Das bringt 2018

Jänner 2018
Gehören Sie zu denjenigen, die den Monatslohn bereits zu Beginn des Monats oder schon im Vormonat ausbezahlt bekommen? Dann dürfte das neue Jahr gut für Sie begonnen haben – zumindest wenn Sie in die Berufsgruppe der Metaller, Beamten, Pensionisten oder zu den im Handel Beschäftigten gehören.

Hier gelten nämlich, für die Metaller sogar rückwirkend mit 1. November 2017, seit Jahresbeginn die vereinbarten Lohnerhöhungen. Im Handel steigt dadurch das Gehalt um bis zu 2,6 %. Pensionisten bekommen, abhängig von der Höhe ihrer bisherigen Bezüge, bis zu 2,2 % mehr Pension. Bis zu 3 % mehr Gehalt gibt es für die Metaller, und Beamte können sich über ein Gehaltsplus von 2,33 % freuen.

Automatisierte Sonderausgaben

Wenn die Daten vollständig übermittelt wurden (bei Spenden vor allem der Name laut Melderegister + Geburtsdatum) dann werden ab 2018 gewisse Sonderausgaben, wie Spenden an anerkannte Religionsgemeinschaften, Spenden an mildtätige Organisationen, freiwillige Weiterversicherung und Nachkauf von Versicherungszeiten, automatisch beim Einkommenssteuerbescheid berücksichtigt.

1,9 % mehr Kinderbeihilfe

Die Betroffenen haben die erfreuliche Nachricht sicherlich schon gehört. Seit 1. Jänner 2018 gibt es fast 2 % mehr Familienbeihilfe und geringe Steigerungen bei Familien mit mehreren Kindern im Rahmen der Geschwisterstaffel. Positiv sollten sich auch die 52,5 Millionen Euro auswirken, die der Bund für zusätzliche Kinderbetreuungsplätze zur Verfügung stellt.

Online Rechner für Kinderbetreuung

Der Online-Rechner für das gemeinsame Haushaltseinkommen "gleich=berechnet" ermöglicht es Ihnen, verschiedene Varianten von Kinderbetreuungsgeld, Teilzeit- und Vollzeiterwerbstätigkeit durchzurechnen. Auf einen Blick wird sichtbar, wie viel Geld monatlich insgesamt zur Verfügung steht, wenn Sie sich die Kinderbetreuung gleichberechtigt teilen. Zusätzlich gibt es einen interaktiven Online-Rechner zur Planung der Karenzzeit. Die Ergebnisse können in den persönlichen elektronischen Kalender exportiert werden.

Ende des Pflegeregresses

Bisher konnten die Länder auf das Vermögen von Angehörigen, Erben und Geschenknehmern zugreifen, um Heimkosten von pflegebedürftigen Personen zu decken. Dies ist ab sofort nicht mehr möglich. Selbst laufende Verfahren sind davon betroffen und müssen eingestellt werden. Nicht betroffen davon sind die Pensionen sowie das Pflegegeld von Heimbewohnern. Nach wie vor werden ca. 80 % der Pension und 90 % des Pflegegeldes zur Deckung der Heimkosten verwendet.

Quote für Aufsichtsrat

Das „Gleichstellungsgesetz von Frauen und Männern im Aufsichtsrat“ tritt mit 01.01.2018 in Kraft. Der Nationalrat hat eine Mindestquote von 30 Prozent für das jeweils unterrepräsentierte Geschlecht beschlossen. Diese Regelung betrifft börsennotierte Aktiengesellschaften und Gesellschaften mit mehr als 1.000 Beschäftigten, wenn der Aufsichtsrat mehr als 6 Mitglieder umfasst.

500-Euro-Schein – Ade!

Bankomatgebühren darf es nur noch in Ausnahmefällen geben, Bankkundinnen und Bankkunden müssen über eine längere Kontoüberziehung von ihrer Bank informiert werden und der 500-Euro-Schein wird mit Jahresende nicht mehr ausgegeben. Laut Europäischer Zentralbank bleibt der 500-Euro-Schein gesetzliches Zahlungsmittel und unbegrenzt umtauschbar, jedoch wird er - um zukünftig Geldwäsche besser bekämpfen zu können - nicht mehr länger ausgegeben.

Es wird elektronisch!

Zumindest bei der Autobahnvignette, denn diese gibt es ab sofort auch in digitaler Form. Das elektronische Bewilligungs- und Antragsservice (eBS) lässt beim nächsten Arztbesuch die Zettelwirtschaft schwinden. Zukünftig genügt die E-Card für Arzt-Verordnungen und Überweisungen.

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