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Ameisen gehören im Garten zu den Nutzinsekten. Als "Gesundheitspolizei" halten sie zum Beispiel Parkanlagen von Schädlingen frei und räumen pflanzliche Abfälle weg.

In Siedlungsnähe durchsuchen sie unsere Wohungen und Häuser nach Essbarem. Ameisen übertragen keine Krankheiten, aber sie verderben unsere Lebensmittel. Daher ist es nur allzu verständlich, dass wir die ungebetenen Gäste erst gar nicht in unseren vier Wänden haben wollen.

Vorbeugende Maßnahmen

Keine Frage: Ameisen sind lästige Gesellen. Daher ist es am besten, ihnen erst gar keine Gelegenheit zu bieten, um ins Haus zu kommen.

Das können Sie vorbeugend tun:

  • Reparieren Sie undichte Fenster und Türen und verschmieren Sie Ritzen und Löcher mit Kitt oder Gips.
  • Bewahren Sie Lebensmittel immer gut verschlossen auf.
  • Räumen Sie Essensreste weg und lassen Sie schmutziges Geschirr nicht herumstehen.
  • Den Mistkübel sollten Sie häufig entleeren
  • Topfpflanzen, die neu in die Wohnung gebracht werden, sollten Sie nach Ameisen absuchen.
  • Halten Sie die Temperatur in Nebenräumen und im Keller unter 20°C.
  • Entfernen Sie einzelne Ameisen sofort - es handelt sich wahrscheinlich um Kundschafter, denen andere bald folgen.


Wenn die Ameisen schon drinnen sind ...

... müssen Sie Gegenmaßnahmen ergreifen. Finden Sie heraus, woher die Ameisen kommen.
Bevor Sie die "chemische Käule" einsetzen, können Sie zu "sanften" Mitteln greifen:

  • Saugen Sie die Ameisenstraßen mehrmals hintereinander mit dem Staubsauger auf und entleeren Sie danach den Staubbeutel.
  • Stellen Sie Gläser mit Honigresten, Zuckerwasser, verdünntem Likör oder Marmelade als Lockfallen auf.
  • Ein mit Honig beträufelter Karton kann als Klebefalle dienen.
  • Sie können die Ameisenstraße mit Seifenlösung abwaschen und mit Zitronensaft oder einigen Tropfen eines ätherischen Öles (z.B. Lavendel, Zitrusöle,…) beträufeln.
  • Kräftige Gerüche stören Ameisen: Stellen Sie vor dem Hauseingang intensiv riechende Pflanzen auf (zum Beispiel Basilikum, Thymian oder Lavendel).
  • Sie können auch Salz, Backpulver oder eine Backpulver-Staubzucker-Mischung auf die Ameisenstraße streuen.
  • Verkleben Sie die Nesteingänge mit Klebeband.

Wenn gegen die Heerscharen von Ameisen gar nichts mehr hilft, müssen sie sich wohl oder übel ein Ameisengift aus der Drogerie besorgen.

Lassen Sie sich gut beraten und bedenken Sie, dass Ameisen Nutzinsekten sind! Vorsicht ist auch geboten, wenn Kinder oder Haustiere mit im gemeinsamen Haushalt leben. Setzen Sie den Giftköder in jedem Fall genau nach Vorschrift ein und beachten Sie alle Sicherheitshinweise.