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Veröffentlichung gemäß § 9 Abs. 4 VAG
Zurich unterscheidet grundsätzlich nicht zwischen den Geschlechtern für die Erstellung von Tarifen und der Prämienfestsetzung. Aufgrund der Schlussfolgerungen, die sich aus den statistischen Daten für die Kfz – Versicherung (Kfz – Haftpflichtversicherung und Kfz – Kaskoversicherung) ergeben, werden die Prämien in der Kfz - Versicherung der Zürich unter Berücksichtigung der geschlechtsspezifisch unterschiedlichen Risikosituation kalkuliert und sind daher für Männer und Frauen verschieden. Unter Risiko versteht man dabei die Wahrscheinlichkeit, dass sich in einem bestimmten Versicherungsjahr ein Sachverhalt verwirklicht, für den der Versicherer Versicherungsschutz vertraglich übernommen hat.
Geschlechtsspezifisches Risiko Kfz-Versicherung allgemein: Für alle Produkte verwendet die Zürich als versicherungsmathematische Rechnungsgrundlage die Statistiken des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KfV; unter: www.kfv.at und die Auswertungen aus dem eigenen Bestand (Grundlage: Daten 2002 – 2006).
Zusammengefasst ergeben sich für die geschlechtsspezifische Risikounterscheidung folgende Schlussfolgerungen: Als Versicherungsnehmerinnen sind Frauen zwar in ähnlichem Ausmaß (etwas geringerem Maß) an Verkehrsunfällen beteiligt als Männer, jedoch mit signifikant geringeren Versicherungsleistungen. Dies ist u.a. darauf zurückzuführen, dass die Gurtenanlegequote bei Frauen nach wie vor signifikant höher ist als bei Männern.
Geschlechtsspezifisches Risiko Kfz- Haftpflichtversicherung
Geschlechtsspezifisches Risiko Kfz- Kaskoversicherung
Den Grafiken ist der Mehrbetrag zu entnehmen, der durchschnittlich in dem bezeichneten Jahr für Schadenfälle zu Versicherungsverträgen aufgewendet wurde, in welchen Männer Versicherungsnehmer waren, im Vergleich zu Versicherungsverträgen, in welchen Frauen Versicherungsnehmerinnen waren. Die angeführten Werte bedeuten (z.B. im Jahr 2006 „300“ in Autohaftpflicht bzw. „118“ in Autokasko), dass für Schäden von welchen Männer als Versicherungsnehmer betroffen waren, durchschnittlich mehr aufgewendet werden musste (EUR 300,-- in Autohaftpflicht bzw. EUR 180,-- in Autokasko) als für Schäden, von denen Frauen als Versicherungsnehmerinnen betroffen waren.
Zusammengefasst ergibt sich für die geschlechtsspezifische Unterscheidung ein erheblich höheres Risiko bei Männern gegenüber Frauen.
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