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Vielen Personen gefällt eine schneebedeckte Landschaft vor allem deshalb so gut, weil das viele Weiß auch weniger hübsche Landstriche verhüllt. Leider macht der Schnee auch vor wichtigen Verkehrszeichen nicht Halt. Nur weil sie von Schnee bedeckt sind, heißt das aber nicht, dass sie nicht mehr gelten!

Worauf Sie bei schneebedeckten Verkehrsschildern achten müssen

  • Sind Bodenmarkierungen von Schnee bedeckt, treten die allgemeinen Verkehrsregeln in Kraft. Es gilt Rechtsverkehr, und die Fahrbahnmitte liegt auch in der geometrischen Mitte der Fahrbahn. Es ist nur vom jeweils äußersten Fahrstreifen aus erlaubt, nach rechts oder links abzubiegen. Daran müssen sich natürlich auch ortskundige FahrerInnen halten, die möglicherweise wissen, dass es zwei Abbiegespuren gibt.

  • Auch wenn Haltelinien durch den vielen Schnee nicht sichtbar sind – eine Stopptafel bedeutet nach wie vor: Stopp! Tasten Sie sich langsam in die Kreuzung vor. Wenn Sie ausreichende Sicht haben und ein gefahrloses Weiterfahren möglich ist, können Sie Ihre Fahrt fortsetzen.

  • Schutzwege gelten ebenfalls nach wie vor. Beachten Sie das Verkehrszeichen oder das gelbe blinkende Licht, das diesen kennzeichnet.

  • Ist ein rundes Verkehrszeichen nicht mehr deutlich sichtbar, verliert es seine Aussagekraft. Dennoch sollten Sie andere Fahrzeuglenker oder parkende Fahrzeuge beachten. So lässt sich beispielsweise eine Einbahn schnell erkennen.

  • Verkehrszeichen in Form eines Drei- oder Achtecks sind jedoch sehr wohl zu beachten. Denn diese bedeuten „Vorrang geben“ oder „Halt“. Durch ihre Form sind diese Schilder auch leicht zu erkennen, wenn sie komplett verweht sind.

  • Für Kurzparkzonen ist es nicht relevant, ob eine blaue Bodenmarkierung vorhanden oder sichtbar ist. Sie werden durch Verkehrszeichen angezeigt und gelten immer.

  • Halten Sie Hauseinfahrten stets frei, auch wenn weder ein Einfahrt-freihalten-Schild vor der Tür hängt, noch eine Gehsteig-Abschrägung zu erkennen ist.