Sicher auf Schnee und Eis

Februar 2020
Sobald die Temperaturen sinken, stehen Schifahren, Snowboarden, Eislaufen und Rodeln bei Kindern hoch im Kurs. Speziell diese Sportarten trainieren Körpergefühl, Geschicklichkeit und Koordination und sind damit die beste Unfallprävention.

Trotz allem müssen rund 9.700 Kinder in Österreich jährlich nach Wintersportunfällen im Spital behandelt werden. Damit der Spaß nicht zum Krankenhausaufenthalt wird, haben wir das passende Erfolgsrezept für Ihre Familie:

Drei einfache Punkte helfen, Ihr Kind grundsätzlich vor schweren Verletzungen beim Wintersport zu schützen:

  1. Gut sitzenden Helm tragen!
  2. Müdigkeit und Energiemangel vermeiden und dabei auf Pausen mit viel Flüssigkeit und gesunder Ernährung achten!
  3. Ausrüstung und Sportgeräte professionell überprüfen und vor der Saison warten lassen!

Skifahren und Snowboarden

Häufigste Unfallursachen sind Stürze aufgrund der Überschätzung des eigenen Könnens, unkontrolliert hoher Geschwindigkeiten, Ermüdung, mangelnder körperlicher Fitness, falscher Schiauswahl und schlecht gewartetes Material. Helmtragen beim Skifahren ist in Österreich (mit Ausnahme von Tirol und Vorarlberg) für Kinder bis 15 Jahre gesetzlich verpflichtend.

  • Bereiten Sie Ihr Kind rechtzeitig konditionell auf die Saison vor
  • Die Schneebeschaffenheit kann sich sehr schnell verändern (Kunstschnee, harter Schnee, weicher, firniger Schnee) – machen Sie Ihr Kind immer wieder auf veränderte Schneebedingungen aufmerksam
  • Gezielte Aufwärm- und Dehnübungen vor der ersten Abfahrt einplanen
  • Besprechen Sie mit Ihrem Kind das richtige Verhalten auf der Piste (FIS-Regeln)

Zurich Trend-Tipp: Kids-Smartwatch

Kinder-Smartwatches bieten Eltern vor allem im Wintersportbreich interessante Sicherheitsfunktionen. Uns ist natürlich bewusst, dass man seinem Kind nicht ständig auf Schritt und Tritt folgen kann und in gewisser Weise, im Sinne des Vertrauensbeweises und Selbstständigkeitsaspekts, auch nicht soll. Doch gerade bei Aufenthalten in weitläufigen Skigebieten, Abfahrten im Nebel oder auf abgelegenen Pisten bzw. auch bei der Abholung des Kindes nach einem anstrengenden Kurstag mit der Skischule, hat man als Elternteil stets die Gewissheit, wo sich das Kind gerade aufhält. Mit eigens für Kinder entwickelten Smartwatch-Modellen können Sie nicht nur den genauen Standort bestimmen, sondern auch jederzeit mit Ihrem Kind kommunizieren und dabei beispielsweise Abholzeitpunkt oder -ort mittels Text- oder Sprachnachricht festlegen. Darüber hinaus werden auch die Selbstständigkeit sowie Eigendisziplin des Kindes spielerisch gefördert.

Kernfunktion der Kinder-Smartwatch:
  • GPS-Tracker
  • GeoFence-Funktion (Festlegbare Sicherheitszone)
  • SOS-Knopf
  • Telefonieren
  • Nachrichten lesen

Rodeln und Bob fahren

Je glatter und eisiger die Rodelstrecke ist, desto schwieriger ist das Sportgerät zu steuern. Viele Kinder, vor allem Kleinkinder, können nicht gleichzeitig lenken und bremsen. Besonders beim Rodeln kann man Hindernissen oft nur schwer und mit viel Routine ausweichen.

  • Trainieren Sie gemeinsam mit dem Kind, bis es genug Erfahrung hat, alleine zu fahren
  • Die perfekte Ausrüstung: Wintersporthelm, Handschuhe, hohe feste Schuhe
  • Der ideale Bob hat eine Bremse aus Stahlkrallen in der Mitte, damit das Kind mit einer Hand bremsen kann. Für eine gute Pistenlage empfiehlt sich ein tief liegender Sitz.

Eislaufen (ehem. Schlittschuhlaufen)

Bei Anfängern ist die größte Gefahr der Sturz nach hinten – auf den Kopf. Bei Fortgeschrittenen sind Stürze nach vorne auf Knie, Hände und Arme häufiger. Helmtragen ist beim Eislaufen zwar nicht gesetzlich verpflichtend, bewahrt aber auch hier Kinder vor schweren Verletzungen.

  • Überprüfen Sie, ob die Schuhe noch passen und lassen Sie die Kufen nachschleifen
  • Feste Handschuhe beugen Schnittverletzungen durch Kufen vor
  • Auch das Transportieren der Eislaufschuhe mit Kufenschonern schützt vor Schnittverletzungen

Zurich Versicherungs-Tipp: Familien mit Kindern erhalten bei Zurich einen umfassenden Unfallschutz mit vielen Vorteilen

In der Zurich Unfallversicherung erhöht sich die Versicherungssumme für Invalidität um 25%, wenn Kinder bei Sportarten ohne dass das Gesetz es verlangt, einen Helm tragen.

  • Für ein Kind zahlen. Alle weiteren sind prämienfrei mitversichert.
  • Doppelte Versicherungssumme bei Dauerinvalidität, wenn sich der Unfall in den gesetzlichen Schulferien ereignet
  • Weltweite Hubschrauberbergung
  • Übernahme der Begleitpersonkosten bei Spitalsaufenthalten

Disclaimer und Quellenangabe

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