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Rückenschmerzen vorbeugen
80 Prozent der Menschen geben an, in den letzten zwei Jahren unter Rückenschmerzen gelitten zu haben. Andauernde Rückenschmerzen sind neben Herzerkrankungen der häufigste Grund für Erwerbsunfähigkeit und Frühpension. Dabei lassen sie sich ganz einfach vermeiden:
Was sind die Auslöser für Rückenbeschwerden?
- Verspannte und schmerzende Muskeln können ebenso Rückenschmerzen auslösen wie die Fehlbelastung von Wirbelgelenken, Muskeln und Bändern.
- Rückenschmerzen können auch aufgrund von Stress oder unterdrückten Gefühlen wie Aggression, Wut oder Trauer entstehen.
- Altersbedingter Verschleiß
- Bewegungsmangel sowie Übergewicht
Wann sind Rückenschmerzen chronisch?
Von chronischen Rückenschmerzen spricht man, wenn die Symptome länger als 12 Wochen anhalten.
Wie kann ich Rückenschmerzen lindern?
- Entspannungstechniken wie autogenes Training oder progressive Muskelrelaxation können helfen, verspannte Rückenmuskeln zu lösen. Schmerzmittel können mithelfen, dass die Beweglichkeit beibehalten werden kann und Reizungen zurückgehen.
- Wärmepflaster, -umschläge, -packungen oder –kompressen lindern schnell Schmerzen.
- Akupunktur
- Massagen
- Physiotherapie, um die Rückenmuskulatur zu kräftigen.
- Nur in den seltensten Fällen ist eine Operation notwendig.
Was kann ich tun, um Rückenschmerzen zu vermeiden?
- Bewegen Sie sich regelmäßig – tägliche Gymnastik kann verhindern, dass Muskeln, die die Wirbelsäule stützen, erschlaffen und so zu Schmerzen führen. Zu den rückenfreundlichen Sportarten zählen beispielsweise Gehen, Walken, Schwimmen und Radfahren. Beginnen Sie langsam und steigern Sie sich immer mehr. Viele Menschen bewegen sich aus Angst davor, die Rückenschmerzen könnten zunehmen, nur mehr sehr eingeschränkt. Dadurch vergrößert sich allerdings die Gefahr, dass die Schmerzen stärker werden. Bettruhe ist also nur ratsam, wenn sie absolut nötig ist, und sollte dann so kurz wie möglich sein.
- Wenn Sie sich umdrehen, dann tun Sie das immer mit dem gesamten Körper, und halten Sie den Rücken dabei gerade.
- Lassen Sie die Beinmuskulatur die Hauptarbeit machen – gehen Sie also lieber mit geradem Rücken in die Hocke anstatt sich zu bücken. Auch Hebebewegungen sollten von den Beinen ausgehen. Heben Sie das Gewicht so körpernah wie möglich an.
- Einkäufe verteilen Sie lieber auf zwei Taschen, oder aber Sie benutzen einen Rucksack, um den Rücken nicht einseitig zu belasten.
- Versuchen Sie beim Sitzen, den Rücken gerade zu halten. Ober- und Unterschenkel sollten beim Sitzen einen rechten Winkel bilden, die Füße flach auf dem Boden stehen. Ober- und Unterarme sollten einen rechten Winkel bilden, wenn Ihre Hände auf der PC-Tastatur liegen. Nutzen Sie die gesamte Sitzfläche Ihres Bürostuhls und lehnen Sie sich an. Sitzen Sie nicht starr, sondern ändern Sie immer wieder mal Ihre Sitzposition.
- Verweilen Sie nicht zu lange in einer bestimmten Position, sondern wechseln Sie Ihre Haltung so oft wie möglich.
- Meiden Sie tiefe und weiche Sitzmöbel; empfehlenswert ist ein keilförmiges Sitzkissen.
- Flache Schuhe entlasten die Wirbelsäule.
- Nutzen Sie jede Möglichkeit, sich anzulehnen, denn so entlasten Sie die Lendenwirbelsäule.
- Wenn Sie auf dem Rücken schlafen, legen Sie sich ein Kissen unter die Knie. In der Seitenlage nehmen Sie das Kissen zwischen die Beine. Die Bauchlage ist für den Rücken eher ungünstig.
- Vermeiden Sie Übergewicht – ernähren Sie sich gesund.
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