Zurich Versicherung Österreich

Neuerungen im Straßenverkehr

Jänner 2017

In diesem Jahr tut sich wieder viel. Kennen Sie schon alle Neuerungen?

Vignette: erneuter Farbwechsel

Alle Jahre wieder kleidet sich die Jahresvignette in neues Gewand, dieses Mal in Türkis. Die Kosten betragen heuer 86,40 Euro (+ 0,8%).

Viele haben im Jänner noch die Vignette von 2016 kleben, doch Achtung: Ab 1.2.2017 muss die neue her! Tipp für das Ablösen des alten Klebers: Mit einem Ceran-Kochfeld-Schaber die hartnäckigen Reste entfernen oder Fensterreiniger zur Hand nehmen!

Kfz-Haftpflicht: neue Mindest-Versicherungssumme

Mit 1. Jänner wurde die gesetzliche Haftpflicht-Versicherungssumme für Pkw von 7 auf 7,6 Mio. Euro erhöht. Bei Zurich wird automatisch umgestellt, als Kunde oder Kundin muss man sich um nichts kümmern. Worum es bei der Kfz-Haftpflichtversicherung eigentlich geht, erfahren Sie im Bereich Autoversicherung.

Kennzeichentafeln: etwas teurer

Wer nach dem 1. Dezember 2016 in die Zulassungsstelle marschiert ist, hatte eventuell zu wenig Geld dabei. Die Preise für Kennzeichentafeln wurden um rund 16% angehoben! Die genauen Kosten und welche Unterlagen Sie für die Anmeldung eines Kfz benötigen, finden Sie auf unserer Zulassungsseite.

Elektroautos 1: ab März gefördert

Hurra, über bis zu 4.000 Euro Prämie darf man sich freuen, wenn man sich ein Elektroauto oder einen Pkw mit Brennstoffzelle anschafft. Den Antrag kann man ab März stellen, der Kauf darf aber schon davor passiert sein (frühestens 1. Jänner 2017). Details dazu finden Sie auf www.umweltfoerderung.at.

Elektroautos 2: ab April grün

Wenn Ihnen ab April ein Auto entgegenkommt, auf dessen Nummerntafel grüne statt schwarze Buchstaben und Zahlen zu sehen sind, wissen Sie genau: Es handelt sich um ein E-Auto! Diese eigenen Nummerntafeln machen es möglich, dass Besitzer von Elektrofahrzeugen in den Genuss besonderer Vorteile kommen. Im Gespräch ist z.B. die Erlaubnis zur Benutzung der Busspur oder Gratisparken.

Fotobeweis: mehr Strafen möglich

Wer bisher beim Autofahren geblitzt wurde, konnte nur wegen einer Geschwindigkeitsübertretung gestraft werden. Nun können auch andere Verstöße, z.B. Handy am Steuer oder mangelnde Kindersicherung, mittels Fotobeweis geahndet werden.

Für Freiwillige: Alkolocks

Am 1. September 2017 startet die Versuchsphase für Wegfahrsperren für alkoholauffällige Lenker und Lenkerinnen. Die Dauer des Führerscheinentzugs halbiert sich, wenn man so ein Alkotestgerät ins Auto einbauen lässt und zusätzlich an einem Coaching teilnimmt. Die Testphase dauert übrigens 5 Jahre.

Für Führerscheinneulinge: längere Probezeit

Bisher war der Probeführerschein auf zwei Jahre befristet. Ab Juli 2017 dauert die Probezeit länger, nämlich drei Jahre (auch für L17-Fahrer und -Fahrerinnen). Zusätzlich gilt Handy am Steuer als neues Delikt. Wer also beispielsweise beim Telefonieren erwischt wird, muss zur Nachschulung und die Probezeit verlängert sich um ein weiteres Jahr.

Mopedausbildung: neu geregelt

Ab März 2017 darf frühestens zwei Monate vor dem 15. Geburtstag mit der Mopedausbildung begonnen werden. Davor waren es sechs Monate. Darüber hinaus wird im Laufe des Jahres der bisher auf Papier durchgeführte Multiple-Choice-Test durch einen Computertest ersetzt. Da wundert man sich ja fast, warum das noch nicht der Fall war!

Quelle: ÖAMTC, help.orf.at