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Sicherheit für Ihren PC
Ärgerlich: Der Strom ist plötzlich weg und ebenso das Dokument, an dem Sie schon so lange gearbeitet haben. Auch Viren, die sich auf Ihrem Computer einnisten, sind lästig. Mit ein paar praktischen Tricks können Sie derartige Unannehmlichkeiten leicht vermeiden.
1. Sichern Sie Ihre Daten regelmäßig
Am besten einmal die Woche, immer am selben Tag. Und unbedingt auf einem – bestenfalls sogar auf mehreren verschiedenen - externen Speichermedien! Falls Sie nicht selbst daran denken möchten, dass das nächste Backup fällig ist, können Sie auch eine Software (z.B. Norton Save & Restore 2.0) einsetzen. Diese führt die Datensicherung in den von Ihnen festgelegten Abständen dann selbsttätig durch. Sie können dabei selbst bestimmen, ob die Software nur bestimmte Datensätze sichert oder komplette Images von der Festplatte erstellt. Dabei werden nicht nur Dateien gesichert, sondern auch die Programme. Das hat den Vorteil, dass im Fall eines Totalausfalls Ihres PCs das gesamte System wiederhergestellt werden kann.
Um Zeit zu sparen können Sie auch ein „inkrementelles“ Backup durchführen. Dabei werden, nach einem anfänglichen kompletten Backup, nur noch die Daten neu gespeichert, die sich seit der letzten Datensicherung verändert haben. Dadurch wird die zu übertragende Datenmenge reduziert und die die Sicherung läuft schneller ab.
Verlassen Sie sich nicht darauf, dass Ihre Datensicherungssoftware immer alles richtig macht, sondern testen Sie Ihre Datensicherung regelmäßig. Versuchen Sie, die Sicherungen an einem anderen Speicherort wiederherzustellen. Dadurch entdecken Sie Fehler oder beschädigte Daten, bevor es zu spät ist. Zusätzlich verfügen die meisten Sicherungsanwendungen über „Sicherungsprotokolle“ oder erstellen „Sicherungsberichte“, sodass Sie Probleme, die während des Backups auftreten, rasch erkennen können.
2. Füttern Sie Windows regelmäßig mit Updates
Denn nur dann können Sie die immer wieder neu auftauchenden Sicherheitslücken schließen. Am besten stellen Sie gleich ein, dass Updates automatisch von Ihrem PC heruntergeladen werden.
3. Ist Ihr Browser noch aktuell?
Laden Sie sich mindestens zweimal im Jahr die neueste Version von Internet Explorer, Firefox, Opera & Co. herunter, denn nur diese bietet auch die aktuellen Sicherheitsstandards. Aktuelle Versionen verschiedener Browser finden Sie etwa unter chip.de/downloads oder pcwelt.de/downloads.
4. Schützen Sie sich mit einer Firewall
Diese überwacht nicht nur den eingehenden, sondern auch den ausgehenden Datenverkehr und lässt nur jene Datenübertragungen zu, die Sie ausdrücklich gestatten. Dadurch wird die unerlaubte Weitergabe von sensiblen Daten durch Programme oder auf Internetseiten unterbunden.
5. Wieviel sind Sie bereit, für gute Anti-Viren-Software zu bezahlen?
Gar nichts? Kein Problem, ein guter Virenschutz muss nicht unbedingt teuer sein. Avira Antivir Personal Free Antivirus (ab Win 2000) oder Microsoft Security Essentials (ab Win XP) sind trotz ähnlich guter Funktionsweise wie kostenpflichtige Programme beispielsweise gratis. Virenwarnsysteme sind aber nur so wachsam wie ihr Besitzer. Neue Viren werden nur entdeckt, wenn Sie die Software regelmäßig aktualisieren lassen, am besten mindestens einmal pro Woche über das Internet.
Tipp: Bevor Sie von einer kostenpflichtigen Anti-Viren-Software auf ein kostenloses Tool umsteigen, sollten Sie Ihre bisherige Software unbedingt entfernen. Sonst laufen Sie Gefahr, dass sich die alte und die neue Software gegenseitig stören.
6. Setzen Sie regelmäßig Systemwiederherstellungspunkte
Und zwar zumindest immer bevor Sie neue Software installieren. Wenn etwas schief geht, können Sie den Ausgangszustand mit einigen wenigen Klicks wiederherstellen. Sie finden diese Funktion unter „Start – Programme - Zubehör – Systemprogramme – Systemwiederherstellung“ (WinXP).
7. Verwenden Sie unterschiedliche Passwörter
Sie sind zwar einfach zu merken, jedoch auch höchst unsicher: Allround-Passwörter. Denn weiß jemand das Passwort einer Seite, weiß er es von allen anderen auch. Verwenden Sie also verschiedene Passwörter, möglichst aus Buchstaben (klein/groß), Zahlen und Sonderzeichen.
8. Halten Sie sich bei der Preisgabe persönlicher Daten zurück
Seien Sie skeptisch, wenn ein angeblich kostenloser Dienst plötzlich Ihre Kontodaten wissen will. Oder probieren Sie aus, ob sich der Anbieter mit erfundenen Daten zufrieden gibt. Schaffen Sie sich auf jeden Fall eine zweite E-Mail-Adresse an, die Sie im Internet angeben. Dadurch erhalten Sie weniger unerwünschte Werbemails an Ihre Hauptadresse. Auch auf E-Mails, die Sie auffordern, persönliche Daten wie Kreditkartennummern, Kennwörter und ähnliches per Mail an eine angegebene Adresse zu schicken oder auf entsprechend verlinkten Seiten einzugeben, sollten Sie besser sofort löschen. In der Regel fragen Banken solche Daten nicht per E-Mail ab. Sie sind sich nicht sicher ob die Nachricht vielleicht doch von Ihrer Bank stammt? Fragen Sie doch einfach telefonisch nach! Bezahlanwendungen im Internet sollten Sie übrigens immer manuell in die Adressleiste eintragen und nicht über Links ansteuern. Damit stellen Sie sicher, dass Sie auch wirklich die Originalseite aufgerufen haben.
9. Deaktivieren Sie in Ihrem Browser alle aktiven Inhalte
Programme wie Java-Script, Java und ActiveX sind in Webseiten integriert und werden beim Besuch einer solchen Seite auf Ihren PC heruntergeladen. Damit erscheinen Seiten bunter und dynamischer. Leider haben Sie aber keine Kontrolle darüber, wie diese Programme auf Ihrem Rechner arbeiten und was sie bewirken. Da beim Ausschalten dieser Inhalte einige Funktionen nicht verfügbar sind, können Sie im Zweifelsfall bei vertrauenswürdigen Seiten die jeweils geforderte Browser-Funktion reaktivieren.
10. Tipp für Reisen
Nutzen Sie die Zip-Funktion. Wenn Sie Daten in Form eines komprimierten Zip-Ordners verpacken, können Sie sie mit einem Passwort schützen. Das ist schnell erledigt und perfekt geeignet, wenn Sie beispielsweise vertrauliche Inhalte per Mail versenden oder auf einem Stick mit sich herumtragen. In diesem Fall können Sie auch einen speziellen Stick verwenden, der
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