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Der Feind in meinem Blumenbeet
Blattläuse
Nur wenige Millimeter groß, und doch richten die Insekten durch das Saugen des Pflanzensaftes und Abgabe von giftigem Speichel großen Schaden an. Zur Fortpflanzung benötigen die Weibchen nicht einmal Männchen, sie gebären auch ohne männliches Zutun über 100 Nachkommen.
Sind meine Pflanzen betroffen?
Blattläuse häuten sich regelmäßig, daher weisen weiße Häute auf einen Befall hin. Die Blätter der betroffenen Pflanze kräuseln sich und rollen sich ein, es entstehen gelbe Flecken. Neuerworbene Pflanzen sollten Sie auf jeden Fall auf diese Symptome überprüfen. Auch wenn das Ergebnis negativ ausfällt, sollten Sie das neue Gewächs mehrere Tage räumlich getrennt von den anderen Pflanzen aufbewahren.
Wie bekämpfe ich Blattläuse?
Befallene Pflanzen sollten Sie schleunigst von anderem Grünzeug isolieren. Anschließend können Sie zu bewährten Hausmitteln greifen und die Pflanze mit
- einem Sud aus Brennnesseln oder
- einer schwachen Seifenlauge
einsprühen.
Befinden sich übermäßig viele Schädlinge auf der Pflanze, sollten Sie diese vor der Behandlung mit den Hausmitteln abduschen. Legen Sie die Pflanze dafür waagrecht hin und drehen Sie sie während des Abbrausens.
Kontrolle ist besser
Mit einem Mal ist es leider nicht getan, Sie müssen das Einsprühen und Abduschen öfter wiederholen. Ansonsten werden Sie die Insekten nicht los.
Alternative Glücksbringer
Marienkäfer bringen Glück, Pflanzenliebhabern, die mit Blattläusen zu kämpfen haben. Die natürlichen Feinde der Blattläuse werden gezüchtet und im Handel zum Verkauf angeboten.
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