Aufräumen nach Weihnachten

Jänner 2020
Kerzenduft, Glühwein, Kekse und Geschenke – das ist der Inbegriff von Weihnachten. So schön es ist, Geschenke zu bekommen, – Hand aufs Herz: Nicht alle Geschenke sind immer willkommen und machen Freude, über die Jahre sammelt sich so einiges an. Also, was tun?

Fest steht: Je mehr Sachen man hat, desto schwieriger ist es, den Überblick zu behalten. Aufräumen und putzen wird mühsamer, weil immer wo was im Weg liegt, und bis man den gesuchten Gegenstand findet, dauert es auch länger.

Viele Dinge machen das Leben schwer, je mehr man hat, desto mehr ist man in alten Mustern gefangen. Klingt schon mal nicht ideal. Wenn man dann noch weiß, dass man sich eigentlich nur mit Gegenständen umgeben soll, die einen richtig glücklich machen, dann fällt das unvermeidbare Aufräumen vielleicht schon leichter.

In acht Schritten zu mehr Wohlbefinden

  1. Ist-Situation analysieren: Wie sieht es derzeit bei mir aus? Was stört mich daran?


  2. Wie hätte ich es gerne? Wie soll es bei mir aussehen? In welcher Umgebung fühle ich mich wohl? Holen Sie sich Inspirationen aus dem Internet. Das Visualisieren des gewünschten Ergebnisses hilft immens beim dritten Schritt.


  3. Sortieren: Wenn man einen kleineren Bereich ausmistet, dann genügen drei Kisten mit der Beschriftung: „Aufheben“, „Weggeben“ und „Überlegen“. Wenn gleich ein ganzer Raum oder eine ganze Wohnung aufgeräumt wird, dann am besten drei entsprechende Schilder basteln und genügend freien Platz auf dem Boden suchen, um dort die Dinge zu stapeln.


  4. Als zusätzlichen Ansporn stellen Sie sich einen Timer! Nehmen Sie sich eine realistische aber dennoch ambitionierte Zeit vor. Die laufende Uhr hilft Ihnen dabei, sich rascher für eine der drei Kisten zu entscheiden.


  5. Beginnen Sie mit Sachen, bei denen es Ihnen leicht fällt loszulassen: das Radio, das man vor Ewigkeiten von Onkel Franz geschenkt bekommen hat, und das eh nur rauscht. Die Porzellanpuppe, die Ihnen eigentlich nicht wirklich gefällt. Das Häkelbild von der Schwiegermama, die nie verwendeten Mokka-Tassen und die unzähligen kleinen Glücksbringer wandern auch schnell in die „Weggeben“-Kiste.


  6. Nehmen Sie alle Gegenstände in die Hand. Wenn sich ein Gegenstand gut anfühlt, wenn er Ihnen ein Lächeln auf die Lippen zaubert, wenn Sie ein positives Gefühl überkommt, wenn Sie ihn ohne zu zögern retten würden, wenn das Haus brennt, dann darf er bleiben und kommt in die entsprechende Kiste.


  7. Dinge, bei denen Sie sich unsicher sind, kommen erstmals in die „Überlegen“-Kiste. Diese wird in einem zweiten Schritt nochmals unter die Lupe genommen und nach Lösungen gesucht: Das verstaubte Potpourri möchten Sie eigentlich wegwerfen, wenn es nicht das letzte Geschenk von der leider verstorbenen Oma wäre? Wie wäre es mit einem Kompromiss: Die Schale vom Potpourri wird mit moderner, saisonaler Deko behübscht und vom Potpourri trennen Sie sich. So bleibt die Erinnerung an die Oma erhalten und der Raum erhält trotzdem eine zeitgemäße Note. Die Couch ist eigentlich schon ein wenig abgenutzt aber für eine neue fehlt das Geld? Sehen Sie sich nach einem Überzug um! Die gibt es in elastischen Materialien und tollen Farben und schon sieht der Raum komplett neu aus. „Eigentlich“ ist der Alaska-Bildband zu schade zum Weggeben? Gut erhaltene und funktionierende Dinge können gespendet oder online verkauft werden. Mit diesem Hintergedanken fällt die Trennung oftmals auch leichter.


  8. Wenn Sie jetzt noch vertrocknete Zimmerpflanzen gegen frisches Grün tauschen und alle Dekorationsgegenstände, die kleiner als 10 cm sind, entfernen, erstrahlt Ihr Wohnzimmer nicht nur in neuem Glanz, sondern Sie werden auch bei den zukünftigen Reinigungsarbeiten viel schneller sein! Aber Achtung: Schneller als man glaubt steht dann wieder Weihnachten vor der Tür und damit das eine oder andere unliebsame Geschenk. ;-)


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