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Diese Regeln schützen Sie gegen die Taxi-Abzocke

Juni 2016
Im Urlaub mit dem Taxi unterwegs? Dann haben Sie sicherlich auch schon mal ein mulmiges Gefühl gehabt, ob denn dieses Taxi auch seriös und vertrauenswürdig ist. Immer wieder geraten Reisende im Ausland an falsche Taxifahrer bzw. Taxifahrerinnen. Sie werden abgezockt, beraubt, entführt oder sexuell belästigt. „Die Welt“ hat fünf Verhaltensregeln zusammengefasst, damit Sie auf der sicheren Seite sind.

1. Nur lizenzierte Taxis nehmen

Die Lizenz befindet sich meist vorne im Wagen mit Passbild am Spiegel oder hinter der Scheibe. Reisende erkennen daran, ob es sich um ein legales Taxi handelt. Die Papiere sehen natürlich in jedem Land anders aus und können ebenfalls falsch sein. Deshalb schon vor der Reise oder in der ersten Unterkunft darüber informieren, welche Taxiunternehmen lizenziert sind und wie die Lizenzen aussehen.

2. Taxi durch vertrauenswürdige Unterkunft rufen lassen

Die meisten seriösen Hotels, Herbergen und Pensionen arbeiten mit anerkannten Taxiunternehmen oder persönlich bekannten Fahrern oder Fahrerinnen zusammen. Das ist meist viel sicherer, als auf der Straße irgendein Taxi oder Fahrzeug anzuhalten.

3. Nicht ansprechen lassen

Oft kommen Reisende nicht umhin, sich auf Bahnhöfen oder öffentlichen Plätzen ein Taxi zu suchen. "Niemals sollte man sich dann von einem Taxifahrer aussuchen lassen", raten ReiseexpertInnen. "Im besten Fall zahlt man den Ausländerbonus." Im schlechtesten Fall wird man beraubt. Es sei besser, sich selbst einen Fahrer zu suchen und einen Festpreis auszuhandeln.

4. Keine Mitfahrer akzeptieren

Wenn schon ein Mitfahrer oder eine Mitfahrerin im Wagen sitzt oder irgendwann zusteigt, sollten Reisende das Taxi schnellstmöglich verlassen. Es könnte sich um einen Komplizen oder eine Komplizin des Fahrers bzw. der Fahrerin handeln.

5. Flughafen-Taxi reservieren

Auf Flughäfen ist die Gefahr falscher Taxis besonders hoch, denn der Weg vom Airport in die Stadt ist das Nadelöhr für alle Reisenden. ReiseexpertInnen raten zu Prepaid-Taxis: Der Fahrgast bucht am Schalter im Flughafen ein Taxi, zahlt dort und bekommt eine Nummer und ein bestimmtes Auto zugewiesen. Alternativ bieten Unterkünfte oft auch eigene Shuttledienste an.

Allgemeine Sicherheitstipps für den Urlaub

Neben Vorsicht beim Taxifahren ist es auch immer klug, sich schon vor Reiseantritt über das Urlaubsland zu informieren. Nützliche Tipps zu allen Reisedestinationen weltweit liefert das Außenministerium Österreich (BMEIA).

Reise dem BMEIA bekanntgeben

Als zusätzlichen Service bietet das Außenministerium die „Reiseregistrierung“ an. Per Online-Formular gibt man seine Reisedaten bekannt und kann somit in einem Notfall von der österreichischen Botschaft leichter und schneller erreicht werden.

Per App bestens informiert

Zudem kann man sich die kostenlose Auslandsservice-App downloaden. Sie bietet neben den weltweiten Kontaktdaten aller österreichischen Botschaften und Konsulate (inkl. Routenplaner) nützliche Informationen zu rund 200 Ländern. Außerdem erklärt die App, welche Schritte bei Notfällen (Passverlust, plötzlicher Krankheit, Krisensituation usw.) zu unternehmen sind.


Quellen: WeltN24 GmbH 2016, BMEIA


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