Zurich Versicherung Österreich
Ein langer und kalter Winter hat an unseren Nerven gezerrt. Eis und Schnee, klirrende Kälte und Streusalz haben ihre Spuren auf den Autos hinterlassen und Lack, Motor und Co. zu schaffen gemacht. Zum Frühjahrs-Auftakt gilt es, Ihren fahrbaren Untersatz fit für neue Herausforderungen zu machen.

Hochdruck beim Reifen-Frühjahrsputz

Greifen Sie auch mal selbst zum Hochdruckreiniger, um Ihr Fahrzeug vom Winterschmutz und Salzresten zu befreien, damit es wieder glänzt? Doch Vorsicht beim Gebrauch: Nur fünf Sekunden Wasserstrahl aus vier Zentimeter Abstand können den Pneu beschädigen. Die starke Erosionswirkung beim Aufprall des Wasserstrahls ist der Grund dafür. Dabei steigt die Temperatur im Reifenmaterial auf Werte, bei denen das Gummi Blasen bildet und seine Festigkeit verliert. Bei hoher Belastung, beispielsweise einer Autobahnfahrt, kann es dann zu dem gefürchteten Reifenplatzer kommen, der immer wieder tödliche Unfälle verursacht.

Reifen sind der einzige Kontakt des Fahrzeugs zur Straße und wollen dementsprechend gut gepflegt und gewartet sein. Machen Sie Ihren Rundlingen also mit den Power-Strahlern nicht zu viel Druck. Experten raten zur sorgsamen Handhabung: Mindestens 20 cm Abstand von der Lanzenspitze zum Reifen halten und den Strahl nicht auf eine Stelle richten, sondern permanent bewegen, hilft Schäden am Pneu zu vermeiden. Nach der „Dusche“ sollte zusätzlich der Reifendruck gecheckt werden.



Schäden am Autoreifen erkennen

Erstes Anzeichen für einen geschädigten Reifen sind die so genannten Schatten: Stellen, an denen der nass glänzende Reifen nach dem Bespritzen sofort abtrocknet, weil das Gummi an dieser Stelle sehr heiß geworden ist. Weiteres Zeichen für eine ernsthafte Beschädigung sind Blasen an der Reifenflanke. Treten diese Merkmale auf, muss der Reifen sofort ausgetauscht werden, eine Reparatur ist nicht möglich.



Wechselzeit - Ihre Sicherheit zählt!

Winterreifen sollten runter, Sommerreifen drauf. Winterreifen auch im Sommer zu fahren, ist gar keine gute Idee. Bei steigenden Temperaturen (ab 7°C aufwärts) sind Sommerreifen die bessere Wahl, denn ihre spezielle Gummimischung ist genau auf die kommenden Wetterverhältnisse abgestimmt: Kürzere Bremswege, geringere Aquaplaninggefahr, höhere Fahrstabilität und weniger Reifenverschleiß sind nur einige Vorteile. Sommerreifen, die weniger als 3mm Sicherheitsprofiltiefe aufweisen, sollten ebenfalls ausgetauscht werden.



Winterreifen richtig einlagern

Lagern Sie Ihre Winterpneus sauber, kühl und trocken ein. Am besten kennzeichnen Sie die Reifen so, dass Sie im kommenden Herbst bei der Montage wissen, wo der einzelne Reifen hingehört. Der Luftdruck sollte vor Einlagerung vorsorglich um 0,5 bar erhöht werden. Dann sind Ihre Winterreifen auch zur nächsten Saison wieder einsatzbereit.



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