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Ruhestand unter Palmen oder doch lieber in einer Senioren-WG?

April 2016
PensionistInnen gestalten ihren Ruhestand aktiv wie nie zuvor. Ausgefallene Hobbys, eine Fremdsprache erlernen, sich um die Familie kümmern, (Fern-) Reisen, studieren usw. sind mittlerweile „Alltag“. So verwundert es nicht, dass – sollte man einmal nicht mehr alleine wohnen können oder wollen - immer öfter Alternativen zum klassischen Altersheim gesucht werden. Wir haben ein paar Anregungen zusammengestellt:

Senioren-WGs

Was während des Studiums gemeinsames Lernen, Kochen und Party machen war, wird im Alter zu gemeinsamem Lernen, Kochen und Party machen. Je nach Motivation der BewohnerInnen muss sich nichts daran ändern. ;) Und eine WG kann auch im Alter bestens funktionieren. Ein paar Senioren teilen sich eine Wohnung, leisten einander Gesellschaft, versorgen sich so weit es geht selbstständig, machen gemeinsame Unternehmungen und rufen wann immer erforderlich notwendige Unterstützung extern an.

Dorfservice

In ländlicheren Regionen gibt es meist ein lokal organisiertes Hilfsservice, wie zum Beispiel das Dorfservice in Oberkärnten. Die Mitglieder unterstützen überall dort, wo rasch und unbürokratisch Hilfe benötigt wird: beim Lebensmitteleinkauf, anderen Besorgungen, Arzt- oder Friseurbesuch aber auch in Notsituationen. Das Service wird von Freiwilligen betrieben, daher ist die Hilfe meistens sogar kostenlos.

Heimhilfe & Co

Wer in den eigenen vier Wänden bleiben möchte, kann sich stundenweise Unterstützung von diversen Betreuungsfirmen holen und sich so schwere Hausarbeit abnehmen oder sich zum Beispiel bei der Körperpflege helfen lassen. Wenn man eine Betreuung rund um die Uhr wünscht, dann ist eine 24-Stunden-Pflegehilfe eine gute Wahl. In diesem Fall zieht eine 24-Stunden-Betreuungskraft im Haushalt des pflegebedürftigen Seniors ein und ist rund um die Uhr vor Ort. Diese Form der Betreuung ermöglicht eine den Wünschen und Gewohnheiten des Pflegebedürftigen entsprechende individuelle Versorgung.

Mehrgenerationenhaushalt

Eine Wohnform, die früher oft der Regel entsprach. Mehrere Generationen teilen sich ein Haus und helfen einander gegenseitig wo es geht bzw. notwendig ist. Viele Synergien ergeben sich dadurch, manchmal leider auch Konfliktpotential. Auch in Städten wird dieses Konzept aufgegriffen und so mancher Kindergarten oder so manche Volksschule wird bewusst neben einem Seniorenheim gebaut, damit die BewohnerInnen die Kinder besuchen können, um mit ihnen zu spielen oder ihnen vorzulesen. Auch Infrastruktur wie Bewegungsräume oder Küchen können gemeinsam genutzt werden.

Urlaubsfeeling statt Trauermiene

Sie wollten immer schon mal eine Fernreise machen? Warum nicht gleich den Ruhestand in einem exotischen Land verbringen? In Thailand beispielsweise gibt es mehrere Altersresidenzen, teils sogar unter europäischer Führung. Angeboten werden Kurz- und Langzeitaufenthalte sowie Rehabilitationsferien, betreut wird man von qualifizierten Fachkräften, auf Wunsch auch 24 Stunden am Tag.