Wie überwintere ich mein E-Bike richtig?

November 2019
Sie möchten mit Ihrem E-Bike auch im Winter durch die Gegend flitzen? Keine gute Idee. Die Akkus leiden bei Frosttemperaturen. Batteriezellen sind mit einer hauchdünnen Folie gewickelt, die bei Kälte hart wird. Bei Stromentnahme erwärmt sich die Zelle. Durch den schroffen Temperaturwechsel kann die Folie reißen – die Zelle wird kaputt. Deswegen ist es empfehlenswerter, das E-Bike einzuwintern.

Damit die Luft nicht wegbleibt

Hätten Sie´s gewusst? Ein E-Bike verliert pro Monat bis zu 1 Bar Luft. Daher sollte man unbedingt vor dem Einwintern die Reifen auf die richtige Füllmenge überprüfen. Um die 4 Bar dürfen es schon sein und mit dem richtigen Reifendruck fährt es sich auch unterm Jahr leichter, also ans regelmäßige Aufpumpen denken. Wird das Bike mit zu wenig Luft überwintert, steht das Fahrrad auf der Felge und man riskiert, dass der Schlauch nach und nach rissig und brüchig wird.

Gönnen Sie Ihrem Fahrrad eine gründliche Sichtkontrolle

Nehmen Sie sich die Zeit und werfen Sie einen genauen Blick auf die elektrischen Bauteile: Funktioniert die Lichtanlage? Sind alle Kabel ordnungsgemäß angeschlossen? Nix locker? Es hängt auch nirgends was lose rum? Sehr gut! Dann auf zum nächsten Punkt: Eventuelle Trink- oder Packtaschen reinigen, entleeren und ordnungsgemäß verstauen.

Bitte darauf nicht vergessen!

Eigentlich logisch, aber dieser Schritt wird gerne „vergessen“: Reinigen Sie ihr E-Bike gründlich, bevor Sie es einwintern. Jedoch bitte nicht mit dem Hochdruckreiniger, das Rad und seine Verkabelung könnten Schaden nehmen. Besser ist ein Kübel mit warmem Wasser. Besonders verschmutzte Stellen mit einem Schwamm „einweichen“, auch den Lack auf Beschädigungen überprüfen und eventuell mit Wachs pflegen.

Gut geschmiert geht es leichter

Besonders nach einer intensiven Reinigung empfiehlt es sich, das Rad ordentlich zu schmieren. Mit Kettenspray oder Universal-Öl alle beweglichen Teile wie Bremshebel, Kette, Pedale, Schlösser, Ständer usw. gut versorgen. Die Akkukontakte können noch mit Polfett geschmiert werden, dies schützt vor Korrosion.

Wohin mit dem Akku?

Den Akku sollten Sie, bei Modellen, bei denen dies möglich ist, definitiv entfernen. Gelagert wird er am besten an einem trockenen Ort, der mindestens 5, besser jedoch 10 Grad Raumtemperatur aufweist. Eine kältere Umgebung führt zur schnelleren Entladung der Batterie. In der Nähe des Akkus dürfen keine leicht brennbaren Materialien gelagert werden. Die Ladespannung sollte zwischen 30 und 70 Prozent betragen, daher den Akku nicht leer überwintern. Ansonsten riskieren Sie eine irreparable Tiefenentladung der Batterie. Nicht nur der Akku, auch das E-Bike selbst sollte im Trockenen und vor allem geschützt in einem Gebäude überwintert werden. Dies beugt Korrosion vor und schützt die empfindlichen elektrischen Komponenten und Kontaktstellen vor der Witterung.

Auch ein E-Bike lässt sich versichern

Wenn Sie diese sechs Punkte befolgen, dann steht einem neuerlichen Radvergnügen im Frühling nichts mehr im Wege. Ach ja, damit ihr Rad auch bestens geschützt ist, empfiehlt sich eine entsprechende Versicherung. Zum Beispiel die E-Bike-Versicherung von Zurich, damit sind Diebstahl des versperrten Fahrrads, Beraubung, Abhandenkommen des Fahrrads aus einer versperrten Räumlichkeit oder nach Übergabe an einen Frachtführer (z.B. Bahn), Diebstahl des Fahrrads vom am Kfz montierten, versperrten Fahrradträger (von 6 bis 22 Uhr), Brand, Blitzschlag, Explosion, Naturkatastrophen und Transportmittelunfälle versichert.

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