Zurich Versicherung Österreich
Der Polizeieinsatz ist nicht gratis: 36 Euro müssen Sie bezahlen, wenn Sie nach einem Unfall die Polizei rufen. Tut es dagegen ein Zeuge, fallen keine Kosten an.

Die Gebühr ist fällig, wenn die Exekutive gerufen wird und ...

  • es sich um einen Unfall mit Sachschaden (keine Verletzten) handelt, bei dem Sie eigentlich die Daten mit Ihrem Unfallgegner austauschen hätten können – auch dann, wenn Ihr Gegner aus dem Ausland kommt! Wenn sich nachträglich eine Verletzung herausstellt, können Sie die Gebühr bei der Bezirkshauptmannschaft bzw. Bundespolizeidirektion zurückfordern.

  • Sie selbst keine Schuld am Unfall tragen und die Polizei Beweise sichern soll. Die 36 Euro werden später von der Haftpflicht-Versicherung Ihres Unfallgegners ersetzt. Stellt sich jedoch heraus, dass zur Hälfte Sie schuld waren, bekommen Sie nur die Hälfte des Geldes zurück.

  • Sie das Polizeiprotokoll fordern, dessen Aufnahme ein anderer Beteiligter des Unfalls verlangt hat.

  • beide Beteiligten sowohl die Unfallaufnahme als auch das Protokoll verlangen.


Der Polizeieinsatz ist gratis, wenn ...

  • es Verletzte gibt.

  • ein Zeuge die Exekutive ruft. Dann wird auch die Unfallstelle kostenlos abgesichert.

  • der Unfallgegner alkoholisiert ist und z.B. eine Personalien-Feststellung oder ein Alko-Test veranlasst wird. Eine Unfallaufnahme dagegen ist kostenpflichtig.

  • Ihr Gegner Fahrerflucht begeht.

  • einer der Beteiligten entweder keine Fahrzeugpapiere dabei hat oder sich weigert, Auskunft über seine Person zu geben.

  • es sich um einen Parkschaden handelt (Selbstanzeige) und Sie den Geschädigten nicht antreffen.

  • Ihnen ein Wildtier ins Auto gelaufen ist.


Was Sie sonst noch interessieren könnte