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Worauf Sie achten sollten
Auslandsurlaub 2011
Sie planen schon voller Vorfreude Ihren Sommerurlaub? Egal, ob Sie mit dem Auto zum Zielort fahren oder sich vor Ort einen Mietwagen ausleihen werden: Beugen Sie bösen Überraschungen vor! Denn das neue Jahr bringt natürlich auch im Ausland wieder einige Änderungen mit sich, die Sie unbedingt beachten sollten.
Deutschland
Seit Dezember 2010 drohen Ihnen Strafen in der Höhe von 40 Euro, wenn Sie bei winterlichen Straßenbedingungen wie Schnee, Eis und Matsch mit Sommerreifen unterwegs sind. Behindern Sie zusätzlich den Verkehr, dürfen Sie gleich noch mal 40 Euro drauflegen.
Außerdem können Sie in Deutschland ab sofort an allen Tankstellen Benzinsorten mit erhöhtem Ethanolgehalt erwerben (10 statt 5% Ethanol). Sie erkennen die neuen Sorten an den Aufklebern „Normal E10 schwefelfrei“, „SuperE10 schwefelfrei“ oder „Super Plus E10 schwefelfrei“.
Slowakei, Schweiz & Italien
2011 müssen Sie als UrlauberIn für Ihre Vignette wesentlich mehr bezahlen als im Jahr zuvor:
- In der Slowakei kostet eine Sieben-Tage-Vignette nun 7 Euro statt 4,30 Euro!
- In der Schweiz hat sich der Preis aufgrund des ungünstigen Wechselkurses auf 31,50 Euro erhöht.
- Auch in Italien müssen Sie tiefer ins Börsel greifen: Die Autobahngebühren werden im Schnitt um 6% teurer. Wenn Sie zwischen Turin und Mailand pendeln, müssen Sie sogar um 20% mehr Maut bezahlen.
Wenn Sie in einem römischen Unterkunftsbetrieb übernachten, müssen Sie ab sofort auch noch eine Übernachtungsabgabe aufschlagen. Sie können mit 2 Euro pro Person und Nacht rechnen.
Island
Auch Island bleibt vor einer Touristensteuer nicht gefeit: Ab September 2011 bezahlen Sie etwa 50 Cent pro Hotelnacht.
England
London wird kostspieliger: Der Tagessatz der Citymaut wird von
8 auf 10 Pfund (ca. 12 Euro) erhöht. Außerdem wird die Mautzone verkleinert. Die Stadtteile Kensington und Chelsea liegen wieder außerhalb der Zone.
Portugal
Viele Strecken im Norden des Landes werden mautpflichtig. Bezahlt wird nicht mehr bar, sondern via Sensor-Gerät, das an der Windschutzschreibe befestigt ist. Und zwar mittels Kreditkarte oder per zuvor aufgeladenem Guthaben.
Polen
Sie kommen schneller ans Ziel: Auf der Autobahn sind 140 statt
130 km/h erlaubt, auf Schnellstraßen 120 statt bisher 110 km/h.
Irland
Don’t drink and drive: Die Promillegrenze wurde von 0,8 auf 0,5 gesenkt. FahranfängerInnen oder BerufskraftfahrerInnen dürfen sich mit maximal 0,2 Promille hinters Steuer setzen.
Tschechien
Pimp up your Autoapotheke: Denn diese muss wesentlich umfangreicher ausgestattet sein als in Österreich. Sollte es zu einer Beanstandung kommen, wenden Sie sich am besten an Ihren Automobilclub.
Slowenien
Das letzte Nadelöhr auf der A2 (Karawankentunnel - Ljubljana) soll im Juni beseitigt werden. Zwischen Peracica und Podtabor werden dann ebenfalls vier Spuren zur Verfügung stehen.
Spanien
In allen Restaurants und Bars gilt absolutes Rauchverbot!
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