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Zahnpflege für die Kleinsten

Richtig Zähne putzen

Früh übt sich, wer ein Meister werden will. Das gilt auch für das Zähneputzen. Die Zahnvorsorge für Ihre Kinder beginnt bereits in der Schwangerschaft. Entscheidend dafür ist eine gesunde Ernährung, die Mutter und Kind ausreichend mit Vitaminen und Spurenelementen versorgt.


Karies mag's süß

Achten Sie darauf, dass Ihr Kind möglichst wenig Zucker zu sich nimmt, denn Bakterien fühlen sich gerade in süßem Milieu pudelwohl. Das gilt auch für versteckten Zucker in Trockenfrüchten, Müsli, Cornflakes, Ketchup, Senf und vielem mehr. Sogar Babymilch und Kindertees enthalten Zucker, deshalb sollten Kinder nicht stundenlang an der Flasche nuckeln.

Apropos Nuckeln: Karies wird durch Bakterien übertragen. Die Erstinfektion der Kleinen erfolgt oft durch den Speichel der Eltern, die häufig den Schnuller oder beim Füttern den Löffel ablecken. Umso wichtiger ist es, dass auch Sie gesunde Zähne haben.


Wozu Milchzähne pflegen?

Auch wenn Milchzähne wieder ausfallen, besteht die Gefahr, dass vorhandene Kariesbakterien auf die bleibenden Zähne übertragen werden. Gesunde Milchzähne sind also die Voraussetzung für gesunde zweite Zähne. Außerdem können bereits kleine Zähne große Schmerzen verursachen.

Milchzähne benötigen besonders sorgfältige Pflege, da sie über einen weicheren und noch nicht ausreichend ausgebildeten Zahnschmelz verfügen.


Wann ist der richtige Zeitpunkt gekommen?

Um Ihr Baby an das spätere Zähneputzen zu gewöhnen, können Sie bereits dessen zahnlose Kieferanteile sanft mit einem Wattestäbchen oder einem gewaschenen Finger massieren.

Mit der Zahnpflege Ihres Kindes sollten Sie schließlich beginnen, sobald der erste Zahn durchgebrochen ist. ExpertInnen empfehlen, die Zähne einmal täglich mit Wasser zu reinigen, am besten vor dem Schlafengehen. Wenn Sie befürchten, mit einer Zahnbürste das Zahnfleisch zu verletzen, können Sie auch zu einem weichen Tuch oder Wattestäbchen greifen.

Ab dem zweiten Lebensjahr sollten Sie die Zähne zweimal täglich mit einer fluoridhaltigen Kinderzahnpasta reinigen. Bis zum dritten Lebensjahr gehört die spezielle Kinderzahnbürste dabei fest in Ihre Elternhand. Aber auch später sollten Sie Ihren Nachwuchs beim Putzen unterstützen und allenfalls das Ergebnis kontrollieren.

Verzichten Sie auf Zahnpasta mit Fruchtgeschmack, da die Kleinen dazu neigen, sie hinunterzuschlucken.


Die optimale Zahnbürste

  • Der Bürstenkopf soll weich und klein sein.
  • Die Borsten sollen abgerundet und aus Kunststoff sein.
  • Die Zahnbürste sollte einen dicken Griff haben, damit Ihr Kind sie gut festhalten kann.

... Kontrolle ist besser

Nehmen Sie Ihr Kind schon ab dessen 2. Lebensjahr mit zum Zahnarzt. Nur so kann sichergestellt werden, dass sich die Zähne richtig entwickeln und gesund sind. Außerdem werden die Kleinen von Anfang an an den Zahnarzt gewöhnt. Das vermeidet Stress, wenn wirklich einmal eine Behandlung notwendig ist.




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