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Mit unseren 10 Spartipps bleibt Ihnen mehr Geld über!

Februar 2018
Hand aufs Herz: Wann haben Sie zuletzt Ihren Hochdruckreiniger, Ihren Vertikutierer oder Ihr Waffeleisen verwendet? Sie können sich nicht mehr erinnern? Dann sind Sie in guter Gesellschaft! Wenn Sie das nächste Mal ein Brotbackautomat, eine Popcornmaschine oder ein Schokobrunnen anlacht, dann überlegen Sie, wie oft Sie dieses Gerät realistischerweise verwenden werden und ob es sich wirklich lohnt, dafür Geld auszugeben und Platz in der Küche zu schaffen.

Günstig einkaufen

Kennen Sie jemanden, der unter GAS leidet? Damit sind nicht Blähungen gemeint, sondern die Abkürzung steht für Gear Acquisition Syndrom. Kommt ein neues Smartphone, eine neue Kamera oder ein neuer Flachbildschirm auf den Markt, wollen viele sofort ihr aktuelles Gerät loswerden und das neueste Modell besitzen. Dies können Sie sich zunutze machen und recht günstig ein „veraltetes“ Vormodell erwerben – entweder neu (denn die Händler stoßen diese Geräte auch rasch verbilligt ab) oder gebraucht.

Das Auto stehen lassen

In der Großstadt kann man relativ leicht auf Autofahrten verzichten. Man kommt mit den Öffis bequem herum, steckt nicht im Stau und spart sich die lästige Parkplatzsuche oder die teure Tiefgarage. Außerhalb der Ballungsräume sieht es natürlich anders aus, aber auch da kann man überlegen, ob man nicht das Auto öfter stehen lassen und Wege zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegen könnte. Weitere Alternativen sind Fahrgemeinschaften und Carsharing.

Keine Lebensmittel wegwerfen

Bei guter Planung und vernünftigem Einkauf sollten nicht zu viele verderbliche Lebensmittel übrig bleiben. Wenn es doch passiert – man kann fast alle Reste sinnvoll verwerten. Alte Semmeln lassen sich beispielsweise reiben und für Paniertes verwenden. Vieles lässt sich gut einfrieren, trockenes Brot peppt in Form von Croûtons die nächste Suppe auf und geröstete Knödel mit Ei haben Sie vielleicht auch schon länger nicht mehr gegessen.

Reparieren statt neu kaufen

Früher, als die „eingebaute Obsoleszenz“ noch nicht erfunden war, waren viele Geräte „für die Ewigkeit“ gebaut. Wenn Sie ein solches Haushaltsgerät besitzen, das seit Jahrzehnten treue Dienste leistet, geben Sie ihm eine Chance, wenn es plötzlich streikt. Vielleicht ist nur ein winziger Ersatzteil zu tauschen und es läuft wieder. Im Internet finden Sie sicher Anbieter, die sich auf solche Reparaturen spezialisiert haben.

Tauschen und Leihen

Ihre beste Freundin verwendet ihr Fondue-Geschirr immer am Heiligen Abend und nur am Heiligen Abend? Super, dann wird es ihr zu Silvester sicher nicht fehlen, wenn bei Ihnen Fondue auf dem Programm steht. Zum Ausgleich darf sie bei der nächsten Geburtstagsfeier Ihr Raclettegerät benützen.

Wenn Sie im Flachland zu Hause sind, in diesem Winter noch kaum Schnee gesehen haben und nur auf eine Handvoll Schitage pro Jahr kommen, ist es wahrscheinlich zweckmäßiger, vor Ort das Wintersportgerät Ihrer Wahl zu leihen. Vielleicht wollen Sie ja heute bei Sonnenschein über die Pisten carven und morgen entlang des romantischen Baches auf der frisch gespurten Langlaufloipe unterwegs sein.

Wasser sparen

Ein tropfender Wasserhahn ist nicht nur nervtötend, man zahlt noch dafür, dass kostbares Trinkwasser vergeudet wird. Dass man beim Duschen weniger Wasser verbraucht als bei einem Vollbad, hat sich mittlerweile herumgesprochen.

Doch wenn man lange unter der Dusche steht, weil es so herrlich warm und entspannend ist und man ungestört ein Lied vor sich hin trällern kann, ist es mit der Ersparnis auch nicht weit her. Sie müssen es nicht wie bei der Fremdenlegion halten (1 Minute anfeuchten, 1 Minute bei abgedrehtem Wasser einseifen, 1 Minute abspülen) – aber wenn in einer mehrköpfigen Familie alle täglich ein bisschen kürzer duschen, macht sich dies über das Jahr auch positiv bemerkbar.

Aus zweiter Hand

Den meisten Menschen macht es Spaß, von Zeit zu Zeit ihre Garderobe zu ergänzen oder zu verändern – ein großer Teil des Haushaltsbudgets wird meist für Kleidung ausgegeben. Daher kann man hier auch besonders viel sparen – z. B. indem man saisonversetzt einkauft, d. h. den Wintermantel im März und das Badekleid im September.

Oft werden durch Wechsel der Modefarben Teile stark reduziert angeboten – die marineblauen Slips müssen abverkauft werden, weil Platz für die neuen ozeanblauen Slips geschaffen werden muss. Hier lohnt es sich zuzugreifen. Wer Kinder hat, weiß, wie rasch diese phasenweise wachsen können. Es macht also durchaus Sinn, für sie Schischuhe oder Eislaufschuhe in einem Second Hand-Laden zu erwerben oder privat mit anderen Müttern und Vätern zu tauschen.

Geschenke selber machen

Runde Geburtstage, Hochzeiten, Weihnachten, Muttertag, Ostern, Valentinstag, Geburt – viele Anlässe, zu denen man gerne etwas schenken möchte. Es müssen aber nicht immer hohe Geldbeträge oder teure Sachen sein. Wer gerne kreativ ist, findet in Büchern, Zeitschriften und im Internet zahlreiche Anregungen – von Geschenken aus der eigenen Küche (Säfte, Liköre, Marmeladen, Pesto, Pralinen) über gehäkelte Schals bis zu selbstgemachten Badezusätzen. Solche Geschenke kommen besonders gut an, weil man spürt, dass sich der oder die Schenkende wirklich Gedanken gemacht und auch Zeit investiert hat. Apropos Zeit: Man kann in unserer schnelllebigen Welt auch tatsächlich Zeit schenken – in Form eines Gutscheins für eine gemeinsame Aktion, die auch so gut wie gar nichts kosten muss – z. B. für eine Wanderung oder einen Radausflug an einen See.

Weglassen

Manches kann man getrost weglassen – es wird niemandem auffallen und schont sogar die Umwelt. Weichspüler ist so ein Beispiel. Oder der Duftzusatz für den Dampfreiniger. Oder der Conditioner nach der Haarwäsche. Es muss auch nicht der Kalklöser zu Apothekerpreisen sein – der billigste Haushaltsessig erfüllt oft denselben Zweck.

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