Zurich Versicherung Österreich
Konsequentes Eco-Driving brächte dem einzelnen Autofahrer pro Jahr eine Einsparung von etwa 150 Euro bei den Benzinkosten.

1. Tipp: Vermeiden Sie Kurzstrecken.

Fahrstrecken, die kürzer als fünf Kilometer sind, schlagen sich in überdurchschnittlichem Spritverbrauch nieder. Sowohl Spritverbrauch als auch Schadstoffausstoß sind in der Warmlaufphase sehr hoch. Bei kurzen Fahrten erreicht der Motor erst dann seine optimale Betriebstemperatur, wenn Sie ihn bereits wieder abstellen. Lassen Sie den Motor aber nicht im Stand warmlaufen. Das ist technisch überflüssig, bedeutet nur zusätzlichen Spritverbrauch und bringt keine Einsparung.



2. Tipp: Schalten Sie frühzeitig

Niedertouriges Fahren verringert den Spritverbrauch. Das Gerücht, niedertouriges Fahren quäle den Motor, hält sich hartnäckig, gilt aber bereits für Fahrzeugbaujahre ab etwa 1980 nicht mehr. Fahren Sie schaltfreudig und wechseln Sie frühzeitig in den nächst höheren Gang (im Stadtverkehr spätestens bei 2000 Umdrehungen/Minute).



3. Tipp: Sie dürfen schwimmen! Fahren Sie vorausschauend.

Häufiges Anfahren und Beschleunigen verbraucht viel Sprit. Um Kraftstoff sparend und gleichmäßig niedertourig unterwegs zu sein, braucht es eine vorausschauende Fahrweise. Das „Mitschwimmen“ im Verkehr mit ausreichendem Abstand zum Vordermann entspannt nicht nur ungemein, sondern vermeidet auch Sprit fressendes Beschleunigen und Abbremsen. Gehen Sie frühzeitig vom Gas, kuppeln Sie aber nicht aus, sondern nutzen Sie die Bremswirkung des Motors, wenn die Ampel auf Rot steht.



4. Tipp: Nerven und Sprit sparen zwischen 100 und 130

Vermeiden Sie auf der Autobahn hohes Tempo. Bei 130 statt 150 Kilometern pro Stunde sparen Sie laut VCÖ (hinterlegen mit Link www.vcoe.at) bis zu zwei Liter auf 100 Kilometern; bei 100 statt 130 Kilometern pro Stunde verbraucht Ihr Auto nochmals um bis zu zwei Liter weniger Sprit auf 100 Kilometern. Außerdem erreichen Sie Ihr Ziel vermutlich wesentlich entspannter.



5. Tipp: Investieren Sie in Leichtlaufreifen und Leichtlauföl

Leichtlaufreifen haben einen geringeren Rollwiderstand. Sie benötigen daher weniger Energie, um in Schwung zu kommen, und senken somit den Kraftstoffverbrauch. Die geringen Mehrkosten rechnen sich. Lassen Sie sich von einem professionellen Reifenhändler beraten.

Auch Leichtlauf-Motoröle senken den Spritverbrauch um bis zu fünf Prozent. Sie bewirken im Motor eine Verringerung des Reibungswiderstandes und wirken sich so insbesondere beim Kaltstart senkend auf den Treibstoffverbrauch aus. Besonders für all jene, die auf Kurzstreckenfahrten angewiesen sind, rechnen sich die Mehrkosten bei der Anschaffung von Leichtlaufölen.



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