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Sonnenbrand ade
So schützen Sie sich vor Hautkrebs
Endlich hat der Sommer Einzug gehalten. Die lang ersehnte Sonne spendet nicht nur Licht und Wärme, sondern fördert auch unser Wohlbefinden. Dennoch kann zu viel davon schädlich sein - meiden Sie extreme und intensive Sonnenbestrahlung, denn die Haut vergisst nichts!
Was sind die Folgen einer erhöhten UV-Strahlenbelastung?
Ihre Haut altert schneller (vermehrte Faltenbildung, Pigmentflecken), Sonnenunverträglichkeiten können sich verstärken, und natürlich erhöht jeder Sonnenbrand Ihr Risiko, an Hautkrebs zu erkranken.
Wer ist besonders gefährdet, an Hautkrebs zu erkranken?
Wenn Sie ein heller Hauttyp sind (helle Haut, Haare, Augen und Sommersprossen) und bereits einige Sonnenbrände hinter sich haben, gehören Sie auf alle Fälle schon in die Risikogruppe.
Wie kann ich Sonnenbrände vermeiden?
- Geben Sie Ihrer Haut Zeit, sich an die Sonne zu gewöhnen! Bleiben Sie in den ersten Sonnen-Tagen lieber im Schatten! Das bezieht sich auch auf die Mittagssonne – in der Zeit von 11.00 bis 15.00 Uhr sollten Sie lieber Siesta halten.
- Tragen Sie immer eine Kopfbedeckung. Bei der Kleidung sollten Sie vor allem zu jener greifen, die aus dichtgewebten Materialien besteht.
- Schützen Sie Ihre Augen mit einer Sonnenbrille, die der ÖNORM EN 1836 entspricht.
- Schmieren, schmieren, schmieren! Das richtige Sonnenschutzmittel muss Schutz vor UVA- und UVB-Strahlen gewährleisten. Der Lichtschutzfaktor (SPF = Sun Protection Factor) gibt an, wie stark die Sonnencreme vor den UVB-Strahlen schützt und damit die Zeit verlängert, bis eine Rötung der Haut in der Sonne auftritt. Der UVA Schutz muss parallel zum UVB Schutz ansteigen und mindestens 1/3 des SPF erreichen. Lagern Sie Ihre Sonnenschutzmittel nicht in der direkten Sonne!
- Cremen Sie sich mindestens 30 Minuten vor dem Sonnenbad ein.
- Verlassen Sie sich nicht auf die „wasserfeste“ oder „wasserresistente“ Wirkung Ihrer Sonnencreme. Durch langes Baden, Abtrocknen, Abreiben durch Ihre Kleidung oder Schweiß geht die Wirkung verloren. Regelmäßiges Nachcremen steht auf der Tagesordnung.
- Nehmen Sie einen höheren Lichtschutzfaktor, als für Ihren Hauttyp empfohlen wird. Denn der LSF bezieht sich nur auf die Vermeidung eines Sonnenbrandes, nicht aber auf mögliche andere Hautschäden.
- Sonne ist nicht gleich Sonne. Durch Schnee kann die Kraft der UV-Strahlen um bis zu 85%, durch Wasser um bis zu 75% und Sand um bis zu 20% verstärkt werden. Auch im Schatten hat die Sonne noch 50% ihrer Kraft. Sie werden also auch im Schatten braun - zwar etwas langsamer, Sie haben aber auch länger etwas davon.
- Narben, Wunden und Muttermalen sollten Sie ebenso wie Nase und Ohren besondere Aufmerksamkeit schenken und mit einem speziellen Sonnenschutzstick eincremen, der besonders gut schützt.
- Zu viel Sonne erwischt? Dann sollten Sie Ihre Haut mit kühlenden Produkten verwöhnen.
- Cremen Sie sich mindestens 30 Minuten vor dem Sonnenbad ein.
- Beachten Sie, dass Ihre Haut durch die Einnahme bestimmter Medikamente lichtempfindlicher werden kann.
- 90% aller Krebsfälle sind bei Früherkennung heilbar! Deshalb sollten Sie Ihre Haut regelmäßig kontrollieren, vor allem Ihre Muttermale.
- Der Mythos, dass Sie sich mit ein paar Besuchen im Solarium optimal auf die Urlaubssonne vorbereiten können, wurde längst widerlegt. Durch die zusätzlichen Strahlendosen kann die künstliche Besonnung sogar die Gesundheit beeinträchtigen und zum Entstehen von Hautkrebs beitragen.
Wie schütze ich meine Kinder am besten vor Sonne?
Gerade Kinder verbringen sehr viel Zeit im Freien. Setzen Sie Babys nicht der direkten Sonne aus, ihr hauteigener Sonnenschutzmechanismus muss sich erst entwickeln. Deshalb bekommen sie auch besonders schnell einen Sonnenbrand.
Verwenden Sie spezielle Produkte für empfindliche Kinderhaut mit höchstem Sonnenschutzfaktor und achten Sie darauf, dass sich Ihre Kinder wann immer möglich im Schatten aufhalten. Die Kleidung Ihres Sprösslings sollte aus UV-undurchlässigem Material bestehen und nicht zu eng sein. Schuhe sollten auch dem Fußrücken genügend Schutz vor Sonne bieten. Vermeiden Sie Babyöl, dadurch wird zarte Kinderhaut noch lichtempfindlicher! Mit einem Sonnenbrand bei Kleinkindern ist nicht zu spaßen, gehen Sie lieber gleich zum Arzt!
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