Zurich Versicherung Österreich
Kleine Verletzungen kommen immer mal wieder vor und auch bei einer überraschenden Erkältung sind Sie sicher froh, sie zu haben: Ihre Hausapotheke. Sie kann zwar niemals einen Arztbesuch ersetzen, jedoch die Zeit bis dahin erträglicher machen.

Damit Sie sich im Fall des Falles auch schnell helfen können, sollten Sie Ihre Hausapotheke mindestens einmal pro Jahr kontrollieren und auf den neuesten Stand bringen.



Wie lagere ich meine Hausapotheke richtig?

Lagern Sie Ihre Hausapotheke vor Licht geschützt, kühl und trocken. Nassräume wie das Badezimmer oder die Küche sind dazu nicht geeignet. Dämpfe und Temperaturschwankungen schaden den Arzneimitteln. Die Umgebung sollte also gleichmäßig und möglichst niedrig temperiert sein. In den Kühlschrank gehören Medikamente aber auch nicht!

Sie haben Kinder? Dann sollten Sie Ihren Arzneischrank möglichst hoch oben anbringen und versperren können. Verbandsmaterial hingegen sollte für Kinder ab dem Schulalter erreichbar sein, damit sie im Notfall helfen können. Bewahren Sie Verbandsmaterial deshalb getrennt von Arzneimitteln auf.

Ihr Medikamentenschrank sollte auch gleich wichtige Zusatzinformationen enthalten, wie zum Beispiel die Rufnummer Ihres Hausarztes, jene vom Roten Kreuz und der nächstgelegenen Apotheke.



Wie bewahre ich Medikamente richtig auf?

Heben Sie Ihre Medikamente stets mitsamt ihrer Gebrauchsanweisung in der Originalverpackung auf. Denn nur so können Sie sich schnell einen Überblick über ihre Zusammensetzung, Wirkung und die richtige Dosierung verschaffen. Bewahren Sie nichts auf, das keine Beschriftung hat.

Beim Durchsehen sollten Sie auf das aufgedruckte Verfallsdatum achten und alles aussortieren, was schon abgelaufen ist. Lagern Sie verschreibungspflichtige Medikamente nicht über die Dauer der Akutbehandlung hinaus in Ihrer Hausapotheke. Auch Medikamente und Verbandmaterialien, die dieses Datum noch nicht erreicht haben, können - z.B. durch falsche Lagerung - unbrauchbar geworden sein und gehören ausrangiert.

Auch angebrochene Arzneien, die Sie mehr als ein halbes Jahr nicht mehr verwendet haben, sollten Sie wegwerfen. Zum einen, damit andere Familienmitglieder nicht aus Versehen zu diesen Präparaten greifen. Zum anderem sind Flüssigkeiten sowie Salben, Cremes und Gelee besonders empfindlich. Kommen sie mit Sauerstoff in Kontakt, setzt ein Oxidationsprozess ein. In Augentropfen und Nasensprays siedeln sich schnell Bakterien an und können den Anwender bei erneutem Gebrauch wieder infizieren. Deshalb sollten diese Arzneimittel gleich nach dem Ende der Behandlung entsorgt werden. Ausgemusterte Medikamente bringen Sie zur Entsorgung am besten zurück in die Apotheke.



Wie verwende ich Arzneimittel richtig? - Tipps für den richtigen Umgang

  • Arzneimittel, die der Arzt jemand anderem verordnet hat, sollten für Sie unbedingt tabu sein. Selbst wenn Sie demjenigen noch so gut geholfen haben. Entsorgen Sie Überreste von Medikamenten am Ende der Behandlung am besten gleich.
  • Bevor Sie das Medikament einnehmen, sollten Sie unbedingt sorgfältig die Packungsbeilage lesen. Informieren Sie sich darüber, welche Wirkung die Arznei erzielen soll und ob es für Sie überhaupt geeignet ist. Auch Wechselwirkungen mit anderen Präparaten sollten Sie nicht unbeachtet lassen. Schließlich können sich Medikamente gegenseitig abschwächen oder verstärken.
  • Halten Sie die Dosierung genau ein. Erhöhen oder senken Sie die empfohlene Dosis nicht eigenmächtig. Auch die vorgeschriebenen Einnahmeintervalle sollten Sie einhalten.
  • Brechen Sie die Behandlung nicht vorzeitig ab, selbst dann nicht, wenn die Beschwerden mittlerweile nachgelassen haben.


Was sollte in meiner Hausapotheke auf keinen Fall fehlen?

Verbandmittel

  • 3 Verbandmulle, 1/4 m, steril
  • 3 Mullbinden, 6 cm, festkantig
  • 1 elastische Binde, 5 mm, 8 cm
  • 2 Momentverbände, Größe 3
  • 1 Rolle Heftpflaster, 2,5 cm
  • 1 Heftpflaster mit Wundkissen, 6 cm
  • 1 metallisierter Wundverband
  • 1 Packung Pflaster-Strips, sortiert
  • 1 Dreiecktuch
  • Verbandwatte
  • Verbandklammern
  • Sicherheitsnadeln

Arzneimittel

  • Schmerzstillende Tabletten oder Pulver
  • Desinfektionsmittel zur Haut- und Wunddesinfektion
  • Tabletten gegen Durchfall
  • Tabletten gegen Halsschmerzen
  • Hustensaft & Nasentropfen
  • Wasserstoffperoxyd 3 %
  • Alkohol 70 %
  • Wundbenzin
  • Wund- und Heilsalbe
  • Gels bei Gelenksschmerzen und Sportverletzungen
  • Kühlendes Gel gegen Verbrennungen und Juckreiz bei Insektenstichen

Sonstiges

  • Fieberthermometer
  • Stumpfe Verbandschere
  • Pinzette
  • Lederfingerling
  • Einmalhandschuhe
  • Beatmungstuch
  • Aktuelle Erste-Hilfe-Anleitung


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