Zurich Versicherung Österreich

1. Wie geht man in der Kälte mit Touch Screens um?

Geräte wie Tablets, eReader und Laptops mit Touch Screens sind nicht auf starke Kälte ausgelegt. Auch haften die Hersteller bei Schäden am Display kaum. Aus diesem Grund raten viele Experten dazu, sich dem Thema vorab zu widmen und Vorkehrungen gegen Kälte zu treffen. Folgendes sollte bedacht werden:


  • Empfohlener Temperaturbereich laut Bedienungsanleitung
    Jeder Hersteller gibt für sein Produkt einen Temperaturbereich für die normale Verwendung bekannt. Dieser ist zu beachten, da ansonsten das Gerät zwar nicht gleich kaputtgeht, aber vorübergehend oder längerfristig nicht mehr mit voller Leistung funktioniert.
  • Aufbewahrung in warmen Taschen
    Da bei Kälte vor allem Batterien bzw. Akkus schnell an Leistung verlieren und Displays leicht angreifbar sind, wird empfohlen, die Geräte immer möglichst warm zu halten. In der Freizeit bedeutet das eine Aufbewahrung in Kleidungstaschen (wenn möglich auf der Innenseite), oder in eigenen Schutzhüllen. Der Handel bietet dabei eine Fülle von Gadgets zur Abwehr von Kälte und anderen Einflüssen an.
  • Temperaturschwankungen vermeiden
    Gerade im Winter kommt es häufig zu Temperaturschwankungen, da man zwischen warmen Innen- und kalten Außentemperaturen wechselt. In diesem Fall sollte man Geräte wie Tablets oder eReader am besten nicht verwenden, da sich sonst Kondenswasser bilden kann, was häufig zu Schäden führt. Immer erst warten, bis sich das Gerät wieder auf Raumtemperatur erwärmt hat!
  • Geräte nicht im Auto liegen lassen
    Gerne bleiben Geräte im Auto liegen. Lässt man das Auto jedoch bei kalten Außentemperaturen länger im Freien stehen (insbesondere über Nacht), so ist oft ein schwerwiegender Defekt die Folge.


2. Fotografieren bei Minusgraden

Tierspuren im Schnee, mit Eis bedeckte Seen, Bäume, die unter dem Gewicht des Schnees ächzen: Fotomotive gibt es im Winter genug! Damit Sie am Fotografieren auch im Winter Freude haben, sollten Sie folgende Tipps beherzigen:


  • Reserveakku mitnehmen
    Bei Minusgraden hält der Akku nicht so lange durch, wie Sie es von ihm gewohnt sind. Ein Akku zum Wechseln ist auf jeden Fall eine gute Idee! Den sollten Sie übrigens möglichst nah am Körper, wo er es kuschelig warm hat, tragen.
  • Auslöseverzögerung beachten
    In der Kälte reagiert Ihre Kamera womöglich etwas langsamer als sonst. Drücken Sie also rechtzeitig den Auslöser, um interessante Motive sicher einzufangen!
  • Kamera unter der Jacke tragen
    Natürlich nur dann, wenn Sie sie gerade nicht verwenden.
  • Extreme Temperaturunterschiede vermeiden
    Von +20°C auf -20°C innerhalb von 5 Sekunden – das tut keinem gut, schon gar nicht Ihrer Kamera. Am besten Sie bereiten Ihre Fotoausrüstung schonend auf die Minusgrade vor, indem Sie die Kamera z.B. zuerst eine Stunde lang in die kühle Garage legen, bevor Sie sich hinauswagen. Bei Ihrer Rückkehr sollten Sie ebenso verfahren.
  • Wenn das Objektiv beschlägt
    Unfreiwillig weichgezeichnete Aufnahmen können Sie ganz einfach verhindern, indem Sie das Objektiv mit einem weichen Tuch trocknen. Ist das Objektiv allerdings auch von innen beschlagen, hilft nur abwarten.
  • Trockengranulat verwenden
    Die kleinen, raschelnden Säckchen kennen Sie sicher vom Schuh- oder Handtaschenkauf. Legen Sie diese einfach in Ihre Kameratasche, um eventuelle Feuchtigkeit zu binden.