Folge sein.

Nur die private Unfallversicherung bietet Ihnen umfangreichen Schutz.
Übrigens: Auch bei einem Skiausflug mit Ihrer Abteilung bzw. Ihrem Unternehmen sind Sie im Falle eines Unfalls nicht abgesichert, da dies nicht als Arbeitsunfall gilt.


Crash auf der Piste: Wer haftet?

Beruhigend zu wissen: 90% aller Unfälle auf der Piste sind Stürze ohne Einwirkung Dritter. Ihnen liegen zumeist Übermut sowie Wahrnehmungs- und Fahrfehler zugrunde.

Aber immer noch 8% der Pistenunfälle sind auf Kollisionen zwischen Wintersportlern zurückzuführen. Generell gilt hier: Wer andere schädigt, haftet für die Unfallfolgen.

Als Maßstab für richtiges Verhalten auf der Piste haben sich die so genannten FIS-Regeln etabliert. Die FIS-Regeln sind zwar nur in Vorarlberg gesetzlich verankert, gelten aber der Rechtssprechung im übrigen Österreich als anerkannte Norm, anhand derer das Verhalten der Unfallbeteiligten geprüft wird.

Schäden, die Sie anderen Menschen im Zuge eines Freizeitunfalls zufügen, deckt eine private Haftpflichtversicherung.