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Wenig Schlaf - erhöhtes Erkältungsrisiko

Schlafstörungen

Die Grippewelle ist nicht nur im Anrollen - wir stecken schon mittendrin. Wenn Sie nicht zu den Pechvögeln gehören, die bereits mit einem grippalen Infekt oder gar einer schweren Grippe im Bett liegen, sollten Sie an Ihrem Immunsystem arbeiten.


Dazu brauchen Sie nicht einmal die Apotheke leer kaufen oder Oma's Hausmittelchen ausgraben. Sie tun sich schon etwas Gutes, wenn Sie sich ausreichend Schlaf gönnen.

Warum ist Schlaf in der kalten Jahreszeit so wichtig?

Studien haben gezeigt, dass Menschen, die weniger als sieben Stunden täglich schlafen ein dreimal höheres Risiko haben, sich zu erkälten als jene, die länger in den Federn bleiben. Das könnte daran liegen, dass Ihr Körper die Ruhephasen, die Sie ihm gönnen dazu nutzt, um sein Immunsystem wieder startklar zu machen, Wachstumshormone zu produzieren und im Gehirn alle Informationen und Erlebnisse des Tages zu verarbeiten. Der Schlaf ist also keineswegs nur vergeudete Zeit. Er dient der Entspannung und Regeneration des Körpers. Er füllt quasi seine Energietanks wieder auf.


Was passiert wenn ich zuwenig schlafe?

Wieviel Schlaf man benötigt, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Ärzte empfehlen eine durchschnittliche Schlafdauer von sieben bis acht Stunden pro Tag. Wenn Sie wesentlich weniger schlafen, kann es sein, dass Sie am nächsten Morgen gereizt sind, sich schwer konzentrieren oder nur schwer Dinge merken können. Ihre Leistungsfähigkeit lässt nach und Sie fühlen sich depressiv. Abgesehen davon erhöht sich Ihr Unfallrisiko, die Gefahr an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung, an Diabetes oder sogar Fettsucht zu erkranken steigt.


Was soll ich bei Schlafstörungen tun?

Lassen Sie sich nicht allzu sehr beunruhigen, wenn Sie an dem einen oder anderen Tag etwas schlechter schlafen. Das bedeutet noch nicht, dass Sie an einer Schlafstörung leiden. Wenn Sie aber einen Monat lang drei- bis viermal in der Woche Probleme mit dem Ein- oder Durchschlafen haben, sollten Sie mit Ihrem Arzt darüber sprechen.


Wie kann ich meinen Schlaf verbessern?

Mit ein paar einfachen Tricks können Sie die Qualität Ihres Schlafes erheblich verbessern. Probieren Sie es einfach mal aus:

  • Schlafen Sie nicht zu lange, dafür aber immer zu denselben Zeiten. Zuviel Schlaf kann sich ebenso negativ auswirken wie zuwenig. Sieben bis acht Stunden sind optimal.
  • Schaffen Sie sich eine angenehme Schlafumgebung. Ihr Schlafzimmer sollte dunkel, ruhig und angenehm kühl sein. Auch Ihr Bett sollte gemütlich sein. Tauschen Sie Ihre Matratze spätestens alle zehn Jahre. Zusätzlich sollten Sie alle Geräte, die an Arbeit erinnern, wie Computer, Handy & co. aus Ihrem Schlafbereich verbannen.
  • Putschen Sie sich abends nicht auf. Egal ob mit sportlichen Aktivitäten, Energy Drinks oder einem Horrorfilm, der Ihr Herz zum Rasen bringt. Befolgen Sie lieber ein entspannendes Abendritual, mit dem Sie sich auf die Nachtruhe vorbereiten.
  • Setzen Sie sich mit Ihren Problemen am besten schon vor dem Zubettgehen auseinander. Dann können Sie Ihre Sorgen nicht wach halten.
  • Betreiben Sie täglich etwa 30 Minuten lang Sport. Das fördert Ihren tiefen Schlaf. Am besten trainieren Sie am Nachmittag, damit Sie bis zum Schlafengehen wieder entspannt sind.
  • Essen Sie am Abend keine schweren Mahlzeiten. Verwenden Sie schlaffördernde Küchengewürze wie Dille, Melisse, Fenchel, Anis und Kümmel. Wenn Sie in der Nacht nicht ständig aufstehen möchten, sollten Sie auch nicht mehr allzu viel trinken.
  • Koffeinhaltige Getränke wie Kaffee, Cola, aber auch Tee oder Kakao sollten Sie lieber auf den Vormittag verlegen. Auch auf die abendliche Zigarette sollten Sie verzichten. Rauchen bewirkt einen unruhigen Schlaf.
  • Wenn Sie nach 30 Minuten immer noch wach liegen, stehen Sie lieber auf und lesen Sie in Ihrem Lieblingsbuch oder sehen Sie sich einen Film an. Sobald Sie sich müde fühlen, versuchen Sie erneut einzuschlafen.



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