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Besonders im Spätsommer kommen uns Bienen und Wespen oft gefährlich nahe. Nektar wird rar, deshalb werden sie von Süßem angelockt. Bei bis zu 80.000 ÖsterreicherInnen löst ein Stich eine allergische Reaktion aus - da lohnt es sich doch zu überlegen, wie Biene Maja und Co ferngehalten werden können.

Jedem Tier sein Revier: vertreiben, nicht ausrotten

Jedes Tier erfüllt in der Natur einen bestimmten Zweck. Bei Honigbienen ist der Nutzen offensichtlich, bei Wespen häufig nicht. Trotzdem sollten sie nicht unterschätzt werden, denn sie sind als Blütenbestäuber und Schädlingsvernichter im Einsatz. Wenn Sie sich also dazu entschließen, Ihre Umgebung bienen- und wespenfrei zu halten, greifen Sie am besten zu Mitteln, welche die Insekten nur vertreiben und nicht töten. Mit den folgenden Tipps handeln Sie im Einklang mit der Natur:

  • Einen "Waspinator" aufhängen
    Die Amis schwören darauf, auch Niederösterreichs Landesgartenschau „Die Garten Tulln“ hat schon einen. Der Waspinator hört sich allerdings gefährlicher an, als er in Wirklichkeit ist, denn es handelt sich nur um eine Wespennestattrappe. Wespen vermuten darin ein feindliches Nest und halten lieber einen Sicherheitsabstand – und das erreichen Sie ganz umweltfreundlich, ohne Chemikalien.

  • Cool bleiben
    Diesen Ratschlag sollten Sie in zweierlei Hinsicht befolgen: Einerseits bedeutet „cool“ in diesem Fall wirklich „kühl“, denn durch starke Gerüche - wie zum Beispiel Schweiß - werden Wespen angelockt. Andererseits müssen Sie Ruhe bewahren, falls sich eine dieser gelb-schwarz-gestreiften Insekten zu Ihnen gesellen sollte. Heftiges Fuchteln macht sie nämlich nur aggressiv, also besser Augen zu und hoffen, dass Sie bald wieder in Ruhe gelassen werden, selbst wenn Sie am liebsten schreiend um sich schlagen möchten.

  • Süßes oder Saures
    Verzichten Sie darauf, süße Getränke, Eis oder Mehlspeisen im Freien zu verzehren, denn von Süßem werden die Insekten besonders gern angelockt. Allerdings stürzen sich Wespen auch auf Ihr Grillkotelette, ganz ausschließen kann man Mitesser also nicht. Eine bestimmte Duftkombination können die Tierchen aber auf den Tod nicht ausstehen: Spicken Sie eine Zitrone mit Nelken und schon haben Sie nicht nur ein Wespenabwehrgerät, sondern auch eine nette Tischdekoration.

  • Flower Power? Lieber nicht!
    Kleidung mit Blumenaufdruck heben Sie sich lieber für drinnen auf, auch ganz in schwarz ist keine so gute Idee. Am besten machen Sie es wie der Imker und ziehen weißes Gewand an, was im prallen Sonnenschein sowieso zu empfehlen ist. Auch Ihr Parfüm sollte nicht zu blumig sein, außer Sie wollen mit einem Gänseblümchen verwechselt werden und somit einen Magneten für Insekten darstellen.

  • Eine Spende, bitte!
    Bieten Sie den Wespen etwas an, dem sie nicht widerstehen können: Honig beispielsweise. Stellen Sie einen extra Teller mit Honig auf - am besten in einiger Entfernung zum eigenen Tisch. Meist bedienen sie sich die lieber in Ruhe an freiwillig spendierten Gaben, als Sie weiter beim Essen zu stören.

  • Die Macht des Geldes
    Wir von der Online-Redaktion haben es bei einem gemütlichen Abend auf der Terrasse eines Gasthauses ausprobiert: Kupfermünzen zur Wespenabschreckung. Jeder von uns hat sein gesamtes Kleingeld (die 1 bis 5 Cent Münzen) auf dem Tisch ausgebreitet. Zuerst waren wir skeptisch, doch die Wespen wurden tatsächlich weniger. Zumindest die ersten zehn Minuten lang. Später trauten sie sich dann doch wieder an unseren Tisch.



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