Zurich Versicherung Österreich
Schon ist er wieder da, der Herbst. Neben fallenden Blättern und kürzeren Tagen bringt er Kälte, Nässe, Nebel und damit auch oftmals rutschige Straßen und schlechte Sichtverhältnisse mit sich. Gerade bei diesen Bedingungen ist für Kfz-FahrerInnen erhöhte Vorsicht geboten. Ein sicheres Fahrverhalten sollte die veränderten Witterungsbedingungen unbedingt widerspiegeln.

Sicher unterwegs: So geht's

  • Glück auf vier Reifen:
    Denken Sie rechtzeitig ans Umrüsten auf Winterreifen, denn mit ihrer größeren Profiltiefe (Experten empfehlen zumindest 4mm) besitzen sie sowohl bei schlechten Fahrbahnverhältnissen als auch bei kalten Temperaturen (von +7°C abwärts) eine bessere Bodenhaftung als Sommerreifen.
  • Gut sehen und gesehen werden:
    Dafür ist es empfehlenswert, an trüben Tagen auch bei Tag das Licht einzuschalten. Damit im Bedarfsfall alles richtig funktioniert, sollten Sie die Funktion, die richtige Einstellung und die Leuchtkraft der gesamten Fahrzeugbeleuchtung im Rahmen eines Lichttests überprüfen.
  • Den Durchblick behalten:
    Gerade beschlagene Scheiben, eine leichte Eisschicht oder beschmutzte Scheinwerfer verhindern die optimale Sicht. Achten Sie daher auf gereinigte Lichter, Scheiben und funktionsfähige Scheibenwischer.
  • Die Sonnenbrille im Gepäck:
    Auch der Herbst verschafft uns noch die eine oder andere Sonnenstunde, jedoch besteht durch den tiefen Stand der Sonne erhöhte Blendungsgefahr.
  • Rutschpartien vermeiden:
    Neben Regen, Nebel und Morgenfrost sorgen auch herabfallende Früchte und nasses Laub für rutschige Fahrbahnen. Daher kommt vorausschauendem Fahren, größeren Abständen und reduzierter Geschwindigkeit eine erhöhte Bedeutung zu. Vermeiden Sie außerdem das Überholen in Kurven und an unübersichtlichen Stellen mit Gegenverkehr.
  • Augen auf bei Wildwechsel:
    Sollten Sie in Wald- und Feldgebieten unterwegs sein, achten Sie vermehrt auf Wildwechsel-Warnschilder und den Seitenstreifen. Bemerken Sie ein Tier, bremsen Sie ab und hupen, da möglicherweise weitere Tiere folgen.

Fahrsicherheit kann man lernen

Witterungsbedingt sind brenzlige Situationen im Straßenverkehr nicht gänzlich zu vermeiden, man kann sich jedoch darauf vorbereiten: mit einem Fahrsicherheitstraining. Als Teil der Mehrphasen-Ausbildung gilt es als Pflichtprogramm für alle Führerscheinneulinge, aber auch für alle anderen besteht die Möglichkeit ein solches bei den Fahrtechnikzentren der Autofahrerclubs nachzuholen.


Was passiert bei einem Fahrsicherheitstraining?

Grundsätzlich gibt es verschiedene Trainings, die einerseits an die Fahrkenntnisse der TeilnehmerInnen oder an spezielle Gefahrensituationen im Fahralltag angepasst sind. Die Basisvariante umfasst:

  • Grundlagen der Sicherheitstechnik im Fahrzeug
  • Bremsübungen in simulierten Notsituationen
  • Ausweichübungen bei plötzlich auftauchenden Hindernissen
  • Reagieren auf Über- oder Untersteuern in Kurven
  • Richtige Blick- und Lenktechnik zur Stabilisierung beim Schleudern
  • Feedback und Analyse