Kooperation Zurich und GROSSE SCHÜTZEN KLEINE

März 2020
Eine einzigartige Unfallpräventions-Ausbildung für Außendienstmitarbeiterinnen und Außendienstmitarbeiter soll dabei unterstützen, Gefahrenquellen für Kinder frühzeitig zu erkennen und Schutzmaßnahmen zu treffen.

Wussten Sie, dass …?

… jährlich ca.125.000 Kinder nach einem Unfall im Spital behandelt werden?
… geschätzt 4 von 10 Kinderunfällen jedoch durch Vorsichtsmaßnahmen vermeidbar sind?
… Zurich aus diesem Grund Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Außendienst in Kooperation mit dem Verein GROSSE SCHÜTZEN KLEINE zu Kindersicherheitsberatern und Kindersicherheitsberaterinnen ausbildet und zertifiziert?

Eltern können mit wenig Aufwand viele Unfallrisiken minimieren

Univ.-Prof. Dr. Holger Till, Präsident des Vereins GROSSE SCHÜTZEN KLEINE und Vorstand der Grazer Univ.-Klinik für Kinder- und Jugendchirurgie betont: „Uns geht es um die Vermeidung tödlicher, schwerer und leicht vermeidbarer Kinderunfälle – nicht darum, Kinder im Glaskasten aufwachsen zu lassen. Mehr als die Hälfte der Kinderunfälle ereignet sich im Wohn- und Gartenbereich, also genau dort, wo Eltern sehr gezielt eingreifen können.“

Die Kooperation von Zurich mit dem Verein GROSSE SCHÜTZEN KLEINE

Bereits seit 2013 kooperieren Zurich und GROSSE SCHÜTZEN KLEINE. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit wurde ein breit angelegtes und einzigartiges Ausbildungsprogramm konzeptioniert. Schon in der Grundausbildung werden neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Tätigkeit in der Kundenbetreuung in das Thema „Kindersicherheit und Prävention“ eingeweiht. Ziel dabei ist, Gefahrenquellen im täglichen Leben sowie im eigenen Haushalt zu erkennen und darüber hinaus Eltern mit Präventions- und Sicherheitstipps zur Seite zu stehen.

Darüber hinaus besteht das Ausbildungsprogramm aus einem Workshop inkl. Zertifizierung in Form von Beratungssimulationen. Die Schulungen finden im 1. Kindersicherheitshaus Österreichs, in der sogenannten „Bärenburg“ in Graz, direkt bei GROSSE SCHÜTZEN KLEINE, statt. Zurich-Mitarbeitende erhalten sowohl einen Überblick über die häufigsten Gefahrenquellen und Schutzmaßnahmen, als auch vertiefende Informationen zu Studien, Analysen und Expertentipps zum Thema Unfallprävention.

„Ein Unfall ist aber immer ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren, die man, zumindest teilweise, beeinflussen kann.“

Mehr als die Hälfte der Eltern stimmte in einer Studie des Vereins der Aussage „Unfall ist Pech“ und „Unfall ist nicht vermeidbar“ zu. „Ein Unfall ist aber immer ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren, die man, zumindest teilweise, beeinflussen kann. So lässt sich die Wahrscheinlichkeit, einen Unfall zu erleiden, mit meist einfachen Sicherheitsmaßnahmen deutlich verringern bzw. kann zumindest die Verletzungsschwere infolge eines Unfalls deutlich abgeschwächt werden“, so Till.

Das Wissen über Präventionsmöglichkeiten ist vor allem für Eltern von unter 10-jährigen Kindern wertvoll. Insbesondere Eltern von Kleinkindern sind sehr aufnahmebereit für Präventionstipps und setzen Maßnahmen zur Unfallverhütung in weiterer Folge auch zu Hause häufig um, weiß man beim Verein GROSSE SCHÜTZEN KLEINE.

Weiterführende Informationen zur Prävention von Kinderunfällen: grosse-schuetzen-kleine.at

Video über GROSSE SCHÜTZEN KLEINE

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