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Alle Jahre wieder - der Weihnachtsstress. Aber das muss nicht sein.

Dezember 2016
Leider haben wir keine Weihnachtselfen zur Verfügung, die uns bei den Vorbereitungen für das große Fest helfen. Aber mit folgenden Tipps gelingt eine stressfreie Einstimmung auf die „ruhigste Zeit des Jahres“.

Geschenktipps

Speziell bei älteren Verwandten, die sich mit so manchen Haushaltstätigkeiten oder Besorgungen schon schwerer tun, kommt ein „Dienstleistungs-Gutschein“ besonders gut an. Wie wäre es mit Gutscheinen für Schneeschaufeln, Gefrierschrank abtauen, mit dem Auto zum Arzt bringen oder einer kleinen Kaffeerunde mit Freunden, die einander schon lange nicht mehr gesehen haben?

Onkel Leo hat einfach schon alles und es ist unmöglich, für ihn ein passendes Geschenk zu finden? Dann einfach eine Spende schenken! Auf www.unverpackt.oxfam.de vorbeischauen und ein Hilfsprojekt, wie z.B. sauberes Trinkwasser, sichere Geburt, Ziegen, Schulgebühren, Existenzgründung für Frauen oder eines der vielen weiteren wertvollen Geschenke für Menschen in Not auswählen. Eine Dankeskarte informiert den „Beschenkten“ über die Spende.

Ganz schön schlau

Immer eine gute Idee: gemeinsame Zeit schenken. Zum Beispiel einen Konzertbesuch, essen gehen, Einladung zum selbstgekochten Essen, gemeinsam einen Stammbaum erstellen, alte Fotoalben durchblättern usw.

„Bündeln“ Sie Weihnachtsgeschenke. Reden Sie sich mit Ihren Geschwistern zusammen und gestalten Sie einen Kalender, der alle Enkelkinder abbildet. Dieser wird dann mehrfach ausgedruckt und an alle Groß- und Schwiegereltern verschenkt. Vorteil: eine Person erstellt den Kalender, die anderen haben weniger Arbeit. Sollten die Großeltern mit vielen Enkerln gesegnet sein, so müssen sie nicht x verschiedene Kalender aufhängen, sondern haben einen schönen, wo alle Enkelkinder versammelt sind.

Realistisch sein

Weihnachten: Draußen schneit es seit Stunden dicke weiße Flocken, alle sitzen glücklich und zufrieden im Wohnzimmer, naschen perfekt geformte Weihnachtskekse, die Kinder spielen herzallerliebst mit den Weihnachtsgeschenken und die Erwachsenen führen angeregte und tiefsinnige Gespräche. Schön, oder? Ja, aber leider nicht realistisch.

Wir haben zu hohe Glücks-Erwartungen und wenn Weihnachten nicht perfekt wird und es irgendwo einen kleinen „Patzer“ gibt, dann ist für manche gleich das ganze Fest verdorben. Schade eigentlich, oder?



Reduzieren wo es Sinn macht

Zu Weihnachten trifft sich die gesamte Großfamilie bei Ihnen? Muss es wirklich das komplizierte 5 Gänge-Menü sein? Servieren Sie lieber ein Gericht, dessen Zubereitung Sie im Schlaf beherrschen. Oder planen Sie ein Fondue. Dies lässt sich besser vorbereiten. Oder Ihre Gäste können während des Begrüßungspunsches beim Schneiden helfen oder jeder Gast bringt etwas Leckeres mit.

Auf alle Fälle gilt: Es muss nicht immer alles perfekt sein! Besser den Heiligen Abend im Kreise der Familie genießen, statt sich bis zur letzten Sekunde abzuhetzen.

Lassen Sie sich helfen

Übertragen Sie Ihren Kindern die Dekoration der Festtafel, bitten Sie Ihren Schwiegervater, sich um das Getränkeservice zu kümmern, und vielleicht kann die Schwiegermama ihr berühmtes Tiramisu als Dessert mitbringen? Jeder Gast könnte 1 - 2 Kekssorten mitbringen, dadurch entsteht eine vielfältige Auswahl und Sie sparen sich im Vorfeld den Backstress.

Stimmen Sie vorweg mit den Angehörigen ab, wie sich jeder das Fest vorstellt. Teilen Sie ein, wer wofür zu welchem Zeitpunkt zuständig ist und geben Sie auch Aufgaben ab. Wahrscheinlich müssen Kompromisse gefunden werden, vielleicht werden auch alte Traditionen gebrochen oder neue erfunden. Dafür gibt es am Heiligen Abend keine bösen Überraschungen.

Genießen Sie die Vorbereitungen und denken Sie auch an sich, legen Sie Ihre Lieblingsmusik auf oder gönnen Sie sich ein Gläschen. Schließlich ist es auch für Sie Weihnachten!

Gehen Sie strukturiert vor

Der Weihnachtsputz gehört noch erledigt? Nehmen Sie sich jedes Zimmer einzeln vor oder wird zuerst im ganzen Haus Staub gewischt, am nächsten Tag Fenster geputzt und am übernächsten der Boden gereinigt? Egal! Wichtig ist nur, dass Sie alle Familienmitglieder einbinden, auch die Kleinsten können helfen und wenn sie nur ihr eigenes Spielzeug wegräumen.

Damit keine Langeweile in den Ferien aufkommt, sorgen Sie dafür, dass ein paar lustige Gesellschaftsspiele griffbereit liegen. Jedoch, kein Zwang zum Mitmachen, wer sich nicht freiwillig beteiligt, ist sicherlich kein guter Spielepartner. Jedes Familienmitglied sollte die Freiheit haben, das zu machen, was ihm Spaß macht. Die einen unternehmen einen ausgedehnten Spaziergang, die anderen schauen sich die Abfahrt im TV an oder heben ihren Blick nicht vom Smartphone. Spätestens beim gemeinsamen Essen trifft man sich wieder und vielleicht haben nach dem Essen doch alle Lust, gemeinsam etwas zu spielen ...





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