Zurich Versicherung Österreich

Erstaunliche Fakten rund ums Wasser

  • Herr und Frau Österreicher benötigen pro Tag rund 130 Liter Wasser, davon kommen 31% auf die WC-Spülung, 3% auf Kochen & Trinken.
  • Vegetarier sparen Wasser: Fleisch beansprucht in der Herstellung besonders viel Wasser. Ein Kilogramm Rindfleisch benötigt rund 15.000 Liter. Allein die Wasserkosten dafür betragen 19 Euro. Ein Kilo Obst benötigt dagegen nur rund 300 Liter.
  • Reiht man Österreichs Wasserleitungen aneinander, so kann man anderthalbmal die Erde umrunden (59.000 Kilometer).
  • Knapp drei Viertel der Erdoberfläche sind mit Wasser bedeckt, doch weniger als 1% davon steht als Trinkwasser zur Verfügung.
  • Der Wasserverbrauch pro Kopf ist in den letzten 60 Jahren um etwa 300% gestiegen.


Wasserspartipps für...


...die Küche

  • Für ein Glas kaltes Leitungswasser muss das Wasser an sich nicht unbedingt kalt sein. Werfen Sie einfach ein paar Eiswürfel rein oder lagern Sie Ihre Gläser im Kühlschrank.
  • Warmes Wasser gewünscht? Greifen Sie in diesem Fall zu Mikrowelle oder Wasserkocher.
  • Ziehen Sie den Geschirrspüler dem händischen Spülen vor, so sparen Sie Zeit und Wasser. Vertrauen Sie auf die Reinigungskraft, vorheriges Spülen ist nicht nötig (wer halst sich schon gern die doppelte Arbeit auf?). Entfernen Sie lediglich Essensreste vom Geschirr.
  • Keine Geschirrspülmaschine zu Hause? Dann spülen Sie das Geschirr wenigstens nicht unter laufendem Wasser, sondern füllen Sie das Becken an. Für Obst und Gemüse gilt fast dasselbe: Waschen Sie es in einer Schüssel. Das dreckige Wasser können Sie dann noch für die Gießkanne verwenden.
  • Schlüpfrige Dinger: Wenn Eiswürfel auf den Boden fallen, freuen sich in Zukunft Ihre Pflanzen, denn in deren Töpfe landet das Eis nun.
  • Reduzieren Sie Ihren Geschirrverbrauch und benutzen Sie zum Beispiel Ihr Wasserglas den ganzen Tag, anstatt es nach einmaliger Verwendung in den Geschirrspüler zu stellen.
  • Spezielle Küchengeräte haben einen geringeren Wasserverbrauch: Besorgen Sie sich doch einen Eierkocher, anstatt die Eier in einem mit viel unnötigem Wasser gefüllten Topf zu kochen.

...das Badezimmer

  • Jedes Kind lernt es spätestens in der Volksschule, trotzdem ist eine Wiederholung nicht schlecht: Stellen Sie das Wasser während des Zähneputzens, Einseifens etc. ab und verwenden Sie einen Zahnputzbecher.
  • Noch ein Klassiker: die Dusche an Stelle der Badewanne. Wer auf den Luxus des Badens verzichtet, spart pro Dusche rund 70 Liter.
  • Wassersparende Duschkopfe mischen Luftbläschen bei. Keine Sorge, sauber werden Sie trotzdem. Auch Durchflussbegrenzer stellen eine effektive Sparmaßnahme dar.
  • Es muss die Badewanne sein? Dann können Sie Ihren Verbrauch reduzieren, indem Sie gleich zu Beginn den Stöpsel hineinstecken, auch wenn anfangs noch kaltes Wasser fließt. Wenn Sie später heißer aufdrehen, gleicht sich das aus.
  • Achten Sie bei der Neuanschaffung einer Waschmaschine nicht nur auf den Energie-, sondern auch auf den Wasserverbrauch. Rund 50 Liter sind üblich. Vor 40 Jahren war es noch ungefähr dreimal so viel.
  • Auf die Vorwäsche können Sie bei normal verschmutzter Wäsche getrost verzichten.

...den Garten

  • Sie müssen Ihre Pflanzen nicht mit frischem Wasser aus der Leitung unnötig verwöhnen. Sammeln Sie einfach Gießwasser in der Regentonne.
  • Bewässern Sie das Grün am besten am Abend, da ist es schön kühl und das Wasser verdunstet langsamer. Wenn es nicht anders geht, können Sie auch früh am Morgen zu Gießkanne und Gartenschlauch greifen.
  • Blowing in the wind: Bei Wind oder gar Sturm sollten Sie warten, bis sich die Luft beruhigt hat, sonst freut sich womöglich nur der Nachbar über gegossene Erde.
  • Lassen Sie Ihren Garten ein wenig verwildern, wöchentliches Rasenmähen können Sie sich sparen. Längeres Gras hält die Feuchtigkeit nämlich besser zurück.

...die ganze Wohnung/das ganze Haus

  • Der stete Tropfen fällt stärker ins Gewicht, als man denkt: Bis zu 3.000 Liter Wasser werden aufgrund von tropfenden Wasserhähnen in einem Haushalt pro Jahr zu Abwasser. Zögern Sie die Reparatur also nicht unnötig lang hinaus.
  • Besorgen Sie sich, falls es bei Ihnen noch Wasserhähne mit je einem Regler für warmes und einem für kaltes Wasser gibt, eine Armatur mit einem Einhebelmischer. So verkürzt sich die Suche nach der richtigen Temperatur.
  • Kontrollieren Sie Ihren Wasserzähler, z.B. vor und nach der Nacht, wenn Sie sicher sind, dass in dieser Zeit niemand Wasser verbraucht hat. Der Wasserzähler ist weitergelaufen? Oje, dann haben Sie irgendwo ein Leck.
  • Verwenden Sie Spül- und Waschmaschinen nur bei voller Ladung und nützen Sie Sparprogramme. Selbst wenn es eine Einstellung für die halbe Menge gibt, sollten Sie davon absehen, da sie die Energiekosten und Wassermenge nicht um die Hälfte reduziert.
  • Verunreinigen Sie Wasser nicht unnötig: Toilette und Abfluss sind keine Mistkübel! Öle, Fette, Chemikalien, Medikamente oder gar Zigarettenstummel belasten die Natur. Gehen Sie auch mit Reinigungsmitteln sparsam um oder greifen Sie zu natürlicheren Produkten wie Essig zurück.