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Die Sonne scheint, die Tage werden länger. Nur zu verständlich, dass der Bewegungsdrang bei vielen Menschen in Österreich steigt. Egal ob im Stadtgebiet, im Park oder Wald, Laufen ist nach wie vor eine der beliebtesten Sportarten. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) gibt Ihnen folgende Tipps mit auf den Weg.

Maßvoll mit dem Laufen beginnen

Laufen ist eine ideale Möglichkeit, Geist und Körper langfristig fit zu halten. Kaum eine andere Sportart kommt der ureigensten Bewegungsform des Menschen so nahe. Die Ausdauer und das Immunsystem werden gestärkt, Stress abgebaut und Übergewicht wird bei regelmäßigem Training schnell der Vergangenheit angehören. Hinzu kommt der geringe Zeitaufwand, vergleichbar niedrige Kosten und die damit hohe Flexibilität dieser Sportart.


Dennoch ist Vorsicht geboten, weil

  • gerade nach einem langen Winter die Menschen dazu neigen, zu viel auf einmal zu wollen und
  • sich dabei hohen Verletzungsrisiken aussetzen.

Immerhin verunfallten alleine im Jahr 2006 rund 6.500 Menschen beim Laufen so schwer, dass sie im Krankenhaus behandelt werden mussten.


Daher sollte man

  • langsam mit dem Trainingsaufbau beginnen und
  • vor und nach dem Laufen dehnen, um Sehnen und Gelenke zu schützen.

Klassische Unfallhergänge wie Umknicken und Meniskusriss oder Stürze aufgrund von Schwindelanfällen, können mit Hilfe maßvoller Vorbereitung leicht vermieden werden.

Deshalb gilt: Jetzt, am Frühjahrsbeginn langsam mit dem Training beginnen, um den Laufsport das ganze Jahr über uneingeschränkt genießen zu können.


Laufen auf der Straße

Straßen und Gehsteige sind zumindest für die Stadtbewohner eine beliebte Laufbahn. Das Laufen auf asphaltierten Wegen kann eine höhere Belastung für Knochen und Gelenke bedeuten.


Daher:

  • Beim Laufen auf Asphalt besonders auf Laufschuhe mit sehr guter Dämpfung achten.
  • Und niemals vergessen: Als Läufer stellt man das schwächste Glied in der Kette der Verkehrsteilnehmer dar – die Knautschzone ist ausschließlich der eigene Körper!

Zahlreiche Berufstätige sporteln gerne nach der Arbeit, also bei Dämmerung oder gar bei Dunkelheit. Hier kommt es darauf an, Kleidung mit integrierten Reflektoren an Anorak und Hose zu benutzen, um die eigene Sichtbarkeit zu erhöhen. Bei völliger Dunkelheit bietet es sich an, eine Lauf-Stirnlampe zu verwenden. Und nicht vergessen: Ampeln haben auch für Läufer ihre Gültigkeit!


Mehr Informationen

Mehr Infos zum Thema Sicherheit in Freizeit und Sport finden Sie auf den Webseiten des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (www.kfv.at).

Was Sie in der Freizeit sonst noch brauchen: Private Unfallversicherung