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Die Frage lautet nicht: Wie spielen Kinder richtig, sondern wie spielen sie sicher!

Februar 2017
Gut gemeint ist leider nicht immer gut getan. Warum Sie gut gemeintes Eingreifen ins kindliche Spiel vermeiden sollten und worauf es nämlich wirklich ankommt verraten wir Ihnen gerne.

Spielen ist doch kinderleicht, oder?

Ja, wenn man die Kinder dabei in Ruhe lässt und Ihnen nicht ständig sagt, wie sie spielen sollen. Kinder wollen spielen, wie es Ihnen gefällt, und das ist auch gut so, denn es fördert ihre Entwicklung auf vielen Ebenen und ist ein wichtiger Baustein zum Erlernen von sozialen Kompetenzen. Kinder zeigen dabei eine angeborene Entdeckerfreude – und die sollte man ihnen nicht nehmen.

Es ist nicht Aufgabe der Eltern, den Geist eines Kindes zu formen. Stattdessen sollen Eltern dem Kind die Möglichkeit bieten, sich seine Welt selbst zu erschließen und seinen Geist eigenständig zu entwickeln. Das bedeutet, nicht in das Spiel der Kinder einzugreifen, sondern den Kindern den notwendigen Raum zum freien Spielen zu ermöglichen.

Dabei ist es einerlei, ob Kinder das Spielzeug „richtig“ verwenden oder phantasievoll die Puppenküche plötzlich zum „Schule spielen“ benutzen. Wichtig ist nur, dass Kinder sicheres Spielzeug verwenden

Sicherheitstipps für Auswahl und Gebrauch von Spielzeug

  • Achten Sie darauf, dass das Spielzeug keine scharfen Ecken und Kanten oder Quetsch- und Scherstellen hat.
  • Suchen Sie bei Spielzeug mit Farbüberzug, z.B. bei lackierten Holzbausteinen, nach Hinweisen zur Speichel- und Schweißechtheit.
  • Elektrospielzeug, das auf 220 Volt Netzspannung läuft, ist höchstgefährlich. Die maximale Betriebsspannung sollte bei 24 Volt liegen.
  • Prüfen Sie weiche Spielsachen kritisch auf giftige Weichmacher.
  • Um die Stabilität von Dreirädern und Co. zu testen, unterziehen Sie diese einem „Rütteltest“.
  • Achten Sie auf nicht entflammbare Materialien!
  • Lesen Sie die Gebrauchsanweisung und achten Sie besonders auf Warnhinweise.
  • Unangenehm stechende oder beißende Gerüche weisen auf gefährliche Inhaltsstoffe hin.
  • Führen Sie regelmäßig eine Sichtkontrolle des Spielzeugs durch: Ist das Batteriefach sicher verschlossen? Beginnen sich Kleinteile abzulösen?

Erlernte Kreativität

Kinder lernen, indem sie spielen. Sie eignen sich durch unterschiedliche Rollenspiele Kreativität, frische Denkweisen und neue Strategien an. Die Gehirnforschung zeigt, dass völlig absichtsloses Spielen für die beste Vernetzung im Gehirn sorgt. Kinder, die die Chance bekommen haben, frei zu spielen, können später leichter Probleme lösen. Sicheres Spielzeug ist ein wichtiger Schritt für sicheres Spielen, trotzdem können sich Kinder auch anderweitig verletzen.

Es wird schon nichts passieren

Das wünschen sich alle Eltern für ihre Kinder. Die Realität sieht leider anders aus. Etwa 25% der gemeldeten Unfälle betreffen Kinder, was die Wichtigkeit ihrer Absicherung einmal mehr unterstreicht. Grundsätzlich können Eltern für ihre Kinder individuelle Unfallversicherungen bei Zurich abschließen. Wir empfehlen jedoch, die Kinder im Zuge einer Familienunfallversicherung einzuschließen. Diese Versicherung ist besonders attraktiv, da nur die Prämie für ein Kind gezahlt werden muss, unabhängig davon, wie viele Kinder mitversichert werden. Sind also neben den Eltern auch vier Kinder im Versicherungsvertrag umfasst, wird die Prämie nur für die Eltern und ein Kind berechnet.



Disclaimer und Quellenangabe

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