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Schwimmbad
Gut gepflegt ist halb gewonnen
Gerade wenn Ihr Pool im Freien steht, lässt sich eine Verschmutzung nicht verhindern. Sonnenschutzmittel, Kosmetika, Seifenreste & co. verunreinigen das Wasser machen eine regelmäßige Pflege unumgänglich.
Den gröbsten Verschmutzungen können Sie ganz leicht entgegenwirken: Duschen Sie vor dem Baden und befreien Sie Ihre Füße von Verschmutzungen. Mit einem kleinen Becken mit Wasser halten Sie Erde und Gras draußen.
Wie Sie Ihr Pool in Schuss halten
Grundsätzlich sollten Sie immer nach dem Motto: "Soviel wie nötig, so wenig wie möglich" reinigen.
Auf den richtigen pH-Wert kommt’s an
Der optimale pH-Wert liegt bei 7,0-7,4. Ist er zu hoch, können Haut-/Augenprobleme die Folge sein. Außerdem wirkt das Chlor nicht mehr so gut. Ist er zu niedrig, kann das Wasser aggressiv auf die Beckenverkleidung (Fliesenfugen, Metallteile, etc.) wirken. Kontrollieren Sie den pH-Wert daher regelmäßig und heben oder senken Sie ihn bei Bedarf.
Eine regelmäßige Reinigung ist unumgänglich
Um Ihr Pool wieder auf Hochglanz zu polieren, reinigen Sie zunächst den Boden, säubern den Skimmer und spülen den Filter ca. 3 Minuten lang. Stellen Sie das Mehrwegeventil für 5-10 Sekunden auf die Stellung Nachspülen, um den gelösten Schmutz im Kesseloberteil zu entfernen. Danach sollten Sie den Vorfilter der Pumpe reinigen und die Anlage wieder auf Filtern stellen. Prüfen Sie an einer weniger durchströmten Stelle im Becken den Chemikaliengehalt des Pools und korrigieren Sie das Messergebnis bei Bedarf.
Pro Woche sollten Sie 3-5% des Beckeninhalts als Frischwasser zugeben. Nur damit können Sie eine Salzanreicherung verhindern.
Wechseln Sie den Kartuschenfilter in der Pumpe regelmäßig. Sandfilter sollten Sie einmal pro Woche rückspülen, um Verschmutzungen zu entfernen. Umwälzsysteme und Skimmer sollen mindestens 8 Stunden am Tag in Betrieb sein, um das Wasser etwa zweimal am Tag über den Filter laufen zu lassen.
Wasserdesinfektion
Ganz ohne Chemie geht es natürlich nicht. Ihr Pool muss regelmäßig desinfiziert werden. Hierfür werden die verschiedensten Produkte im Handel angeboten. Produkte auf Chlorbasis sind zwar sehr effizient, können aber der Haut schaden. Sauerstoffpräparate sind unbedenklich, müssen aber häufig nachdosiert werden. Sie haben also die Qual der Wahl.
Den Bedarf an Desinfektionsmittel können Sie reduzieren, indem Sie sogenannte Flockungsmittel verwenden. Diese bewirken ein Zusammenklumpen von Schmutz, wodurch er im Filter hängen bleibt und leichter entfernt werden kann. In diesem Fall benötigen Sie auch keine Mittel zur Algenbekämpfung.
Auf billiges Kupfersulfat sollten Sie hingegen verzichten, da es zu Verfärbungen führen und die Pooltechnik beschädigen kann.
Die verschiedenen Wirkstoffe
Am Markt wird eine Vielzahl an Wirkstoffen angeboten, hier ist eine kleine Auswahl:
Chlor
Chlor ist gerade bei Wasser, das häufig stark verschmutzt ist, oder immer schnell gereinigt werden muss, nach wie vor die erste Wahl.
Bei privaten Schwimmbädern ist es normalerweise nicht notwendig, dem Wasser ständig Chlor zur Desinfektion beizumengen. Eine Stoßchlorung einmal die Woche, am besten Abends, reicht völlig aus.
Brom
Brom ist ähnlich effizient wie Chlor, aber sanfter zu Haut und Haar und schont Augen und Schleimhäute. Außerdem ist ideal bei stark schwankendem pH-Werten oder falls der Wert nicht ständig überprüft und eingestellt werden kann.
Biguanide
Biguanid-Produkte sind unempfindlich gegen UV-Einstrahlung, wechselnde Wassertemperaturen und schwankende pH-Werte. Falls Sie von Chlor oder Brom auf ein Biguanid-Mittel umsteigen wollen, müssen Sie die Reste des bisher verwendeten Produktes im Wasser neutralisieren.
Teil 2 des Artikels zur Poolpflege
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