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Erkennen, pflücken, zubereiten

September 2017
Serviettenknödel mit Sauce aus selbstgesammelten Schwammerln! Läuft auch Ihnen gerade das Wasser im Mund zusammen? Dann sollten Sie sich spätestens jetzt in den Wald auf Pilzejagd begeben. Dabei gibt es jedoch einiges zu beachten.

Drehen, nicht schneiden

Damit Sie Ihren Fund sicher identifizieren können, gilt es, die Schwammerl vorsichtig aus der Erde herauszudrehen, nicht zu schneiden. Schließen Sie die im Boden entstandene Lücke wieder mit Erde, damit das Pilzgeflecht nicht austrocknet. Lassen Sie kleine und alte Exemplare stehen.

Das Auge zählt

Pflücken Sie keine schimmeligen, zerfressenen oder durchnässten Pilze. Befreien Sie gleich beim Pflücken die Pilze von Erdresten. Lagern Sie die Schwammerl dann luftig und kühl am besten in einem Korb.

Sorgfältig kontrollieren

Eine Verwechslung von Pilzen kann tödlich sein. Damit es zu keinen bösen Überraschungen kommt, hat beispielsweise das Marktamt am Naschmarkt, 1060 Wien, jeden Montag zu den Öffnungszeiten eine Pilzberatung eingerichtet.

In dringenden Notfällen den Vergiftungsnotruf kontaktieren: +43 1 406 43 43

Schwammerllimit beachten

Sammeln Sie nicht mehr als 2 kg Pilze pro Person!

Achten Sie auch auf entsprechende Landesgesetze, die sogar strengere Bestimmungen enthalten können.

Zu guter Letzt: Zubereitung

Die Schwammerl möglichst nach dem Pflücken zubereiten. Je kleiner sie geschnitten sind, desto besser sind sie verdaulich. Essen Sie nicht zu viele Pilze auf einmal, da sie nicht sehr magenfreundlich sind. Beachten Sie, dass manche Sorten in Verbindung mit Alkohol giftig sind.

Unser Tipp: Sie können Pilze auch trocknen und später verwenden. Sorgfältig reinigen, in dünne Scheiben schneiden und auf ein Backblech ins Backrohr legen. Bei maximal 50 Grad ca. 20 Stunden trocknen, bis kein Wasser mehr vorhanden ist. Die Schwammerl in einem Glas aufbewahren. Eignet sich auch als nettes Mitbringsel für liebe Freunde.

Disclaimer und Quellenangabe

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