Thermische Sanierung wird gefördert!

So günstig war Sanieren noch nie! Ab sofort können Sie sich bis zu EUR 5.000,- Ihrer thermischen Sanierungskosten vom Staat zurückholen!



Wer kann von der Förderung profitieren?

(Mit-)Eigentümer/innen, Bauberechtigte oder Mieter/innen eines Ein- oder Zweifamilienhauses oder einer Wohnung.


Mit wie viel Geld wird gefördert?

Wenn Sie jetzt sanieren, bekommen Sie vom Staat einmalig bis zu EUR 5.000,- pro Objekt, das sind maximal 20% der Investitionskosten von bis zu EUR 25.000,-. Sie können aber ohne weiteres auch um andere Förderungen ansuchen. Diese sind aufgrund landesgesetzlicher Regelungen nicht ausgeschlossen.

Insgesamt stellt der Staat für private Haushalte 50 Millionen Euro Sanierungsgeld zur Verfügung. Mindestens 100.000 Haushalte können also gefördert werden.


Welche Maßnahmen werden gefördert?

Folgende Maßnahmen können einzeln oder in Kombination bis zu einer maximalen Förderhöhe von insgesamt EUR 5.000,- gefördert werden. Wenn Sie ausschließlich Maßnahmen zur Umstellung bestehender Wärmeerzeugungssysteme durchführen, beträgt die maximale Förderungshöhe EUR 2.500,-

Aber Achtung: Die Förderung gilt nur für noch nicht begonnene Sanierungen!


Förderbare Maßnahmen zur umfassenden Verbesserung des Wärmeschutzes von Wohngebäuden

Dazu zählen

  • Dämmung der Außenwände
  • Dämmung der obersten Geschoßdecke bzw. des Daches
  • Dämmung der untersten Geschoßdecke bzw. des Kellerbodens
  • Sanierung bzw. Austausch der Fenster und Außentüren

Diese Maßnahmen sind einzeln förderungsfähig, wobei vorausgesetzt wird, dass bestimmte Dämmwerte erreicht werden und der Heizwärmebedarf um mindestens 10 Prozent reduziert wird. Pro Objekt können maximal zwei Einzelmaßnahmen gefördert werden. Wenn Sie mehr als zwei Einzelmaßnahmen fördern wollen, können Sie dies nur im Rahmen einer umfassenden Sanierung tun.


Förderbare Maßnahmen zur Umstellung bestehender Wärmeerzeugungssysteme in Wohngebäuden

Dazu zählen

  • Einbindung einer thermischen Solaranlage in das bestehende Heizungssystem
  • Umstieg auf Holzzentralheizungsgeräte
  • Einbau von Wärmepumpen
  • Umstieg auf Erdgas-Brennwertkessel

Die Verbesserung der Energieeffizienz ist mittels Energieausweis nachzuweisen. Die Kosten für den Energieausweis können Sie in die Bemessung der förderbaren Investitionskosten einrechnen.


Was ist der Energieausweis?

Sämtliche baulichen Landesförderungen sind seit dem 1.1.2009 nur noch mit dem Energieausweis erhältlich. Der Energieausweis bewertet den sinnvollen und sparsamen Verbrauch von Ressourcen sowie die Nachhaltigkeit. Außerdem wird es mit diesem Zertifikat einfacher sein, den Wert eines Gebäudes zu beurteilen.


Der Weg zur Förderung/Förderungsvoraussetzungen

Vorab: Die Abwicklung übernehmen die Bausparkassen (sie fungieren als Einreichstellen), die Auszahlung erfolgt durch die KPC (Kommunalkredit Public Consulting GmbH). Der Schwerpunkte der KPC ist die Förderungsabwicklung von Umweltschutzmaßnahmen.

  • Das zu sanierende Gebäude muss vor dem 1.1.1999 (Datum der Baubewilligung) errichtet worden sein.
  • Erstellung eines Energieausweis für das Gebäude unter Auflistung der geplanten Maßnahmen und der Energieeinsparungen.
  • Einholung von Angeboten für die geplanten Sanierungsmaßnahmen.
  • Ausfüllen des Förderformulars mit Daten aus Energieausweis - Einreichung bei den Bausparkassen. Das Ansuchen muss vor Baubeginn bzw. Liefertermin, jedenfalls vor dem 31.12.2010 bei der Kommunalkredit Public Consulting GmbH einlangen.
  • Erhalt einer "Information über den Sanierungsscheck des BMWFJ und BMLFUW" innerhalb weniger Tage von den Bausparkassen mit der Auskunft über die voraussichtliche Höhe der Förderung.
  • Erhalt einer rechtlich verbindlichen Förderzusage (Fördervertrag) von der KPC ca. 6-8 Wochen nach der "Information über den Sanierungsscheck".
  • Danach möglicher Beginn der Bautätigkeit (Frühere Bautätigkeiten werden nicht gefördert). Die geförderten Maßnahmen sind längstens zwölf Monate nach Förderungszusage bis spätestens 31.12.2011 umzusetzen und abzurechnen.
  • Einreichung der bezahlten Rechnungen inkl. Ausführungsbestätigung des Energieausweisausstellers bei der Bausparkasse. Diese schickt die Unterlagen an die KPC.
  • Endprüfung der Endabrechnung durch die KPC.
  • Auszahlung der Förderung.


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