Zurich Versicherung Österreich
Im Frühjahr steigen viele Sportliche für den Weg zur Arbeit oder Schule wieder auf das Fahrrad um. Dabei landen täglich rund 18 Radfahrer mit Kopfverletzungen im Krankenhaus. Ein Helm bietet Schutz, doch kaufen Sie nicht „irgendeinen“. Der falsche Kopfschutz kann Sie im Notfall im Stich lassen.
Fahrradhelm

Wie ein guter Helm ausgerüstet sein muss

  • Für Radhelme gibt es die Norm "EN 1078". Außerdem müssen sie eine CE-Kennzeichnung in der Helmschale tragen.

  • Eine harte Außenschale ist selbstverständlich, am besten aus reflektierendem Material.

  • Damit Sie nicht ins Schwitzen kommen: Luftschlitze mit Gitter (damit Ihnen am Ende Ihrer Radtour nicht 100 Fliegen im Haar kleben).

Worauf Sie bei der Anprobe achten sollten

  • Stirn, Schläfen und Hinterkopf müssen vom Helm bedeckt sein.

  • Das Sichtfeld darf nicht eingeschränkt sein.

  • Die Ohren müssen frei bleiben.

  • Der Helm muss so eng sitzen, dass er weder vor- noch zurückrutschen kann.

  • Der Verschlussriemen sollte Sie nicht einschnüren, aber trotzdem fest am Unterkiefer anliegen.

  • Verstellbare Kopfringe oder Polster im Inneren des Helms sind nur für eine zusätzliche Anpassung gedacht, nicht um einen viel zu großen Helm halbwegs auf den eigenen Kopf einzustellen.

  • Brillenbügel sollen sich unter dem seitlichen Halteriemen befinden.

Gut zu wissen

Ein Fahrradhelm ist sozusagen ein Wegwerfprodukt: Nach jedem Sturz muss ein neuer her, da er innerlich kaputt sein kann, selbst wenn er äußerlich unversehrt erscheint.

Um die Folgekosten einer Verletzung, die Sie sich beim Radeln zugezogen haben, kümmert sich die gesetzliche Unfallversicherung nur dann, wenn sich der Unfall auf dem Weg zur oder von der Arbeit ereignet hat. Die private Unfallversicherung sichert Sie dagegen auch in der Freizeit ab.