Zurich Versicherung Österreich
Mit dem Beginn der Sommerferien startet auch wieder die große Reisewelle in Europa. Doch trotz aller Einigungsbemühungen: In Europa gibt es zahlreiche unterschiedliche Regelungen zu beachten, wenn es mit dem Auto über die Ländergrenzen geht. Vorbehaltlich aktueller gesetzlicher Regelungen zeigt die Zurich Versicherung auf, worauf man bei einer Urlaubsautofahrt ins Ausland achten sollte.
Die beliebtesten Urlaubsländer

Warnwesten für alle Insassen sind Pflicht

Wer sich für eine Urlaubsfahrt nach Frankreich, Italien, Kroatien, Slowenien, in die Slowakei, nach Tschechien oder auch nach Ungarn entscheidet, muss wissen: Hier ist nicht nur das Mitführen einer Warnweste für den Fahrer Pflicht. Für jeden Insassen an Bord muss eine eigene Weste vorhanden sein.

Feuerlöscher an Bord?

In Griechenland, Rumänien, Bulgarien, der Türkei und im gesamten Baltikum müssen Feuerlöscher im Auto mitgeführt werden. Ratsam sind Feuerlöscher aber auch für Fahrten nach Dänemark, Belgien, Mazedonien, Polen, Norwegen und Schweden.

Tagfahrlicht genügt nicht immer

In den meisten europäischen Ländern ist auch tagsüber das Einschalten des Abblendlichtes empfohlen. In vielen Ländern, vor allem in Skandinavien, Ost- und Südosteuropa, sogar vorgeschrieben. In Schweden, Dänemark, Italien und der Schweiz darf - sofern vorhanden - tagsüber ersatzweise das Tagfahrlicht verwendet werden. Aktuelle Regelungen sollten beachtet und im Zweifel aus Sicherheitsgründen stets mit Abblendlicht gefahren werden.

Was hat es mit der Grünen Karte auf sich?

Erfahrene Autourlauber wissen es natürlich, in folgenden Ländern muss die Grüne Karte mitgeführt werden: Albanien, Bosnien-Herzegowina, Mazedonien, Moldawien, Montenegro, Türkei, Ukraine, Weißrussland (Belarus). Die Karte dient als internationaler Nachweis Ihrer Kfz-Haftpflichtversicherung und leistet im Falle eines Unfalls nützliche Dienste.

Ersatzlampen müssen mit

Das Mitführen eines Ersatzlampensets ist in Kroatien, Tschechien, Dänemark und Slowenien verpflichtend. Für Autofahrten in Ungarn, Italien, der Slowakei, Norwegen, Frankreich, Portugal oder Spanien ist es dringend empfohlen.

Zweites Warndreieck nicht vergessen

Für Reisen in die Türkei, nach Spanien und Zypern muss immer ein zweites Warndreieck dabei sein. In Kroatien und Slowenien gilt dies nur für Gespannfahrer, also beispielsweise für Autos mit Wohnwagenhängern.

Prüfen Sie, vor allem wenn die Reise außerhalb Europa führt, ob Ihre Autoversicherung auch im Urlaubsland gilt. Wenn Sie vor Ort einen Wagen mieten, kann eine ergänzende Kfz-Haftpflichtleistung von Vorteil sein. Sie deckt im Notfall die Differenz zwischen den im Urlaubsland gesetzlich vorgeschriebenen Deckungssummen und dem tatsächlichen Schadensausmaß.

KundInnen von Zurich haben diese sogenannte „Mallorca-Polizze“ kostenlos bei jeder Kfz-Haftpflichtversicherung inkludiert. Sie gilt im gesamten europäischen Ausland. Wenn z.B. die Deckungssumme der Kfz-Haftpflichtversicherung des ausländischen Mietautos 350.000 Euro beträgt, aber ein Schaden in der Höhe von 500.000 Euro entstanden ist, dann übernimmt die österreichische Kfz-Haftpflichtversicherung den Differenzbetrag.

Achtung: Auch im Ausland wird geblitzt!

Achten Sie immer auf die richtige Geschwindigkeit. Besonders wenn Sie mit einem Kfz in Großbritannien, Italien, Deutschland oder Frankreich unterwegs sind, denn dort stehen die meisten festinstallierten Radargeräte.


Festinstallierte Radargeräte