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Alternativen zum klassischen Fasten

Haben Sie sich heuer auch vorgenommen, die Fastenzeit ernst zu nehmen und weniger oder gesünder zu essen? Wir haben ein paar super Alternativen, falls Ihr „konventionelles“ Fastenvorhaben nicht ganz ideal nach Plan verläuft:

Medien-Fasten

Sind Sie auch schon mal nach Hause gerannt, weil Ihr Handy noch in der Wohnung lag und Sie das Gefühl hatten, den Tag ohne Handy einfach nicht überstehen zu können? Tja, dann versuchen Sie mal in der Fastenzeit, auf Ihr Handy zu verzichten.

Damit Sie in Notfällen zumindest noch telefonisch erreichbar sind, können Sie nur die Telefonfunktion, nicht aber das Internet oder Apps verwenden. Wer es lieber vorsichtig angeht, startet mit einem handyfreien Tag (pro Woche) oder beginnt mit einer handyfreien Woche.

Nicht ganz so radikale Alternativen dazu

  • Komplett auf Facebook verzichten und sich stattdessen „echt“ mit Freunden treffen. Dafür gibt es sogar eigene Apps, die vordefinierte Seiten für eine (selbst) bestimmte Zeit sperren, damit man auch 100%ig nicht in Versuchung kommt.
  • Den Firmenlaptop oder das Firmenhandy einfach in der Firma lassen. Okay, das sollten Sie überdenken, falls Sie im Home Office arbeiten oder gerade Rufbereitschaft haben. ;)
  • Lassen Sie den Fernseher in der Fastenzeit verstauben und nutzen Sie die abendlichen Stunden für Spaziergänge, Spieleabende oder angeregte Gespräche.

Getränke-Fasten

Mit dem Rauchen aufhören, nichts Süßes essen oder wochenlang auf Fleisch verzichten kennen wir schon. Aber haben Sie bereits daran gedacht, in der Fastenzeit ausschließlich Wasser zu trinken und alle anderen Getränke (ja, dazu gehören auch Energy-Drinks und Alkohol!) stehen zu lassen? Echte Hardcore-FasterInnen verzichten in der Zeit auch auf Kaffee und Tee.

Klingt hart, ist es auch. Dafür schmecken nach der Fastenzeit Getränke intensiver. Manchmal verändern sich die Geschmacksnerven auch dahingehen, dass man anschließend lieber zu Verdünnungssäften greift statt zu picksüßen Limonaden.

„Granteln“-Fasten

Ok, zugegeben, der Begriff wurde von uns erfunden. Aber stellen Sie sich mal eine Welt ohne grantige Menschen vor. Wäre doch schön, oder? Also, in der Fastenzeit bewusst darauf achten, wie man selbst drauf ist und einfach ganz oft lächeln. In der U-Bahn, bei der roten Ampel, im Büro, beim Warten auf den Lift, wenn man den Nachbar grüßt, beim Spaziergang in der Innenstadt ...

Oder einfach mal jemand Fremdem die Türe aufhalten, in der Warteschlange beim Supermarkt vorlassen, einer unbekannten Person ein nettes Kompliment machen, die ältere, alleinstehende Nachbarin auf einen Kaffee einladen usw.

Plastik-Fasten

Ein kompletter Verzicht auf Plastik ist eine Riesenherausforderung. Die verbleibende Fastenzeit ist eine gute Möglichkeit, um sich mal bewusst zu machen, wo überall Plastik verwendet wird und welche Alternativen es für einen persönlich gibt. Nicht alles wird für jeden umsetzbar sein, doch bevor man die Flinte ins Korn wirft, daran denken, dass auch kleine Änderungen der Gewohnheiten im Laufe der Zeit große Auswirkungen haben können.

Anti-Fasten

Wer nicht auf etwas verzichten will, kann den umgekehrten Weg gehen und sich jeden Tag bewusst etwas Gutes tun: eine kleine Meditationseinheit einlegen, ein Mandala ausmalen, Rückengymnastik machen, hauptsächlich Bio-Lebensmittel kaufen, einen gesunden (grünen) Smoothy trinken, jeden Tag ein Kapitel eines echt tollen Buches lesen, sich wöchentlich eine Massage gönnen ...