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Maroni - was die Kastanie so edel macht

Gesunde Maroni

Sie gehören zum Winter wie die Eissalons zum Sommer: die Maronibrater. Maroni schmecken aber nicht nur lecker, sie sind auch noch sehr gesund und kalorienarm. Sie können also guten Gewissens herzhaft zugreifen.





Wo die Marone herkommt

Die Marone (auch Edel- oder Esskastanie) gehört zu den Buchengewächsen und stammt ursprünglich aus Kleinasien. Die Kastanie war vor Jahrhunderten ein Volksnahrungsmittel und wurde auch als „Kartoffel für die Armen“ bezeichnet, da sie wegen ihres hohen Stärkegehalts zu Mehl verarbeitet und hauptsächlich zur Brotherstellung verwendet wurde. In Österreich werden Maroni vor allem in den Weinbaugebieten der Steiermark und des Burgenlands angebaut.



Was Maroni so gesund macht

Maroni sind wahre Multitalente:

  • Sie enthalten kaum Fett, dafür jedoch viele Kohlenhydrate, Ballaststoffe, Folsäure sowie die Vitamine A, C und D. In Kastanien befinden sich außerdem viele wichtige Mineralstoffe (z. B. Kalzium, Kalium, Magnesium oder Natrium), Spurenelemente (z. B. Eisen, Jod, Fluor) und wichtige einfach- und mehrfach ungesättigte Fettsäuren.

  • Durch die ebenfalls enthaltenen B-Vitamine sowie Phosphor werden die Nerven gestärkt. Zusammen mit Phosphor profitieren auch noch unsere Knochen und Zähne.

  • Gerade zu den Weihnachtsfeiertagen schlägt uns das schwere Essen oft auf den Magen. Maroni sind sehr basisch und helfen dem Körper, den Säure-Überschuss wieder auszugleichen.

  • Sie wirken entzündungshemmend, stärken das Herz und das Immunsystem.

  • Esskastanien eignen sich hervorragend dazu, den Organismus nach Operationen oder stressigen Tagen wieder aufzubauen.

  • In der chinesischen Medizin zählen die Maroni zu den idealen Winternahrungsmitteln, da sie den Körper von innen wärmen und die Nieren stärken.

  • Durch die Aminosäure Tryptophan wird das Glückshormon Serotonin ausgeschüttet, wodurch die Kastanie als Einschlafhilfe dient.

  • Kastanien sind völlig glutenfrei, sie können also auch von Personen mit einer Glutenunverträglichkeit genossen werden.



Maroni einkaufen und lagern

  • Die frischen, rohen Esskastanien sollten schwer sein und eine feste und glänzende Schale haben.

  • Verarbeiten Sie die Kastanien nach dem Einkauf so schnell wie möglich.

  • Bei Raumtemperatur sind sie etwa 1 Woche, bei Lagerung in einem durchlöcherten Plastiksack im Kühlschrank bis zu einem Monat haltbar. Eingefroren halten Esskastanien etwa 6 Monate.


Tipp: Legen Sie die Kastanien ein paar Minuten ins Wasser. Die guten Maroni sinken ab, wurmstichige schwimmen an der Wasseroberfläche.



Verwendung und Zubereitung

Verwendungsmöglichkeiten

Am verbreitetsten sind Esskastanien in gerösteter Form. Sie können sie aber auch kochen, zu Brot oder Suppe verarbeiten oder als Beilage zu Fleisch reichen. Auch für Süßspeisen (Eiscreme, Mousse, Kuchen, Marmelade, Honig etc.) eignen sie sich hervorragend. Sie können Maroni glasieren, kandieren oder konservieren.



Zubereitung

Sie können die Kastanien braten oder kochen.

Zum Braten schneiden Sie die Frucht auf der runden Seite kreuzweise ein und rösten sie im vorgeheizten Backofen bei 200°C Heißluft, bis sie aufplatzt. Wichtig ist, dass Sie das Einschneiden nicht vergessen, da die Kastanie sonst explodiert.

Wenn Sie die Maroni kochen möchten, ritzen Sie die Früchte an der spitz zulaufenden Stelle kreuzweise ein, geben sie in kochendes Salzwasser und lassen Sie sie etwa 15 Minuten ziehen. Danach einfach nur noch kalt abschrecken, abtropfen lassen und aus der Schale pressen.





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