12 Tipps, wie Sie das Strahlenrisiko verringern

Oktober 2016
Das „Konsument“-Magazin listet in seiner Ausgabe 11/2016 hilfreiche Tipps zur Verringerung des omnipräsenten Strahlenrisikos auf. Intensives Telefonieren beeinflusst unsere Leistungsfähigkeit, unsere Zellen und sogar unser Erbgut, daher „Bestrahlung“ möglichst kurz halten!

Kurz: Halten Sie Handygespräche kurz, ausführlicher können Sie über das (kabelgebundene) Festnetz telefonieren. Schnurlostelefone „strahlen“ ähnlich wie Handys.

Warten: Beim Verbindungsaufbau ist die Sendeleistung am höchsten. Warten Sie daher beim Anrufen ein wenig, bevor Sie das Handy zum Kopf führen.

Flugmodus: Kinder sind aufgrund ihrer Anatomie den Strahlen wesentlich stärker ausgesetzt als Erwachsene. Kinder sollten eher SMS senden als telefonieren und beim Spielen auf Flugmodus wechseln.

Signalstärke: Bei schlechter Verbindung ist die Strahlenbelastung ungleich höher. Suchen Sie sich bei schwachem Signal einen besseren Platz. Gehen Sie zu einem Fenster oder ins Freie.


SMS senden: Viele kurze wiederkehrende Gespräche könnten durch eine gespeicherte SMS ersetzt werden.

Rucksack: Tragen Sie Ihr eingeschaltetes Handy nicht direkt am Körper, sondern in einer Tasche oder einem Rucksack.

Freisprecheinrichtung: Im Auto möglichst über eine Freisprecheinrichtung mit Außenantenne telefonieren.

Rücksicht: In öffentlichen Verkehrsmitteln besser gar nicht telefonieren (auch aus Rücksicht auf die anderen Fahrgäste).


Headset: Verwenden Sie geeignete Freisprecheinrichtungen. Am besten sind Headsets mit Kabel aber auch kabellose Kopfhörer (Bluetooth) von Markenherstellern sind eine geeignete Alternative, da sie in der Regel eine sehr geringe Strahlenbelastung aufweisen.

Abschalten: Schalten Sie das Handy aus, wenn es längere Zeit nicht genutzt wird, jedenfalls in der Nacht. Auch im Stand-by-Betrieb nimmt es regelmäßig Kontakt zur Basisstation auf. (Dies ist je nach Netzbetreiber und Region unterschiedlich, weil die Häufigkeit von der Basisstation bestimmt wird.)

Hintergrunddienste: Reduzieren Sie die Anzahl der Apps und deaktivieren Sie die Hintergrunddienste. Das Deaktivieren von „Mobile Dienste“/„Datennetzmodus“ macht aus dem Smartphone wieder ein Handy. Sie sind weiterhin erreichbar, vermeiden aber viel unnötige Strahlung durch Hintergrunddatenverkehr.

SAR-Wert: Orientieren Sie sich bei der Wahl des Handys am Connect-Strahlungsfaktor bzw. am SAR-Wert. Der SAR-Wert ist die Spezifische Absorptionsrate, ein Maß für die thermische Energieaufnahme von Gewebe durch Strahlung.


Quelle: KONSUMENT 11/2016 veröffentlicht: 21.09.2016, www.konsument.at



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