Zurich Versicherung Österreich
Gänzlich auf Fett zu verzichten kann Ihrer Gesundheit schaden. Einige Vitamine – A, D, E und K – sind fettlöslich, sie können also nur gemeinsam mit Fett aufgenommen werden. Von allem, was Sie am Tag essen, sollte der Fettanteil nicht mehr als ein Drittel ausmachen. Auch deshalb, weil Fett mehr als doppelt so viele Kalorien wie Eiweiß oder Kohlenhydrate hat.

Gutes vs. böses Fett

Der Durchschnittsösterreicher isst zu viel Fett, und noch dazu das falsche. Er greift vor allem zu tierischen Produkten wie Butter, Käse, Wurst und Fleisch und damit zu gesättigten Fettsäuren, die den Cholesterinwert ansteigen lassen können. Wählen Sie deshalb ungesättigte Fettsäuren, denn diese senken den Cholesterinwert sogar. Einfach ungesättigte Fettsäuren sind hitzebeständiger als mehrfach ungesättigte, daher können Oliven- und Rapsöl auch zum Kochen und Backen verwendet werden. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren können von Ihrem Körper nicht hergestellt werden, Sie können sie nur über die Nahrung aufnehmen. Essen Sie z.B. Lachs, Hering, Thunfisch, Nüsse, Sonnenblumenkerne, Maiskeime und deren Öle, dann sinkt Ihr Risiko für Herzkrankheiten beträchtlich.



Beim Backen Fett sparen

  • Topfen statt Butter: Bei Rühr- und Mürbteigen können Sie rund ein Drittel der Butter oder Margarine durch Topfen ersetzen.

  • Haferflocken statt Nüssen: Ob es wohl jemandem auffällt, wenn Sie im Nusskuchen etwa die Hälfte der Nüsse durch kernige Haferflocken austauschen?

  • Waage statt Augenmaß: Vertrauen Sie lieber den harten Fakten statt Ihrem Gefühl. Wer schätzt, erwischt oft mehr Fett als er benötigt.

  • Halbfettmargarine statt Butter: Ganz klar, beim Butterbrot darf es nur die echte Butter sein, aber im Kuchen geht es auch anders. Probieren Sie einmal Joghurtbutter oder fettreduzierte Margarine. Bei 100 Gramm sparen Sie bis zu phänomenalen 40 Gramm Fett.


Beim Kochen Fett sparen

  • Küchenrolle statt bloßer Teller: Lassen Sie das überschüssige Fett von gebratenen Speisen von einem Blatt Küchenrolle aufsaugen.

  • Semmelbrösel statt Käse: Verwenden Sie beim Überbacken eines Auflaufs nur die Hälfte der vorgeschriebenen Käsemenge und vermischen Sie diese mit Semmelbröseln.

  • Fett-weg-Kännchen statt normaler Kanne: Spezielle Kannen fangen das Fett Ihrer Bratensauce ab.

  • Natur statt paniert: Die Panade hat es echt in sich!

  • Sprühen statt gießen: Mit einem Öl-Sprüher ist der Salat viel gleichmäßiger eingeölt.

  • Beschichtet statt unbeschichtet: Bei einer beschichteten Pfanne brauchen Sie nur wenig bis gar kein Fett. Bei einem Spiegelei genügt z.B. ein Esslöffel Wasser.

  • Backpapier statt einfetten: Legen Sie Auflaufformen mit Backpapier aus.

  • Ofen statt Pfanne: Fischstäbchen, Pommes frites und Co. gelingen auch im Backofen.


Beim Naschen Fett sparen

  • Soletti statt Chips: Die cleveren Salzstangen beinhalten nur rund 3% Fett, im Gegensatz zu 33% bei normalen Chips. Auch Popcorn ist fettarm, wenn Sie es beispielsweise ohne Fett in einer Popcornmaschine zubereiten.

  • Russisch Brot statt Schokokeks: Schmilzt in der Hand auch nicht so schnell.

  • Sorbet statt Speiseeis: Fettfrei und erfrischend.



Aufgepasst bei fettreduzierten Lebensmitteln!

Nur 0,1% Fett? Mag ja sein, doch da Fett das Essen erst so richtig „g’schmackig“ macht, schmeckt es ohne manchmal ziemlich fad. Deshalb steckt in fettarmen Lebensmitteln dafür häufig umso mehr Zucker. Schauen Sie daher bei der Nährwerttabelle nicht nur auf den Fettgehalt, sondern auch auf die Kalorienangabe.