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Zeigen Sie Zähne!
Genauso wie Hände können unsere Zähne sehr viel über uns aussagen. Weiße, gepflegte Zähne werden mit Gesundheit gleichgesetzt und können über den ersten Eindruck einer Person entscheiden. Nicht umsonst schenkt man jemandem gerne sein schönstes Lächeln.
Wie oft sollte ich meine Zähne putzen?
2-mal täglich 3 Minuten, frühestens eine Viertelstunde nach dem Essen. Andernfalls weichen Zucker und Säuren Ihren Zahnschmelz auf, was leicht zu Putzschäden führen kann. Große Wirkung erzielen Sie auch, wenn Sie jeweils nach dem Essen und vor dem Zähneputzen gründlich mit Wasser spülen, um frische Speisereste zu entfernen und Säuren zu neutralisieren.
Wie putze ich am besten?
Ihre Zähne werden es Ihnen danken, wenn Sie Ihre Zahnbürste nur mit sanftem Druck führen. Drücken Sie zu fest, kann sich Ihr Zahnfleisch zurückziehen, wodurch die Zahnhälse freigelegt und schmerzempfindlich werden.
Setzen Sie die Borsten in einem 45-Grad-Winkel am Zahnfleischrand auf. Säubern Sie zunächst die Außen-, dann die Innen-, und am Schluss die Kauflächen. Für die Außenseiten beginnen Sie am letzten Zahn hinten und arbeiten sich mit kleinen Kreis- oder Auf- und Abbewegungen bis zum Eckzahn vor. Wischen Sie am Schluss den Belag von rot nach weiß aus. Wiederholen Sie den Vorgang bei den Innenflächen. Auf den Kauflächen führen Sie die Bürste mit kleinen kräftigen Bewegungen von hinten nach vorne.
Sie sind in der Früh noch nicht ganz wach? Putzen Sie immer in derselben Reihenfolge, damit Sie auch ganz bestimmt keinen Zahn vergessen!
Welche Zahnbürste soll ich verwenden?
Sie drücken gerne zu fest auf? Dann verwenden Sie lieber weiche Borsten, die den Druck nicht so stark an das Zahnfleisch weitergeben. Wenn Sie merken, dass Sie mit Handzahnbürsten ungleichmäßig putzen, sollten Sie an eine elektrische Bürste denken. Vor allem Ultraschallbürsten mit länglichem Kopf sind zu empfehlen.
Wechseln Sie den Bürstekopf sobald die eingefärbten Borsten ihre Farbe verlieren, verbogen sind oder wenn einzelne Borsten abstehen.
Welche Zahnpasta zaubert ein strahlendes Lächeln?
Drei Arten von Zahnpasten lassen sich unterscheiden: normale, sensitive und Zahnweißpasten. Im Prinzip beinhaltet eine normale Pasta alles, was ein Zahn braucht. Haben Sie jedoch sehr empfindliche Zahnhälse, sollten Sie eher zur Sensitivpaste mit ihren ganz feinen Putzkörperchen greifen. Zahnweißpasten sind jedoch mit Vorsicht zu genießen. Viele sind so aggressiv, dass Sie sie gar nicht täglich anwenden sollten. Beachten Sie unbedingt den RDA-Wert, der angibt, wie stark scheuernd eine Zahnpasta ist. Empfehlenswert ist ein RDA-Wert zwischen 40 und 70. Der Fluoranteil sollte den Wert von 0,15% (1500 ppm) nicht übersteigen, da Fluor bei Amalgamfüllungen oder bei Zahnersatz mehr schaden als nützen kann.
Übrigens: eine billige Zahnpasta reinigt genauso gut wie ein teures Markenprodukt. Und umgekehrt.
Was kann ich noch tun, um meine Zähne gesund zu halten?
Nur mit Zahnseide können Sie auch alle Zahnzwischenräume säubern, und so Plaque vorbeugen und verhindern. Mundduschen oder Mundwässer können das Pflegeprogramm zusätzlich ergänzen (aber nicht ersetzen), Zahnpflegekaugummis letztendlich abrunden. Kaugummis regen den Speichelfluss an, spülen so Belag weg und neutralisieren Säuren. Doch zu viel des Guten kann schädlich für die Kauflächen sein, weil diese abgerieben werden und Zahnschmelz verloren geht.
Ist eine professionelle Zahnreinigung wirklich nötig?
Nur bei einer professionellen Zahnreinigung können Ablagerungen entfernt werden, die Ihnen verborgen geblieben sind. Dabei wird Zahnstein entfernt, die Zähne werden bis in die hintersten Winkel gesäubert, Zahnzwischenräume gereinigt und anschließend die Zahnoberflächen glatt poliert.
Im März Newsletter erfahren Sie, worauf Sie
bei der Zahnpflege von Kindern achten sollten!
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