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Mythen der Müllentsorgung

Mülltrennung zahlt sich aus

Täglich entstehen Unmengen an verschiedensten Abfällen. Entsorgt wird aber oft alles in einer Tonne. Würden wir alle etwas mehr Verantwortung übernehmen, könnten nicht nur viele Ressourcen gespart, sondern auch der CO2-Ausstoß verringert werden.



Lohnt sich Mülltrennen überhaupt?

Mülltrennen lohnt sich auf jeden Fall. Altstoffe werden wieder verwertet, sparen damit Ressourcen und tragen aktiv zum Klimaschutz bei. Allein in Wien werden jährlich durch 5.500 Tonnen wieder verwertete PET-Flaschen rund 10.000 Tonnen an Erdöl für die Neuproduktion von Plastikflaschen eingespart.


Was kann alles recycelt werden?

Weiß- und Buntglas, Kunststoffe, Metalle, Altpapier und Bioabfall können großteils wieder verwertet werden. Zählt man noch den Restmüll hinzu, stehen also grundsätzlich 7 verschiedene Tonnen für die Mülltrennung zur Verfügung.


Wozu soll ich Weiß- und Buntglas trennen?

Die sortenreine Trennung von Glas ist aufgrund der strengen Qualitätsanforderungen der Verwertungsindustrie immens wichtig. Jedes Glassammelfahrzeug hat zwei Kammern, Bunt- und Weißglas werden also getrennt transportiert und wieder verwertet.
Übrigens: Selbst leicht eingefärbtes Weißglas gehört zu Buntglas!


Warum soll ich Dosen nicht im Restmüll entsorgen?

Metalle haben in der Müllverbrennung nichts zu suchen. In den Verbrennungsanlagen können sie sogar langfristig kostspielige Schäden verursachen. Sie sind jedoch z.B. für die Stahlproduktion ein wichtiger Rohstoff. Damit können u.a. neue Waschmaschinengehäuse entstehen. Schließlich ist Altmetall-Recycling deutlich weniger energieintensiv als die Gewinnung und Verarbeitung von Rohstoffen.


Werden PET-Flaschen wieder verwertet?

Aus Plastikflaschen werden wieder Plastikflaschen. In den Containern werden übrigens nicht nur Getränkeflaschen, sondern auch Flaschen für Wasch- und Putzmittel sowie für Körperpflege gesammelt.


Wie trenne ich den Müll richtig?

Aufgrund der großen regionalen Unterschiede in der Sammlung und Weiterverwertung von Abfällen (besonders bei Kunststoffverpackungen und Metallen) gibt es keine allgemein gültigen Richtlinien. Hier sehen Sie einen groben Überblick über die richtige Mülltrennung:

  • Bioabfall: z.B. Obst- und Gemüseabfälle, Brotreste, Blumenerde sowie Zimmerpflanzen.
    Wenn Sie Ihre Bioabfälle in einem Plastiksack zur Biotonne bringen, müssen Sie diesen auf jeden Fall entsorgen!
  • Metalle und Dosen: z.B. Konserven- und Getränkedosen, Metallfolien, Armaturen, Werkzeuge, Drähte etc.
    Lack-, Spray-, Farb- und Öldosen mit Inhalt dürfen nicht im Metallcontainer entsorgt werden. Bringen Sie diese zu einer Problemstoffsammelstelle. Dasselbe gilt für alte Elektrogeräte oder sehr große Metallteile.
  • Weiß- und Buntglas: Selbst leicht eingefärbtes Glas gehört in den Buntglas-Container! Entsorgen Sie sämtliche Flaschenbestandteile, die nicht aus Glas bestehen, im Hausmüll oder Metallcontainer. Fensterglas, Trinkgläser, Spiegel sowie Glühbirnen gehören in den Restmüll.
  • Altpapier: z.B. Zeitungen, Telefonbücher, unbeschichtete Papiersäcke, Schachteln, Kartonagen.
    Verschmutzte oder fettige Gegenstände aus Papier gehören in den Restmüll. Getränkeverpackungen sollten Sie in die „ÖKO-Box“ bzw. in den „ÖKO-Bag“ geben. Reißen Sie Papier nicht in kleine Stücke, da dies den Sortiervorgang erschwert.
  • Kunststoffverpackungen (gelber Sack): leere (und saubere) Plastikflaschen, Flaschen für Putz-, Wasch-, Körperpflegemittel.
    Große Kunststoffverpackungen (z.B. Kanister) dürfen nicht im Kunststoffcontainer landen.
  • Problemstoffe: Altmedikamente, Öle und Fette, Fieberthermometer, Energiesparlampen, Düngemittel etc. gehören zu den Problemsammelstellen. Dasselbe gilt für Sperrmüll.
  • Batterien: Jedes Geschäft, das Gerätebatterien verkauft, muss alte Batterien, Knopfzellen und Akkus kostenlos zurücknehmen. Alte Fahrzeug- und Starterbatterien werden getrennt von den Gerätebatterien gesammelt.
  • Altkleider: z.B. saubere Wäsche- und Kleidungsstücke, Bett- und Haushaltswäsche sowie Decken können Sie in Containern von Hilfsorganisationen entsorgen.






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