Gliedertaxe
Der Grad der körperlichen Beeinträchtigung ist für die Beurteilung der dauernden Invalidität entscheidend. Die sogenannte Gliedertaxe veranschaulicht das. Im "Schadenfall" wird die Einstufung der Invalidität mittels ärztlichem Gutachten festgestellt.
Für die Bemessung des Invaliditätsgrades gelten folgende Bestimmungen:
| der Sehkraft beider Augen |
100% |
| der Sehkraft eines Auges, sofern die Sehkraft des anderen Auges vor Eintritt des Versicherungsfalles bereits verloren war |
65% |
| der Sehkraft eines Auges |
50% |
| des Gehörs beider Ohren |
60% |
| des Gehörs eines Ohres, sofern jedoch das Gehör des anderen Ohres vor Eintritt des Versicherungsfalles bereits verloren war |
45% |
| des Gehörs eines Ohres |
30% |
| des Geruchsinnes |
10% |
| des Geschmacksinnes |
10% |
| einer Niere |
20% |
| einer Milz |
10% |
| eines Armes |
70% |
| eines Daumens |
20% |
| eines Zeigefingers |
10% |
| eines anderen Fingers |
5% |
| eines Beines |
70% |
| einer großen Zehe |
5% |
| einer anderen Zehe |
2% |
| je einer weibliche Brust |
15% |
| des männlichen Geschlechtsorganes |
30% |
| des Magens |
20% |
| der Stimme |
30% |
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