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Angst vor Spinnen?

Oktober 2017
Wenn Ihnen schon die bloße Erwähnung des Wortes „Spinne“ ein Schaudern über den Rücken laufen und Laute wie „iiih“ äußern lässt oder Sie sich beim Anblick einer Spinne ekeln oder panisch reagieren, sind Sie nicht alleine. Die Angst vor Spinnen, die Arachnophobie, ist die weltweit häufigste Angststörung. Kein Wunder, denn die Spinnen sind über den ganzen Erdkreis verbreitet. Die Ursache für die Angst vor den – zumindest in unseren Breiten – harmlosen achtbeinigen Krabblern ist noch nicht endgültig geklärt.

Hilfreiche Bewohner

Fest steht: Spinnen sind sehr nützlich, denn sie ernähren sich von Insekten (Mücken, Fliegen, Käfern). „Totmachen“ ist daher keine Option, weder durch Erschlagen noch durch chemische Waffen. Die beste Lösung, wenn man in Wohnräumen eine Spinne entdeckt: ein Glas über das Tierchen stülpen, mit einem festen Papier als Deckel sicherstellen, dass es nicht vorzeitig entkommt, und im Freien aussetzen.

Lieblingsorte von Spinnen

In manchen Räumen fühlen sich Spinnen besonders wohl – dazu gehören Keller und Garagen. Sachen, die dort aufbewahrt werden, sollten in gut verschließbaren, abwaschbaren Behältnissen gelagert sein. In Wohnräumen beugt regelmäßiges Staubsaugen einer Spinnenplage vor. Leider ist dies gerade an den schlecht zugänglichen Stellen (unter den Betten und Möbelstücken, hinter Heizkörpern und in dunklen Ecken) besonders wichtig.

... oder ungebetene Gäste?

Noch besser ist es, dafür zu sorgen, dass erst gar keine Spinnen ins Haus oder in die Wohnung kommen. Spinnen fühlen sich wohl, wenn sie viele Rückzugsmöglichkeiten haben: Laub, Äste, leere Behälter, hohes Gras. Pflanzen und Büsche direkt vor den Fenstern sind eine unausgesprochene Einladung an Spinnen, ins Haus zu kommen.

Duftende Abwehr

Angeblich mögen Spinnen gewisse Düfte nicht – dazu gehören u. a. Pfefferminze, Zitrone, Zimt und Lavendel. Versuchen Sie doch mal, etwas ätherisches Öl an neuralgischen Orten zu versprühen – wenn Sie damit die Spinnen nicht vertreiben können, riecht es zumindest in der Wohnung angenehm.

Ungewollte Einladungen

Außenbeleuchtung zieht bei Dunkelheit Insekten an und damit auch Spinnen, das muss einem bewusst sein. Über Risse und Fugen in Fenstern, Türen und Fassaden können die Tiere ebenfalls in Wohnräume gelangen. Abhilfe schaffen hier Fliegengitter und Bürstendichtungen bei Türen.

Taktisches Bündnis

Noch eine Variante für Hausbesitzer: Sie verbünden sich mit den natürlichen Feinden der Spinnen, den Vögeln. Wenn sich die gefiederten Freunde in Ihrem Garten wohlfühlen und im Winter dort Futter vorfinden, werden auch die Spinnen nicht überhandnehmen.

Vermeidbare Verlockungen

Die Sache mit den Rückzugsmöglichkeiten gilt nicht nur für Gärten, Terrassen und Balkone, sondern auch für den Innenbereich. Wer als „Messie“ lebt, Lebensmittel und Abfälle offen herumliegen lässt und nichts von Sauberkeit und Ordnung hält, wird bald tierische Mitbewohner haben.

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