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Schlagen Sie den Gelsen ein Schnippchen!

Juli 2016
Sie können einem den schönen Sommerabend vermiesen oder sogar den Schlaf rauben: Gelsen! Mit diesen natürlichen Mitteln besiegen Sie die Plagegeister.

Mit diesen Tricks bleiben die Gelsen fern

Insekten werden von Duft angezogen. Im Umkehrschluss gibt es Gerüche, die sie gar nicht mögen und daher meiden. Darunter fallen zum Beispiel der Geruch des Vitamins B6 und von Apfelessig. Vitamin B6 kann einfach in Form eines Vitaminpräparats zugeführt werden und vom Apfelessig sollte man jeden Morgen einen Esslöffel einnehmen – letzteres hat nebenbei auch noch einen Reinigungseffekt für die Verdauungsorgane.

Der Duft vieler Pflanzen wirkt abschreckend auf Mücken. Statten Sie Ihre Terrasse oder Ihr Fensterbrett mit Basilikum, Geranien, Katzenminze, Lavendel, Pfefferminze, Rosmarin, Tagetes, Schnittlauch, Spitzwegerich, Tomaten, Weihrauch oder Zitronenmelisse aus. Neben gelsenfreien Nächten können Sie noch so manche Blüten, Früchte oder Kräuter genießen.

Generell ist es empfehlenswert, Parfum, Weichspüler und Duschgels etc., die stark duften, auf ein Minimum einzuschränken oder ganz wegzulassen. Ein guter Trick ist auch, helle, weite langärmelige Kleidung anzuziehen um für Insekten „unsichtbar“ zu werden, da Insekten von allem Bunten angezogen werden. Durch enganliegende Bekleidung stechen die meisten Gelsen einfach durch.

Außerdem sollte man es Mücken nicht zu leicht machen. Sie lieben kleine Wasseransammlungen und vermehren sich dort wunderbar. Also Regentonne & Planschbecken abdecken, Wasser in der Vogeltränke täglich wechseln und darauf achten, dass in den Blumenuntersetzern, in der Gießkanne usw. kein Wasser „steht“. Die neue superbequeme Relaxliege besser nicht direkt neben dem Teich aufstellen, genießen Sie die Entspannung lieber in „sicherer“ Entfernung. Gelsen „wittern“ Menschen aus bis zu 30 Metern.

Chemiefreie Insektensprays selber machen

Schütten Sie einen Esslöffel puren Alkohol in eine kleine Sprayflasche und geben Sie anschließend acht Tropfen von einem dieser ätherischen Öle hinzu: Zeder, Zitronella, Nelken, Eukalyptus, Geranium, Lavendel, Zitrone, Lemongras, Pfefferminze, Rosmarin oder Teebaumöl. Das Ganze wird mit ca. einer halben Tasse abgekochtem Wasser aufgefüllt. Vor dem Benutzen immer gut durchschütteln und darauf achten, dass Sie sich nichts davon versehentlich in die Augen sprühen.

Wenn man bereits gestochen wurde, hilft diese einfach herzustellende Paste. Optisch ist sie zwar kein Highlight, aber sie wirkt: Einen Kräuterauszug aus Kamille, Lavendel, Pfefferminze und Schafgarbe herstellen und mit etwas Apfelessig und Heilerde vermischen. Auf die juckenden Stellen auftragen und eintrocknen lassen.

Schon gestochen? Gänseblümchen helfen!

Unbedingt ausprobieren: Wenn die kleinen Quälgeister schon zugestochen haben und es einfach nur mehr überall juckt: Pflücken Sie ein Gänseblümchen oder ein Blatt Zitronenmelisse, zerreiben es zwischen den Fingern und verteilen den Saft auf dem Einstich. Ahhh, das Jucken hört auf!

Das Einwirken von Hitze löst eine chemische Reaktion bei den Proteinen im Mückengift aus, durch die der Juckreiz schnell gemildert wird. Legen Sie dazu einen Löffel, der zuvor im heißem Wasser oder einen Schlüssel, der in der Sonne lag, auf die betroffene Haustelle. Achten Sie darauf, dass es nicht zu heiß wird und Sie sich nicht verbrennen!



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