Herbstzeit = Einbruchszeit

November 2019
Alle Jahre wieder! Ja, stimmt, kommt das Christkind. Jedoch darüber zu schreiben, ist mir jetzt noch zu früh. Leider nicht zu früh ist es für das Thema Dämmerungseinbrüche.

Das Bundeskriminalamt gab bekannt, dass, wie auch schon in den Vorjahren, in den Monaten von Oktober bis März, aufgrund der frühen Dämmerung, mit vermehrten Einbrüchen zu rechnen ist. Erfreulicherweise zeigt sich zwar ein rückläufiger Trend bei der Einbruchshäufigkeit, jedoch wenn man selbst betroffen ist, hilft das wenig.

Besonders gefährdet sind Siedlungsgebiete, die verkehrsgünstig liegen, denn das erleichtert den Tätern die Flucht. Dabei bevorzugen die Täter Grundstücke, die aufgrund hoher Hecken oder Zäune schwer einsehbar sind, damit sie ungestört in das Haus oder die Wohnung eindringen können. Am häufigsten werden dabei gartenseitig gelegene Terrassentüren oder Fenster, Türen oder Kellerzugänge aufgebrochen.

Die wirksamsten Maßnahmen, um Einbrecher abzuschrecken, liegen in der Einbruchsprävention. Dazu gehört eine gut funktionierende Nachbarschaft, in der auch über den eigenen Gartenzaun hinaus auf verdächtige Dinge geachtet wird. Eine Anwesenheitssimulation, die bei Smart Homes einfach per Knopfdruck aktiviert werden kann, ist auch für traditionelle Häuser leicht umsetzbar. Die Palette reicht dabei von einer Stehlampe, die per Zeitschaltuhr aktiviert wird, bis hin zu Geräten die das Flackern vom Fernseher imitieren und dadurch den Eindruck erwecken, dass die Bewohner zu Hause sind.

Da die Täter meist den Weg des geringsten Widerstandes gehen, werden Häuser mit sichtbaren Alarmanlagen gemieden. Gerade im Winter sollte es selbstverständlich sein, aber halten Sie Fenster und Türen während Ihrer Abwesenheit geschlossen und verschlossen. Ein gekipptes Fenster könnte leicht zur Einladung für einen unerwünschten Besuch werden.

Was tun, wenn man alleine zu Hause ist und plötzlich verdächtige Geräusche hört? Machen Sie sich bemerkbar! Rufen Sie z.B. laut: „Herbert, hörst du das?“ Damit erwecken Sie zudem den Eindruck, dass Sie nicht alleine sind. Schalten Sie das Licht ein und sollten Sie den oder die Täter sehen, dann jede Konfrontation vermeiden und den Tätern die Flucht ermöglichen. Rufen Sie sofort die Polizei, geben Sie bekannt, wie viele Täter es waren, in welche Richtung sie geflüchtet sind und warten Sie auf der Straße, bis die Polizei eintrifft.

Im Notfall sollte umgehend 133 gewählt werden. Bei einer unklaren Situation, z.B. wenn man in der Nachbarschaft verdächtige Personen sieht, die scheinbar aus dem Auto heraus Häuser und Grundstücke auskundschaften, dann die nächste Polizeidienststelle verständigen.

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